Ausstellung über 68er-Bewegung in Westfalen

 
 

 
 
 
Diese Meldung wurde am 19.11.2017 archiviert.
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Oelde (wh) - Die Ausstellung "1968 - Pop, Protest und Provokation" im Kulturgut Haus Nottbeck in Oelde-Stromberg zeigt vom 24. September bis 28. Januar, wie die 68er-Generation Westfalen bewegte. Literarische, fotografische und filmische Dokumente machen deutlich, dass sich auch in der Region eine lebendige Protestkultur entwickelte.

Blick in die Ausstellung "1968 - Pop, Protest und Provokation" im Kulturgut Haus Nottbeck. Foto: Jeremias Vondrlik
Blick in die Ausstellung "1968 - Pop, Protest und Provokation" im Kulturgut Haus Nottbeck. Foto: Jeremias Vondrlik

"1968 ließen sich auch in Westfalen zahlreiche junge Autoren von der Underground-Literatur in den USA zu eigenen Texten anregen. Es wurden Happenings inszeniert, Pop-Art-Filme gedreht, avantgardistische Zeitschriften gegründet und auf der Theaterbühne der Versuch unternommen, politisches Volkstheater ins Leben zu rufen", sagt der Museumsleiter und Ausstellungsinitiator Prof. Walter Gödden. Ergänzend hat er in einem gleichnamigen Buch unterschiedlichste Texte aus der Zeit zusammengetragen und eine Rundschau der damaligen Bewegung geschaffen.

Die Schau im Museum für westfälische Literatur geht auf verschiedene Aspekte der 68er-Revolution ein; ein Fokus ist die Entwicklung der Literatur als Massenbewegung. Im Frühjahr 2018 soll die Ausstellung "Mein 68" als Epilog folgen. Hier werden Texte, Bücher oder auch Schallplatten von privaten Sammlern als "Lieblingsexponate" vorgestellt.

Das Materialienbuch "1968 - Pop, Protest und Provokation", herausgegeben von Walter Gödden zusammen mit mit Fiona Dummann und Claudia Ehlert, ist im Aisthesis Verlag zum Preis von 29,80 Euro erschienen.

Weitere Informationen
https://www.kulturgut-nottbeck.de


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