Ibbenbüren: Naturdenkmal Dörenther Klippen

 
 

 
 
 

Ibbenbüren - Die bizarre Felslandschaft "Dörenther Klippen" mit dem sagenumwobenen "Hockendem Weib" liegt südlich der Stadt im Wander- und Kletterparadies Teutoburger Wald.

Das Hockende Weib
Das Hockende Weib thront über den Dörenther Klippen. Fotos: Ingmar Bojes

Zahlreiche Rundwanderwege laden zu einem Ausflug über und um die Dörenther Klippen ein. Eine Hinweistafel auf dem Wanderparkplatz an der B219 informiert über die verschiedenen Wege. Insbesondere für Familien mit Kindern ist der Kletterpfad eine besondere Attraktion: Auf diesem Weg auf dem Höhenrücken der Dörenther Klippen geht es auf kleinen Pfaden über Stock und Stein - ein echtes Abenteuer!

Klettern in den Klippen

Die Felsen der Dörenther Klippen ragen bis ca. 30 Meter in die Höhe und sind ein sehr beliebtes Sportklettergebiet. Die hier vorgestellten Hauptklettergebiete werden vom Verein „Bergfreunde Ibbenbüren e.V.“ betreut. Auf der Internetseite www.bergfreunde-ibb.de finden Sie alle wichtigen Informationen und Vorgaben, die unbedingt zu beachten sind. 

Plisseetal
Das Plisseetal ist das am stärksten besuchte Klettergebiet der Dörenther Klippen. Hier haben auch Anfänger gute Möglichkeiten, einen Felsen zu erklimmen. Besonders eindrucksvoll ist die „Plisseewand“. Die Oberfläche des Felsens wurde im Verlaufe der Jahrtausende durch Wind und Regen so verändert, dass sie an die Wellen eines Meeres erinnert. 

Zufahrt/Zugang:
Vom Wanderparkplatz an der B 219 dem „Hermannsweg“ in Richtung „Camping Dörenther Klippen“ folgen. Weiter wandern Richtung „Hockendes Weib“ zur „Almhütte“. Nach ca. 650 Metern geht rechts ein kleiner Pfad ab in den Wald hinein. Diesem folgen und man gelangt  zu den Stufen, welche hinunter zum Plisseetal führen.

Dreikaiserstuhl
Bereits 1922 wurde in einer Chronik der Dreikaiserstuhl im Zusammenhang mit Kletteraktivitäten erwähnt. Auch heute noch ist es ein sehr attraktiver Felsen, der viel zu bieten hat.

Zufahrt/Zugang:
Über die B 210 oder die A 1 nach Brochterbeck. Der Ausschilderung Richtung Bocketal folgen. Das Auto parken Sie bitte am Parkplatz Bocketal, er liegt gegenüber dem Campingplatz. Folgen Sie dem Wanderweg in den Wald und dann immer den Berg hinauf.

Osnabrücker Wand
Die Osnabrücker Wand ist ein seit Jahrzehnten stillgelegter Steinbruch. Eine besondere Attraktion ist ein ca. 22 Meter langer Klettersteig. Es ist wahrscheinlich der am nördlichsten gelegene Klettersteig Deutschlands. 

Zufahrt/Zugang:
Sie fahren wieder ins Bocketal und haben dort die Möglichkeit auf dem Parkplatz Bocketal zu parken. Von dort aus gehen Sie etwa 20 Minuten zu Fuß. An der Osnabrücker Wand selbst ist nur ein kleiner Parkplatz für wenige Autos vorhanden. Auf keinen Fall dürfen dort Wege versperrt werden.

Das "Hockende Weib"

Felsen in den Dörenther Klippen
Die bis zu 40 m hohen frei stehenden Felsen bestehen aus kreidezeitlichem, vor etwa 120 Millionen Jahren entstandenen Osning-Sandstein.

Mit der Felsformation "Hockendes Weib" verbindet sich folgende Sage: In alter Zeit strömten die Fluten des Meeres oft tief ins Land bis an die Berge. In einer Hütte am Fuße der Dörenther Klippen wohnte eine Frau mit ihren Kindern. Als nun die Flut nahte, nahm sie ihre Kinder auf den Arm und trug sie auf den Berg. Mit Entsetzen sah sie, wie das Wasser weiter stieg. Als es bis an ihre Füße reichte, hockte sie sich hin und befahl den Kindern, auf ihre Schultern zu steigen und fing an zu beten. Als sie sich aufrichten wollte, war sie zu einem Felsblock geworden, der aus den Fluten ragte und die Kinder trug.

 
 

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Dörenther Klippen
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49479 Ibbenbüren
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