Lotte: Megalithgrab "Große Sloopsteine"

 
 

 
 
 

Lotte-Wersen - Hier liegt das jungsteinzeitliche Megalithgrab „Große Sloopsteine“ aus der Zeit um 2000 vor Christus.

Die Großen Sloopsteine in Lotte-Wersen
Die Großen Sloopsteine in Lotte-Wersen. Fotos: Ingmar Bojes

Das in Ost-West-Richtung ausgerichtete Ganggrab erstreckt sich über eine Fläche von 23,5 mal 7,5 Metern und ist eines der größten und am besten erhaltenen prähistorischen Bodendenkmäler Nordwestdeutschlands.

Große Sloopsteine in Lotte-Wersen

Gab es früher eine große Anzahl dieser Grabdenkmäler in Westfalen, sind bis dato nur wenige erhalten geblieben. Drei dieser Art befinden sich im Altkreis Tecklenburg, zwei im Gemeindegebiet Lotte.

22 Trägersteine stützen mehrere große, zum Teil abgerutschte bzw. verschleppte Deckensteine und bilden zusammen die Grabkammer, in der mehrere Tote bestattet wurden – der Legende nach auch Herzog Widukind. Die restlichen Steine bilden einen äußeren, noch gut erhaltenen Steinring, dessen innerer Bereich mit der Grabkammer ursprünglich von einem großen Erdhügel überdeckt war.

Die Namensherkunft des Megalithgrabes ist nicht vollständig geklärt. Vebreitet ist die Auffassung, Sloopsteine bedeute soviel wie Schlafsteine. Wahrscheinlicher ist jedoch, dass die Steine ihren Namen vom mittelniederdeutschen Wort slôp für Schlupf(-loch) haben.

 
 

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Große Sloopsteine
Sloopsteinweg
49504 Lotte
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