Senden: Schloss Senden war Schauplatz vieler Fehden

 
 

 
 
 

Senden - Auf über tausend Jahre Geschichte blickt das ehrwürdige Schloss Senden mittlerweile zurück. Derer von Benekamp errichteten das Wasserschloss seinerzeit ursprünglich als Lehen des Bischofsitzes Münster.

Schloss Senden
Schloss Senden: Der Dreistaffelgiebel des Herrenhauses ist das älteste erhaltene Beispiel seiner Art im Münsterland.

Geschichte und Architektur

Schloss Senden
Bei Schloss Senden handelt sich um eine vielgestaltete Baugruppe auf einer großen Insel von breiter Gräfte umgeben.

Im Laufe der Jahrhunderte waren sowohl der Ort als auch die Burg selbst immer wieder Spielstätte verschiedenster Fehden und kriegerischer Auseinandersetzungen. Belagerung, Plünderung und Wiederaufbau tauchen in der langen Geschichte des Schlosses immer wieder auf.

Die hufeisenförmige Anlage mit dem Herrenhaus aus der 2. Hälfte des 15. Jahrhunderts wurde in Etappen bis ins 18. Jahrhundert erbaut. Um 1350 ging das Schloss Senden an die Herren von Senden über und wechselte gleichzeitig auch den Namen. Im 14. Jahrhundert wechselten die Besitzer nochmals und das Schloss gehörte nun dem Droste zu Kakesbeck und Senden. Inzwischen ist das Schloss - seit 1958 - in Privatbesitz, steht aber zum größten Teil leer.

 
 

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Besichtigung

Schloss Senden
Holtrup 3
48308, Senden
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Weitere Informationen

Verkehrsbüro Senden
Münsterstraße 30
48308 Senden
Tel.: 02597/699114
Fax: 02597/699222
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Initiative Schloss Senden

Da das Schloss Senden teilweise leersteht und verfällt hat sich 2007 die Initiative Schloss Senden (www.schloss-senden.de) gegründet.