Radtour: Rundkurs zu den Sloopsteinen in Lotte

 
 

 
 
 

Diesen Tourenvorschlag hat unsere Userin Agnes Schulte eingereicht und selbstverständlich auch selbst getestet. Der Rundkurs führt uns auf 30 Kilometern entlang am Mittellandkanal, zu den Großen Sloopsteinen und ein Stück durch den Naturpark Teutoburger Wald. Abwechslung ist also garantiert!

Kanal
Fast die Hälfte unserer Strecke radeln wir entlang von Kanälen. Foto: Ingmar Bojes

Wir starten unsere Tour, die übrigens kaum Steigungen für uns bereit hält, am Flugplatz Achmer, direkt am Mittellandkanal. Wir radeln los gen Westen und bekommen mit etwas Glück eine Menge geboten – zu unserer Linken landen die kleinmotorigen Flugzeuge, während zu unserer Rechten Schiffe den Kanal kreuzen.

Fünf Kilometer folgen wir dem Kanal, ehe wir uns von ihm verabschieden und uns südlich halten. Für gut und gern zwei Kilometer folgen wir kleinen Straßen und Wegen durch die Natur, ehe es wieder ostwärts geht. Vorbei an Wiesen, Feldern und durch kleine Wäldchen geht es weiter, bis wir schließlich in Lotte-Wersen den Wegweise zu den Sloopsteinen entdecken, denen wir ebenfalls einen Besuch abstatten wollen.

An den Sloopsteinen

Große Sloopsteine
Das Megalithgrab Große Sloopsteine erwartet uns auf der Hälfte unserer Strecke. Foto: Ingmar Bojes

Die Großen Sloopsteine sind ein Megalithgrab aus der Zeit um 2000 vor Christus, also mächtig alt. 22 Trägersteine stützen mehrere große, zum Teil abgerutschte bzw. verschleppte Deckensteine und bilden zusammen die Grabkammer, in der mehrere Tote bestattet wurden – der Legende nach auch Herzog Widukind. Die restlichen Steine bilden einen äußeren, noch gut erhaltenen Steinring, dessen innerer Bereich mit der Grabkammer ursprünglich von einem großen Erdhügel überdeckt war.

Die Namensherkunft des Megalithgrabes ist nicht vollständig geklärt. Verbreitet ist die Auffassung, Sloopsteine bedeute soviel wie Schlafsteine. Wahrscheinlicher ist jedoch, dass die Steine ihren Namen vom mittelniederdeutschen Wort slôp für Schlupf(-loch) haben.

Wieder am Kanal

Yachtclub
Der Osnabrücker Yachtclub liegt auf der anderen Uferseite an unserem Weg. Foto: Ingmar Bojes

Nach unserem kleinen Abstecher kehren wir zurück auf unseren Rundkurs und könnten nun sogar noch eine zweite kleine Pause einlegen, denn direkt gegenüber lockt der Niedrigsee zu einem weiteren kleinen Abstecher und bietet eine idyllische Gelegenheit für ein kleines Picknick.

Wenn wir uns gestärkt haben, geht es weiter auf der Strecke, von der wir nun gut und gerne die Hälfte geschafft haben. Zu unserer Rechten liegt nun das Halener Esch und wenig später erreichen wir schon die Ortschaft Halen, die wir durchqueren. Direkt hinter Halen erwartet uns schon der nächste Kanal, in diesem Fall der Zweigkanal Osnabrück. Wir sehen den Yachtclub Osnabrück und begleiten den Zweigkanal nun auf gut sechs Kilometern. Kurz bevor sich der Mittellandkanal und der Zweigkanal (und übrigens auch noch die Hase) treffen, biegen wir ab und erreichen wenig später unseren Ausgangspunkt.

Kurzportrait


Startadresse

 

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