Mobilitätskonferenz Münsterland tagte in Münster

 
 

 
 
 
Diese Meldung wurde am 18.03.2018 archiviert.
Für aktuellere Meldungen navigieren Sie bitte über die Startseite durch das Portal.

Münster / Münsterland - Vernetzt, individuell nutzbar, attraktiv und klimaschonend: Das ist die Mobilität von morgen im Münsterland. Zu diesem Thema fand am Montag (5. März) auf Einladung von Regierungspräsidentin Dorothee Feller unter Teilnahme von Verkehrsminister Hendrik Wüst und unter Einbindung des Münsterland e. V. bei der Bezirksregierung Münster eine Mobilitätskonferenz statt.

Trafen sich bei der Bezirksregierung Münster zur Mobilitätskonferenz: (v.l.) Klaus Ehling, Dr. Christian Schulze Pellengahr, Dr. Kai Zwicker, Dr. Olaf Gericke, Regierungspräsidentin Dorothee Feller, Verkehrsminister Hendrik Wüst, Markus Lewe und Dr. K
Trafen sich bei der Bezirksregierung Münster zur Mobilitätskonferenz: (v.l.) Klaus Ehling, Dr. Christian Schulze Pellengahr, Dr. Kai Zwicker, Dr. Olaf Gericke, Regierungspräsidentin Dorothee Feller, Verkehrsminister Hendrik Wüst, Markus Lewe und Dr. Klaus Effing

Geladen waren unter anderem der Oberbürgermeister, die Landräte, die Bürgermeister des Münsterlandes, Abgeordnete des Bundestages, des nordrhein-westfälischen Landtages und des Regionalrates.

Nach der Begrüßung durch Regierungspräsidentin Dorothee Feller und der Ansprache von Verkehrsminister Hendrik Wüst hielt Prof. Andreas Knie vom Innovationszentrum für Mobilität und gesellschaftlichen Wandel aus Berlin einen Impulsvortrag zur digitalen Mobilitätsrevolution. Der Münsterland e. V. hat gemeinsam mit dem Zweckverband SPNV Münsterland (ZVM) und anderen Partnern in der Region das Konzept „mobiles Münsterland“ für den ländlichen Raum gestartet. Bei der heutigen Mobilitätskonferenz stellten sowohl Michael Geuckler, Geschäftsführer Zweckverband Münsterland SPNV, und Gerrit Tranel, Geschäftsführer Zweckverband Münsterland BUS, dieses Konzept als auch Münsters Stadtbaurat Robin Denstorff das Mobilitätskonzept der Stadt Münster vor. Das Mobilitätskonzept der Stadt Münster und das Konzept „mobiles Münsterland“ sind eng miteinander verzahnt und erreichen nur bei einer gemeinsamen Umsetzung den größtmöglichen Effekt. 

„Mit der heutigen Mobilitätskonferenz wollen wir gemeinsam in ein neues Zeitalter starten und das Münsterland mit neuen Technologien fit für die Mobilität 4.0. machen, um die Attraktivität und Überlebensfähigkeit kleiner Ortsteile als lebendige Wohn-, Lebens- und Arbeitsorte sicherzustellen“, sagte Feller zu Beginn der Veranstaltung.

Verkehrsminister Wüst sagte: „Moderne Verkehrspolitik ist heute mehr als Infrastruktur. Allerdings ist intakte und ausreichende Infrastruktur unverzichtbar. Auch emissionsarme oder automatisierte Fahrzeuge fahren nicht auf maroden Straßen, kaputten Schienen und nicht mehr belastbaren Brücken. Mit der ÖPNV-Digitalisierungsoffensive, die wir Ende des vergangenen Jahres gestartet haben, wollen wir die Chancen der Digitalisierung für bessere Mobilität nutzen. Vernetzte, komfortable und zuverlässige Mobilitätsangebote brauchen wir sowohl in den Zentren wie im ländlichen Raum. Deshalb wünsche ich dem Münsterland-Konzept viel Erfolg.“

„Mobiles Münsterland“
Mit dem Konzept „mobiles Münsterland“ soll ein individuelles, kundenorientiertes und einfach nutzbares Zubringersystem zum ÖPNV mit digitalen Informations- und Buchungsmöglichkeiten, innovative Mobilpunkte, an denen die Fahrgäste ihre Wartezeit effektiv mit Einkaufen, Arbeit oder Ausruhen nutzen können, bis hin zu einem Testbetrieb für autonomes Fahren im ÖPNV, entstehen. Der Fokus liegt hierbei auf der Abstimmung und Erprobung einzelner Projektbausteine, die durch ihr Zusammenspiel die größtmögliche Wirkung erzeugen und ein schlüssiges, an den Bedürfnissen der Menschen ausgerichtetes, ÖPNV-integriertes Gesamtsystem ergeben.


Loading...
Loading...