Drensteinfurt: Kirche St. Regina

 
 

 
 
 

Drensteinfurt - Nördlich der Mühlenstraße, zwischen der Altstadt in Drensteinfurt und dem Haus Steinfurt, liegt die katholische Kirche St. Regina. Wenn auch die alte romanisch-gotische Dorfkirche aus dem Ortsbild verschwunden ist, so hat sich als ältester steinerner Zeuge der Stadtgeschichte der romanische Taufstein aus dem ersten Viertel des 13. Jahrhunderts in der Kirche in Drensteinfurt erhalten.

Die heutige Kirche St. Regina in Drensteinfurt entstand in den Jahren 1783 bis 1789 als weiträumiger klassizistischer Saal mit einem in das Langhaus eingegliederten Westturm (1785), der noch immer die Stadtsilhouette dominiert. Der rechteckige Chorraum und die zweigeschossige Nordsakristei mit der Patronatsloge des Hauses Steinfurt entstammen jedoch noch weitgehend dem 16. und 17. Jahrhundert.

Die beiden harmonisch angebauten niedrigeren Seitenschiffe entstanden während der Erweiterung 1889/90. Damals erhielt die Kirche eine aus gestanztem Blech angefertigte Kasettendecke (1894). Sehr imposant ist die Wirkung der zweigeschossigen Emporenanlage im Westen mit der klassizistischen Orgel.

Überhaupt ist eine klassizistische Ausstattung dieser Vollständigkeit und Qualität in Westfalen nur selten anzutreffen. Bedeutend sind die durch alle Kriege geretteten Glocken aus den Jahren 1515, 1523 und 1652 und die 1485 gegossene Uhrglocke in der Kirche in Drensteinfurt.

Quelle: „Westfälische Kunststätten, Heft 91 – Drensteinfurt"
Hrsg.: Westfälischer Heimatbund

 
 

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St. Regina
Kirchplatz 4
48317 Drensteinfurt
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