Stadtlohn: St. Otger

 
 

 
 
 

Die Pfarrei St. Otger in Stadtlohn gehört zu einer der vier Urpfarreien im Bistum Münster. Der heilige Ludger, der erste Bischof von Münster, gründete sie im Jahr 800, noch bevor vier Jahre später das Bistum Münster gegründet wurde. Der Namenspatron der Pfarrei, der heilige Otger, war Diakon und Sohn eines angelsächsischen Grafen.

St. Otger

Die heutige Pfarrkirche St. Otger stammt aus dem Jahr 1891. Während des Zweiten Weltkrieges erlitt sie, wie viele andere Kirchen, starke Zerstörungen. Sie wurde jedoch danach wiedererrichtet und bereits im Mai 1951 konnte St. Otger wieder eingeweiht werden.

Zur Gemeinde gehört auch die Wallfahrtskapelle auf dem Hilgenberg, etwa einen Kilometer von der St. Otger Kirche entfernt. Fürstbischof Friedrich Christian von Plettenberg erbaute und erweiterte sie in den Jahren 1695 und 1738. Die Zerstörungen des Zweiten Weltkrieges trafen die Kapelle nicht so hart wie die Pfarrkirche, dennoch musste sie grundlegend restauriert werden.

Über die Jahrhunderte hinweg war die Muttergottes vom Hilgenberg Ziel vieler Wallfahrten aus dem westlichen Münsterland und den benachbarten Niederlanden. 1886 stahlen Einbrecher das aus dem 14. Jahrhundert stammende Wallfahrtsbild und so nahmen auch die Wallfahrten nach Stadtlohn ab. Das jetzige Marienbild, die Raesfelder Madonna, ist eine Dauerleihgabe des Bistums Münster, die auf Bischof Michael Keller zurückgeht. Das Standbild der Maria ist als Königin des Himmels mit ihren Insignien Krone und Zepter dargestellt.

 
 

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Weitere Informationen

St. Otger
Dr.-Decking-Straße 4
48703 Stadtlohn
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