Greven: St. Martinus

 
 

 
 
 

Greven - Die Stadt- und Marktkirche St. Martinus wurde vom heiligen Liudger gegründet, den Karl der Große im 8. Jahrhundert mit der Missionierung des Münsterlandes beauftragt hatte. Der Grund für den Bau einer Kirche zu dieser frühen Zeit war, dass das Urspiel Greven sehr groß war.

Die erste Kirche die in Greven stand, war allerdings noch eine kleine Holzkirche, die auf dem so genannten Kirchberg stand. Diese wurde im 12. Jahrhundert durch einen romanischen Steinbau ersetzt. Der 68 Meter hohe Turm dieser Kirche steht heute noch.

Dieser diente den Grevenern in der Vergangenheit vor allem zur Verteidigung. Zuletzt war dies im 18. Jahrhundert der Fall, als Soldaten die Kirche ausraubten und später in Brand steckten. Nur der Turm hielt stand und bot den Grevenern in ihrer Notsituation Schutz.

Sehenswert an der Kirche ist die, an der Südmauer der Kirche angebrachte, Sonnenuhr aus dem Jahr 1616. Der Altar der Kirche ist dem heiligen Martin geweiht. Die Reliquien, dort aufbewahrt werden, sind die des heiligen Nikolaus.

Sehenswert ist außerdem noch die barocke Kreuzigungsgruppe des münsterschen Bildhauers Philipp Gröninger aus dem Jahr 1722. Im Gewölbe des linken Seitenschiffes wurden 1964 mittelalterliche Rankenornamente freigelegt.

 
 

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St. Martinus
Marktplatz 5
48268 Greven
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