Dauerausstellung: „Spuren der Vertreibung – Das Barackenlager Lette“

 

 
 

1933 von den Nazis als Schulungseinrichtung der SA gebaut, dienten die Baracken an der Bruchstraße in Lette ab 1946 als Durchgangslager des Kreises Coesfeld für ostdeutsche Heimatvertriebene und ab 1960 unter dem Namen „Heidehof“ als Altenpflegeheim für Ostvertriebene. In den Kreis Coesfeld gelangten bis 1951 insgesamt rund 11.000 Vertriebene aus Schlesien, Pommern, Ost - und Westpreußen sowie aus Siedlungsgebieten von Deutschen in anderen Regionen Ost- und Ostmitteleuropas.

Die Ausstellung verschränke die historischen Zusammenhänge mit den Lebensgeschichten von Vertriebenen, so dass die Auswirkung der Politik auf das einzelne Schicksal deutlich werde, so die Organisatoren.

Gezeigt werden unter anderem Objekte aus dem Gepäck der Vertriebenen: Persönliche Stücke der Alltagsbewältigung oder solche von hohem ideellem Wert, wie Gebetbücher und andere Dinge des religiösen Brauchtums. Aber auch Unterlagen vom Leben im Lager, Dokumente des Ankommens und der Integration in Lette, denn die Aufnahme war auch für die Verwaltung und für die einheimische Bevölkerung ein Kraftakt – trotz derselben Nationalität, Kultur und Sprache der Ankommenden.

Dienstags von 9 .00 bis 12.30 Uhr (nach Beendigung in den Schulferien, ab 03.09)

Donnerstags von 15 bis 18 Uhr und an jedem ersten Sonntag im Monat von 15 bis 17 Uhr.

Zusätzlich ist die Ausstellung im kommenden Monat September auch an folgenden Sonntagen geöffnet:
am 8. und 15.9.2019 zwischen 15 und 17 Uhr.

Führungen werden angeboten. Näheres unter: 02546 -234 und 02546 - 7390.

Weitere Informationen:
http://www.barackenlager-lette.de/html/aktuell.html


Veranstaltungsort:
Heimathaus Lette
Bahnhofsallee 10
48653 Coesfeld

 
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Veranstaltungsort: Heimathaus Lette, Bahnhofsallee 10, 48653 Coesfeld
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