Schöppingen: Gnadenkapelle in Eggerode

 
 

 
 
 

Neben der Pfarrkirche St. Mariä Geburt in Eggerode bei Schöppingen steht die Gnadenkapelle. Anstelle zweier Vorgängerbauten wurde sie in den Jahren 1843/44 als sechseckiger Bau mit Haubendach und Laterne errichtet.

Gnadenkapelle
Gnadenkapelle

In der Laterne ist eine Glocke aus dem Jahre 1851 angebracht. Die Kapelle wurde 1951 durch den Choranbau und 1992 durch die Kerzenkapelle vergrößert.

Im Innern wird der Blick auf den Barockaltar aus dem 17. Jahrhundert gelenkt, der mit großer Wahrscheinlichkeit aus dem ehemaligen Kloster Klein-Burlo stammt, welches auf halbem Weg zwischen Eggerode und Darfeld lag. Im Altar hat das Gnadenbild „Unserer Lieben Frau vom Himmelreich“ seinen Platz. Es ist anzunehmen, dass Mitglieder der Familie Stryck, die an den Kreuzzügen (1096-1270) teilnahmen, dieses Gnadenbild von dort mitbrachten und in ihrer Kirche aufstellten.

Die 70 cm hohe Holzplastik aus dem 12. oder 13. Jahrhundert stellt Maria als Königin auf dem Thron sitzend dar, Jesus auf dem Schoß, in der rechten Hand ein Zepter. Maria und Jesus tragen Kronen.

Um das Jahr 1300 kamen die ersten Pilger nach Eggerode. Erstmals wurde die Eggeroder Wallfahrt in einem Ablass des Papstes Benedikt XII aus dem Jahre 1338 erwähnt.

Heute ist das Gnadenbild jährlich Ziel von rund 60.000 Wallfahrern, die vor allem aus dem Münsterland, dem Ruhrgebiet, dem Emsland, dem Osnabrücker Land und den angrenzenden Niederlanden kommen. Um den Wallfahrern das Aufstellen von Kerzen zu ermöglichen, wurde 1992 eine Kerzenopferstätte an die Kapelle angebaut.

 
 

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Gnadenkapelle in Eggerode
Marienplatz 7
48624 Schöppingen
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