Vreden: St. Felicitas

 
 

 
 
 

Die Geschichte der Stiftskirche St. Felicitas ist von der Stadtgeschichte Vredens nicht zu trennen. Es wird überliefert, dass ein sächsischer Graf Walbert zu Beginn des 9. Jahrhunderts das hochadelige Damenstift Vreden gründete und seine Klosterstiftung unter den Schutz der Hl. Felicitas stellte.

St. Felicitas

Der Bericht über die Überführung der Reliquien der Hl. Felicitas nach Vreden im Jahr 839 ist zugleich die erste urkundliche Erwähnung der Stadt. Vor der Stiftskirche St. Felicitas steht heute eine zeitgenössische Skulptur ihrer Namensgeberin.

Über dem Altar hängt ein schmiedeeiserner und vergoldeter Radleuchter aus dem Jahr 1489, der die Vision des Himmlischen Jerusalem aus dem letzten Buch der Bibel darstellt. Der dreifache Kronreifen und der dreieckige Aufbau im obersten Kronreifen verweisen auf die Dreifaltigkeit Gottes. Zentrum des Leuchters ist die Darstellung der Gottesmutter Maria als Frau aus der Apokalypse.

Sehenswert ist besonders die Krypta, die zu Anfang des 11. Jahrhunderts entstand. Die Säulen mit ihren Ornamenten und Masken stammen aus dieser Zeit. In St. Felicitas befinden sich außerdem Grabdenkmäler der Vredener Äbtissinnen. Berühmt ist auch das Vredener Hungertuch (5 Meter x 5 Meter), das 1619 von der Äbtissin Agnes gestiftet wurde. Es zeigt in mehreren Szenen das Leben Jesu in den Tagen der Karwoche.

1945 wurde die Kirche durch einen Bombenangriff schwer beschädigt. Die barocke Ausstattung und die Ausmalung der Stiftskirche gingen dabei verloren. Von 1947–1952 wurde die Stiftskirche wieder aufgebaut, dabei orientierte man sich an der historischen Form. Viele Teile des Kirchenschatzes des Stifts können im benachbarten Hamalandmuseum besichtigt werden.

 
 

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Weitere Informationen

Stiftskirche St. Felicitas
Kirchplatz 1
48691 Vreden
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