Wind- und Wassermühlen in Horstmar

 
 

 
 
 

Horstmar - Die Wind- und Wassermühlen in Horstmar locken zu einem gemütlichen Sonntagsspaziergang durch die Region. Der Schöppinger Berg (158 m) ist die nördliche Fortsetzung der Baumberge. Aus ihm entspringen die Quellen.

Die Janning's Quelle ist nach dem alten Hof Janning benannt. Der aus dieser Quelle entstehende Bach wird allgemein als Leerbach, gelegentlich auch wenigen 100 m seit Jahrhunderten die Mühle am Hofe Janning an, deren Betrieb seit 1939 eingestellt ist.

Abermals wenige 100 m weiter muß der Bach eine zweite Mühle treiben, die Jahrhunderte zum Hofe Wilming gehörte und 1929 von dem Müller Schmedding erworben wurde. (Errichtung der Mühlen wahrscheinlich schon im frühen Mittelalter).

Wilmingsmühle (heute Schmedding) hatte zwei Wasserräder. Das eine Rad für eine Ölmühle, die noch im 1. Weltkrieg in Betrieb gewesen ist. Das 2. Rad trieb die Kornmühle an. Da die Wassermenge nicht immer ausreichte, baute man über der Wassermühle noch eine Windmühle. Schmedding ersetzte das Wasserrad durch eine Turbine, welche die Kraft des Wassers rationeller ausnutzte. Zusatzkraft lieferte zunächst eine Lokomotive, danach ein Diesel- und jetzt ein Elektromotor. Große Zeiten hatte die Mühle für die Versorgung während und in den ersten Jahren nach dem letzten Kriege, als die Großmühlen durch die Kriegsereignisse weitgehend zerstört waren.

Quelle: Stadt Horstmar