Museum Abtei Liesborn zeigt „weißes Gold“ der Königlichen Porzellan-Manufaktur

 
 

 
 
 
Diese Meldung wurde am 29.10.2017 archiviert.
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Wadersloh - Unter dem Titel „Triumph der Flora“ zeigt das Museum Abtei Liesborn bis zum 5. November eine Porzellan-Ausstellung. Die Schau versammelt rund 160 Porzellane aus der Königlichen Porzellan-Manufaktur Berlin (KPM), die dort zwischen 1763 und 1850 entstanden sind. Gezeigt werden Tassen, Teller, Schalen, Kännchen, Zuckerdosen und Kaffee-Service, die überwiegend mit floralen Mustern verziert sind.

Viele der ausgestellten Porzellane stammen aus preußischem Königsbesitz. Friedrich der Große (1712 bis 1786), der eine besondere Leidenschaft für das „weiße Gold“ hegte, hatte die Manufaktur 1763 gekauft.

Zeit seines Lebens gehörte er zu den größten Auftraggebern und Hauptabnehmern der eigenen Manufaktur. In seinen Schlössern standen dem Souverän und seinen Gästen mehr als 20 Porzellanservice mit auserlesenen Blumendekoren zur Verfügung. Dass nicht nur der König an der „Porzellankrankheit“ litt, sondern auch der Adel, vermögende Bürger und auch Herr und Frau Biedermeier sich dem Traum vom eigenen Porzellangarten hingaben, beweisen die gezeigten Porzellane mit weniger pompösen, aber ebenso anmutigen und kostbaren Blumendekoren.

Die Ausstellung präsentiert einen Ausschnitt königlicher bis bürgerlicher Porzellane, deren Dekore die gesamte Bandbreite der Blumenmalerei zwischen indianischen Blumen nach asiatischem Vorbild, duftig-zarten Manierblumen, natürlichen (deutschen) Blumen, botanischen Raritäten und Rosetten als stilisierte Blüten aufweisen.

Die Ausstellung ist zur folgenden Zeiten geöffnet:
Di.-Fr. 9-12 u. 14-17 Uhr,
Sa. u. So.  14-17 Uhr.


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