Radtour: Lange Tour entlang der Bocholter Aa

 
 

 
 
 

Bei dieser Route fahren wir auf bis zu 58 Kilometern größtenteils an der Bocholter Aa entlang, die der Radroute auch ihren Namen gab. Wir starten in Velen und passieren Ramsdorf, Borken, Rhede und Bocholt, bevor wir unsere Tour in Anholt beenden.

SportSchloss Velen
Am SportSchloss Velen starten wir unsere Radtour entlang der Bocholter Aa.

Die landschaftliche Idylle des Münsterlandes und die beeindruckenden Sehenswürdigkeiten entlang des Weges machen diese Radroute so attraktiv. Vor allem Schlösser und Burgen prägen unsere Fahrt.

Beginnend am SportSchloss Velen, dem Wasserschloss welches heute als 4-Sterne Hotel genutzt wird, fahren wir zunächst ein Stück durch den Ort und gelangen zur alten Wassermühle. Dieses historische Gebäude diente in der Vergangenheit zunächst als Kornmühle und wurde ca. 1870 zur Stromerzeugung umgebaut.

Tiergarten, Museumsburg und Flussauen

Seit 1930 beherbergt die Burg das Museum Burg Ramsdorf. Foto: www.wehrbauten.de
Seit 1930 beherbergt die Burg das Museum Burg Ramsdorf. Foto: www.wehrbauten.de

Nun radeln wir aus dem Ort hinaus, vorbei am Tiergarten Velen und einer Golf Range, hinein in die Felder, Wiesen und Wälder der münsterländischen Parklandschaft.

Nach einiger Zeit erreichen wir Ramsdorf, wo uns bereits die nächste Burg erwartet: Die Burg Ramsdorf beherbergt heute das gleichnamige Museum, welches vielfältige Themen rund um Velen-Ramsdorf und die Umgebung behandelt. 

Nachdem wir Ramsdorf durchquert haben, machen wir uns auf den Weg in Richtung Borken. Die gut ausgebauten Radwege sorgen auch hier für eine angenehme Fahrt und wir können inmitten der Natur unsere Auszeit auf dem Fahrrad genießen.

Wir fahren nun, wenn auch nicht direkt an der Bocholter Aa, immerhin schon parallel zu ihr und erhaschen einige Blicke auf ihre Flussauen, bevor wir schließlich Borken erreichen.

Von der Jugendburg zum Aasee

Die heutige "Jugendburg" Gemen. So sieht sie bei Nacht aus - wir kommen jedoch am tage vorbei. Foto: Lambert Langela
Die heutige "Jugendburg" Gemen. So sieht sie bei Nacht aus - wir kommen jedoch am tage vorbei. Foto: Lambert Langela

Direkt am Stadteingang treffen wir auf die nächste Burg, die Jugendburg Gemen. Das Wasserschloss wird heute als Jugendbildungseinrichtung der katholischen Kirche genutzt und zählt zu den größten Einrichtungen seiner Art in Deutschland. 

Nach dem Schloss in Borken haben wir mit 14 Kilometern ein gutes Viertel der Strecke absolviert. Auf den nächsten Kilometern verlassen wir Borken schon wieder und bekommen noch einige malerische Eindrücke von den Windungen der Bocholter Aa.

Der Fluss führt uns nun und wir radeln direkt entlang des Ufers bis wir zum Haus Pröbsting gelangen, in dem heute eine Klinik betrieben wird. Der nahegelegene Pröbstinger See ist ein Freizeit- und Erholungsgebiet, und vor allem für Wassersportler ein Paradies. Ob Segeln oder Surfen, Paddeln, Rudern oder Tretbootfahren, alles ist möglich. Der kleinere Nebensee ist außerdem zum Baden freigegeben und lockt uns bei gutem Wetter mit einem Sandstrand an seiner Südwestseite.

Im Anschluss kommen wir zum Haus Pröbstingsee, in dem wir eine verdiente Stärkung einnehmen können. Immerhin haben wir schon über 23 Kilometer hinter uns gelassen!

