Von Telgte nach Westbevern und zurück

 
 

 
 
 

Dieser Wandertipp führt uns vom Zentrum der Stadt Telgte an der Ems entlang, durch die umgebenden Bauernschaften, vorbei an der alten Burganlage Haus Langen zum Telgter Stadtteil Westbevern. Von dort geht es durch die Sanddünen der Klatenberge, vorbei an der unter Naturschutz stehenden Wacholderheide. Nach ca. elf Kilometern Wanderung und einigen geringen Steigungen auf überwiegend befestigten Wegen lädt die Stadt Telgte mit ihren Restaurants und Cafés zum verweilen ein.

Die Doppelmühle bei Haus Langen gehört zu den Highlights dieser Wanderung zwischen Telgte und Westbevern. Foto: Stefan Herringslack
Die Doppelmühle bei Haus Langen gehört zu den Highlights dieser Wanderung zwischen Telgte und Westbevern. Foto: Stefan Herringslack
Im August finden wir im Naturschutzgebiet Klatenberg die letzte verbliebene Wacholderblüte im Kreis Warendorf.. Foto: Andreas Beulting.
Im August finden wir im Naturschutzgebiet Klatenberg die letzte verbliebene Wacholderblüte im Kreis Warendorf.. Foto: Andreas Beulting.

Startpunkt der Wanderung ist die St. Clemens-Kirche am Kardinal-von-GalenPlatz in Telgte. Von hier geht es zunächst bis zur Ems. Am ChristophBernsmeyer-Haus biegen wir links ab Richtung Kreuzweg. Wir befinden uns bis zum Kreisverkehr an der August-Winkhaus-Straße auf dem Emsradweg. Am Kreisverkehr halten wir uns rechts und gleich wieder links und folgen dem Wanderweg X 15 bis zum Haus Langen.

Dabei "erlaufen" wir uns ein Stück eines alten Hohlweges unter schattigen Bäumen. Nach einigen 100 Metern über freies Feld sehen wir rechts das schöne Hofkreuz von 1865 beim Hof Wilhelmer, danach überqueren wir die Ems. Nach ungefähr 400 Meter biegen wir links ab und folgen dem Weg in das Auengebiet des Flüsschens Bever bis nach Haus Langen.

Die Wassermühle bei Haus Langen ist eine der markantesten, typisch münsterländischen Doppelanlagen, bestehend aus Öl- und Kornmühle. Auf der rechten Straßenseite liegt das Rittergut Haus Langen, gebaut auf einer Ringwallanlage aus germanischer Vorzeit. Die Burg hat ihren Namen von den "Edlen Rittern von Langen", die in einer Urkunde bereits im 12. Jh. als Lehnsherren des Bischofs von Münster erwähnt werden. Heute steht noch eines der Torhäuser mit Nebengebäuden aus späterer Zeit.

Wir gehen weiter auf dem Wanderweg X 15 / X 4, biegen nach rechts in den Wald. Nach 300 Metern sehen wir links das sogenannte "Koppelkreuz", ein freistehendes Prozessionswegekreuz am Waldrand. Hier biegt der Weg wiederum nach rechts ab und wir erreichen bald schon den Ortsteil Westbevern. Sehenswert ist die Kirche St. Cornelius und Cyprian, deren Turm wir schon von weitem sehen können. In der Kirche betrachten wir am rechten Seitenaltar das Kreuzigungsrelief, welches der münstersche Bildhauer Gerhard Gröninger 1631 im testamentarischen Auftrag des verstorbenen Herrn von Lethmate, wohnhaft auf Haus Langen, geschaffen hat. 

Vom Kirchplatz aus folgen wir zunächst der Straße nach rechts in Richtung Telgte, biegen aber nach dem Ortsausgangsschild links ab und folgen den Stationen des Kreuzweges aus dem 19. Jh. bis zum Kalvarienberg am Rand der Klatenberge. Der Rückweg führt uns gerade aus durch den Wald zurück nach Telgte. Diese Strecke führt vorbei an der vier Hektar großen Wacholderheide mit der offenen Dünenlandschaft, der blühenden Heide und den Wacholdersträuchern über den Klatenbergweg und den Pappelwald zurück in die Innenstadt nach Telgte, wo wir die Möglichkeit haben, in einem der vielen Gaststätten und Cafés in der historischen Altstadt von Telgte Ihre Wanderung ausklingen zu lassen. 


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