Drensteinfurt: Haus Bisping mit fürstbischöflicher Geschichte

 
 

 
 
 

Drensteinfurt - Unmittelbar nördlich der Straße von Rinkerode nach Davensberg, etwa einen halben Kilometer westlich der Bundesstraße 54, liegt das bauliche "Relikt" eines ehemaligen Wasserschlosses, des Hauses Bisping.

Haus Bisping in Drensteinfurt
Unmittelbar nördlich der Straße von Rinkerode nach Davensberg, etwa 0,5 km westlich der Bundesstraße 54, liegt das bauliche "Relikt" eines ehemaligen Wasserschlosses, des Hauses Bisping. Foto: Agnes Schulte (www.agnes-welt.de)

Geschichte und Architektur

Von dem ehemaligen Wasserschloss, daß nur 500 m südöstlich des Hauses Borg liegt, sind nur noch Teile der Umgräftung und das Torhaus aus dem Jahre 1651 erhalten. Das Haus Bisping wird urkundlich erstmals 1364 erwähnt. Seit dem 16 Jahrhundert ist es Sitz der Familie von Galen. Haus Bisping ist auch Geburtsort und Stammsitz des Fürstbischofs Christoph Bernhard von Galen (1606 - 1678).

Haus Bisping in Drensteinfurt
Das Haus Bisping wird urkundlich erstmals 1364 erwähnt. Foto: Stadt Drensteinfurt

Das zweistöckige Torhaus zeigt mit einer Traufseite zur Straße. Diese Traufseite besteht im Untergeschoss aus Bruch- und Backsteinen. Die Fensterrahmungen sind aus Sandstein. Ein umlaufendes Gesims trennt die beiden Stockwerke ab. Das obere Stockwerk wurden Fachwerk errichtet; die Gefache sind mit Ziegelstein vermauert. An Haus Bisping sind heute nur noch Teile der Gräfte und das Torhaus von 1651 erhalten.

Der Erker im Obergeschoss, dessen Dach in das Dach des Torhauses integriert ist, befindet sich direkt oberhalb der ehemaligen Tordurchfahrt, die zugemauert und mit einem Fenster versehen wurde.. Auf die Tordurchfahrt deuten noch hölzerne Renaissanceknaggen und eine wuchtige Fachwerkkonsturktion hin. Der Erker wurde mit zwei Wappen verziert, das eine ist denen von Droste und das andere denen von Galen zuzuordnen und mit der Jahreszahl 1681 versehen.

Haus Bisping in Drensteinfurt
Von dem ehemaligen Wasserschloss, das nur 500 Meter südöstlich des Hauses Borg liegt, sind nur noch Teile der Umgräftung und das Torhaus aus dem Jahre 1651 erhalten. Foto: Agnes Schulte (www.agnes-welt.de)

Die beiden Giebel des Torhauses sind Dreistaffelgiebel mit einem Schornstein in der Giebelspitze. Die Ecken der Giebel sind aus Sandstein erstellt worden und weisen volutenartige Ornamente auf. Das Torhaus ist dadurch gekennzeichnet, daß baulich Überformungen eine Veränderung der Physiognomie bewirkt haben. Neben der zugemauerten Tordurchfahrt weist eine Backsteinverlagerung im Obergeschoss darauf hin, daß ein Anbau mit Satteldach vorhanden gewesen sein muß.

Umgeben ist das Torhaus des ehemaligen Wasserschlosses neben den Wasserläufen von einer Gartenanlage. Dies ist optisch auf das Haus Borg ausgerichtet.

 
 

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Haus Bisping
Altendorf 23
48317 Drensteinfurt - Rinkerode
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