Jetzt machen wir uns auf den Weg nach Rhede und fahren weiterhin am Ufer der Bocholter Aa. Bei dieser Umgebung, mit dem klaren, blauen Gewässer auf der einen und der fruchtbaren Natur auf der anderen Seite, wissen wir ganz genau, wofür wir das Münsterland schätzen.

Auch in Rhede erwartet uns ein gleichnamiges Schloss, welches allerdings im Zentrum liegt. Da wir die Stadt auf unserer Route am südlichen Rand passieren, bleibt uns dieses jedoch leider verborgen. Imposant ist auch die St. Gudula Kirche in Rhede, welche nahe dem Schloss im Zentrum liegt. Beide sollten wir uns für einen möglichen Besuch in Rhede vormerken.

Von Rhede ist es nicht weit bis nach Bocholt und schon befinden wir uns in der Stadt, nach der Route und Fluss benannt sind. Bocholt ist mit mehr als 70.000 Einwohnern die größte Stadt unserer Route, noch vor der Kreisstadt Borken mit etwas über 40.000  Einwohnern.

Hinter Bocholt auf die Zielgerade

Aasee
Der Aasee in Bocholt: Wenn das nicht zu einer Pause einlädt!

Am östlichen Stadtrand treffen wir auf den Aasee und fahren entlang seines Ostufers. Er ist übrigens der dritte seiner Art im Münsterland – auch in Münster und Ibbenbüren gibt es einen See dieses Namens. Im Zentrum erwarten uns mit dem Bocholter Rathaus und dem Textilmuseum zwei historische Sehenswürdigkeiten. Auch für das leibliche Wohl ist angesichts der vielen Möglichkeiten in Bocholt gesorgt, so dass für jeden Geschmack etwas dabei sein sollte.

Nach Bocholt sind wir im Prinzip schon auf der Zielgeraden, auch wenn das Ziel mit restlichen 17 Kilometern doch noch etwas fern ist. Dieser letzte Abschnitt der Tour bietet einen idealen Abschluss, denn nun lassen wir die großen Städte hinter uns und können einfach das reine Radfahrvergnügen genießen.

Immer begleitet von der Bocholter Aa und der typischen ländlichen Schönheit des Münsterlandes fahren wir unseren holländischen Nachbarn entgegen.

Das Königreich der Niederlande, diese Bezeichnung könnte man auch scherzhaft für unsere heutige Radtour verwenden, denn die flachte im Verlauf immer weiter ab. Natürlich nur das Höhenprofil betreffend, denn auch hier vor den Toren Hollands, weiß die Natur uns immer noch mit seiner Vielfalt zu verzücken.

Leckerbissen zum Schluss

Die Burg Anholt war namensgebend für die ehemalige Stadt Anholt, heute ein Stadtteil von Isselburg in Nordrhein-Westfalen. Foto: Agnes Schulte (www.agnes-welt.de)
Die Burg Anholt war namensgebend für die ehemalige Stadt Anholt, heute ein Stadtteil von Isselburg in Nordrhein-Westfalen. Foto: Agnes Schulte (www.agnes-welt.de)

Außerdem wartet zum Schluss noch ein echter Leckerbissen auf uns und das gleich in zweifacher Hinsicht. Zum einen das Wasserschloss Anholt im gleichnamigen Stadtteil von Isselburg und zum anderen das Cafe auf dessen Terrasse. Aber Vorsicht, das Auge isst mit und wir sollten uns nicht vor der eigentlichen Mahlzeit am Schloss satt sehen. Das Schloss beherbergt außerdem ein Museum mit über 700 Gemälden und umfangreichen Porzellan- und Barockmöbelsammlungen. 

Direkt am Schloss befindet sich auch die Haltestelle des Fietsenbusses RVN61, der uns zurück nach Bocholt bringt, damit wir dort in den R51 nach Velen umsteigen können bzw. sogar bis nach Coesfeld fahren können.

Dank der tollen Busanbindungen können wir auch nur Teilstrecken fahren und uns die Route je nach Belieben zusammenstellen.

Fietsenbusse im Kreis Borken: http://www.tourismus-kreis-borken.de/468.html

Kurzportrait


Startadresse

SportSchloss Velen
Schloßplatz 1
46342 Velen
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