Legden: Stift Asbeck

 
 

 
 
 

Das Stift Asbeck in Legden-Asbeck, gegründet im 12. Jahrhundert, war zunächst ein Doppelkloster der Prämonstratenser. Später dann war es ein reines Nonnenkloster, ehe es im 16. Jahrhundert in ein Damenstift umgewandelt wurde. Die Einrichtung bestand bis 1805. Besonders sehenswert sind noch heute das Dormitorium und das Äbtissinnenhaus.

Dormitorium und Kreuzgang

Der Schlafsaal (Dormitorium) und die zweigeschossige Arkadengalerie (Kreuzgang)  des frühen Klosters stammen  aus der Zeit um 1200 und weisen noch romanische Bauspuren auf. Es ist der südliche Teil des Westflügels der Asbecker Kreuzganganlage. Im Obergeschoss befindet sich heute die Stiftsdokumentation. 

In seinem vollen Ausmaß reichte das Gebäude bis an die Stiftskirche heran. Erst um 1901 wurde es auf ein Drittel seiner ursprünglichen Größe reduziert. Aus dieser Zeit stammt auch die damals notwendiger weise aufzurichtende nördliche Backsteinfassade. Dem Heimatverein Asbeck e. V. gelang es 1999 das Gebäude mit Hilfe der NRW-Stiftung zu erwerben. In den Jahren 2003 bis 2004 konnte es mit Hilfe zahlreicher Freunde und Institutionen in den heutigen Zustand versetzt werden. Im Untergeschoss beherbergt das Dormitorium heute einen Saal mit ca. 80 Sitzplätzen. Der mit moderen Tagungsequipment ausgestattete Raum bietet Platz für Begegnungen, Kunst und Kommunikation. Im Obergeschoss findet sich heute die Stiftsdokumentation. 

Öffnungszeiten Dormitorium mit Museum Stiftsdokumentation 
Mitte April – Mitte Oktober
Sa. und So.: 14:30 – 17:30 Uhr
Führung zu jeder Zeit möglich nach Vereinbarung
Besichtigung: 45 € Orts- und Stiftsführungen (für Gruppen ab 25 Personen) plus 1 € pro Person

Das Äbtissinnenhaus

Der Wappensaal im Äbtissinenhaus
Der Wappensaal im Äbtissinenhaus

Das Klostergebäude wurde im 12. Jh. erbaut. Es ist das frühere Wohnhaus der Äbtissinnen. In eines der ältesten Fachwerkraum  Nordwestdeutschlands befindet sich der original doppelgeschossige Kreuzgang von 1340. Therese von Zandt, Geliebte Ludwig von Beethovens lebte hier von 1783 – 1803. Im Obergeschoss des historischen Saals findet man heute die Wappen der Äbtissinnen und Stiftsdamen.

Details: Für Kunstfreunde von besonderer Bedeutung sind die spätgotischen Rankenmalereien im Repräsentationssaal des Obergeschosses. Dem Haus schließt sich ein Bauteil mit fünf bis auf etwa halbe Höhe zugemauerte Bogenöffnungen an. Diese Bögen entstammen dem 17. Jahrhundert. Anscheinend wollte man dem vorher aus Fachwerk gefertigten Untergeschoss ein repräsentatives Ansehen verleihen. Es handelt sich hierbei um Reste des Südflügels des Asbecker Kreuzganges. Das Haus der Äbtissin ging mit der Auflösung des Asbecker Damenstiftes 1803 in das Eigentum der heutigen Familie zu Salm Horstmar über. Diese tauschte es in den 20er Jahren des 20. Jhs. Gegen ein Wohnhaus am Wällken der Asbecker Familie van Wüllen ein. Das Äbtissinnenhaus wird heute als privates Wohnhaus genutzt. Die Reste des Südflügels des Kreuzganges sind jedoch durch die dort eingerichteten Ausstellungsräume eines Geschäftes für Geschenkartikel und Wohnideen zu besichtigen. 

Öffnungszeiten:
montags 14:00 – 18:30 Uhr
Di.-Fr. 09:30 – 12:30 Uhr / 14:00 – 18:30 Uhr
samstags 09:30 – 16:00 Uhr
sonntags 14:00 – 18:00 Uhr

 
 

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Adresse

Stift Asbeck
Stiftsstraße 20
48739 Legden
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