Rheine: Emsufer mit Mühle und Wehr

 
 

 
 
 

Wie die Hochwassermarken zeigen, steht die Mühle an sehr gefährdeter Stelle. Aber in Verbindungen mit dem Wehr, seit 1550 ein Bauwerk aus Stein, war das Stauwasser ein begehrter Antrieb für die Mühlräder.

Emsmühle in Rheine
Die Emsmühle in Rheine im Winterkleid. Foto: Hannes Voss
Emsmühle im Stadtkern Rheines
Die Emsmühle im Stadtkern Rheines. Foto: Stadt Rheine

Das Chronogramm über der Eingangstür, eingefasst von zwei Doppelvoluten, mahnt den Müller und alle, die ein- und ausgehen: „ Führe gut aus, was deine Pflicht ist und die gerechte Aufgabe verlangt. Und niemand möge dein Sinnen durch Furcht abstumpfen.“

Die Großbuchstaben ergeben die Zahl 1754, das Baujahr. Das Wappenrelief am Südgiebel erinnert an den Bauherrn, Fürstbischof Clemens August. Als Napoleon I. 1806 das Mühlenmonopol aufhob, entstanden Konkurrenzmühlen.

Die Pächter modernisierten immer wieder die Emsmühle. Noch 1936 wurde das Silo angegliedert, das 18000 Zentner Korn fasst. Aus wirtschaftlichen Gründen wurde die Mühle zum 31.12.1965 stillgelegt.

 
 

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Adresse

Emsmühle Rheine
Mühlenstraße 64
48431 Rheine
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