Natur erleben im Münsterland

 
 

 
 
 

Die münsterländische Parklandschaft ist geradezu sprichwörtlich und umfasst viel mehr als nur imposante Wasserschlösser und ein herausragendes Radwegenetz. Zu ihr gehören auch zahlreiche Naturschutzgebiete, wie das Zwillbrocker Venn mit seinen Flamingos, der Merfelder Bruch mit den Wilpferden bei Dülmen, der Teutoburger Wald, die Davert und viele weitere Ausflugsziele in der Natur im Münsterland.

Ahaus-Alstätte: Das Witte Venn

Das Witte Venn, ist eine Landschaft die dem Besucher ganz neue "Grenzerfahrungen" bietet. Feuchte und trockene Heiden wechseln sich ab mit dunklem Moorwasser und Flächen mit weißen Wollgrasblüten. Wald geht in halb-offenes Grünland über, Moor in Sumpfwald.

 

Borken: Naturschutzgebiet Burlo-Vardingholter Venn

Ein besonderes Erlebnis ist der Besuch des Burlo-Vardigholter Venn mit den Moor- und Heidegebieten. Das Naturschutzgebiet umfaßt 74 ha und man schätzt das Alter auf 4500 Jahre. Im Moor finden sich noch zahlreiche, nur noch hier vorkommende Tier- und Pflanzenarten.

 

Die Davert - Waldjuwel im Münsterland

Unter dem Titel “Wald in Gefahr” machte in der Ausgabe 5/96 von “Naturschutz in NRW” erstmalig ein Waldgebiet von sich reden, dass bis dato (fast) niemand kannte: die Davert.

 

Dülmen: Der Merfelder Bruch

Dülmen - Der Merfelder Bruch ist ob der einzigen Wildpferdeherde Europas in freier Wildbahn landesweit bekannt.

 

Emsdetten: Naturschutzgebiet Emsdettener Venn

Emsdetten - Westlich von Emsdetten befindet sich das 325 ha große Emsdettener Venn, das 1941 als erstes Gebiet im Kreis Steinfurt unter Naturschutz gestellt wurde. Beim Emsdettener Venn handelt es sich um die Reste eines ehemals intakten Hochmoores.

 

Gescher: Naturschutzgebiete Fürstenkuhle und Kuhlenvenn

Südöstlich der Stadt Gescher liegen in der Quellregion des Heubaches die beiden Naturschutzgebiete Fürstenkuhle und Kuhlenvenn. Sie sind eindrucksvolle Zeugnisse der wechselvollen Natur- und Kulturgeschichte der Heubachniederung.

 

Greven-Gimbte: Die Bockholter Berge

Die Bockholter Berge bei Gimbte sind ein gutes Beispiel dafür, dass auch ein Naturschutzgebiet menschlicher Pflege bedarf...

 

Greven: Die Grevener Emsaue

Die Emsaue ist Grevens größtes Naturschutzgebiet. Insgesamt rund sieben Prozent der Grevener Stadtfläche stehen unter Naturschutz. Diesen vergleichsweise hohen Wert verdankt Greven vor allem dem Fluss, der auch die Geschichte der Stadt entscheidend geprägt hat - der Ems.

 

Haltern am See: Westruper Heide

Die Westruper Heide ist ein Rest eines in früheren Jahrhunderten weit verbreiteten Landschaftstyps und liegt auf einem nacheiszeitlichen Dünengelände südlich des Halterner Stausees (hinter dem Hotel Seehof) am Rande der ausgedehnten Wälder der Haard.

 

Heiden: Die Teufelssteine

Dem Gemeindewappen wurde das Wappen der Herren von Heiden - in Silber drei blaue Balken - zu Grunde gelegt. An Stelle des dritten Balkens erinnert das jungzeitliche Großsteingrab "Düwelsteene" an die Besiedlung und Bedeutung des Ortes in vorgeschichtlicher Zeit.

 

Hörstel-Dreierwalde: Naturlehrpfad "Lünnemanns Pättken"

Hörstel - Wer einige Momente der Erholung und Entspannung sucht, tut gut daran, eine kleine Lehrwanderung über „Lünnemanns Pättken" zu unternehmen.

 

Hörstel: Naherholungsgebiet Torfmoorsee

Das heutige 57 ha große Naherholungsgebiet Torfmoor in Hörstel mit seinem gleichnamigen 24 ha großen See hat eine lange Geschichte. Es verdankt seine Entstehung dem Bau der Autobahn A30.

 

Horstmar: Herrenholz und die Burgruine

Horstmar - Das Herrenholz ist ein herrliches Waldgebiet zum Wandern nahe Horstmar.

 

Ibbenbüren: Naturdenkmal Dörenther Klippen

Ibbenbüren - Die bizarre Felslandschaft "Dörenther Klippen" mit dem sagenumwobenen "Hockendem Weib" liegt südlich der Stadt im Wander- und Kletterparadies Teutoburger Wald.

 

Isselburg: Biotopwildpark Anholter Schweiz

Eine Menge zu entdecken gibt es auf dem 56 Hektar großen Gelände des Biotopwildparks Anholter Schweiz in Isselburg. Nahe der holländischen Grenze leben hier mehr als 300 Tiere 45 verschiedener Arten in reizvoller Umgebung – ein Ausflugstipp, der für Groß und Klein gleichermaßen viel zu bieten hat!

 

Lengerich: Der Canyon oder „Die blaue Lagune“

Das Naturschutzgebiet „Steinbruch im Kleefeld“ in Lengerich, auch „Canyon“ oder „Blaue Lagune“ genannt, ist ein ehemaliges Kalkabbaugebiet. Als der Abbau 1977 eingestellt wurde, sammelte sich in der Abbaugrube Wasser und die „Blaue Lagune“ entstand.

 

Lengerich: Megalithengrab

Lengerich - Wer in die Frühzeit der Region eintauchen möchte, sei noch auf das Megalithgrab im Lengericher Ortteil Wechte in unmittelbarer Nachbarschaft zum Burgstädtchen Tecklenburg hingewiesen.

 

Lotte: Megalithgrab "Große Sloopsteine"

Lotte-Wersen - Hier liegt das jungsteinzeitliche Megalithgrab „Große Sloopsteine“ aus der Zeit um 2000 vor Christus.

 

Münster-Handorf: Boniburger Wald

Der westlich von Münster-Handorf gelegene Dyckburger oder Boniburger Wald lädt mit seinem gut ausgebauten Wanderwegenetz zu erlebnisreichen Spaziergängen ein, auf denen es nicht nur Natur zu entdecken gibt. Der Name Boniburger Wald geht auf das Schloss Boniburg zurück, das hier bis 1970 stand.

 

Münster: Europareservat Rieselfelder

Münster - Nördlich des Stadtzentrums entstand im Jahr 1901 zwischen Ems und Aa erstmalig ein Gebiet zur Verrieselung und damit zur Reinigung der städtischen Abwässer.

 

Münster: Naturschutzgebiet Wolbecker Tiergarten

Der Wolbecker Tiergarten liegt südöstlich von Wolbeck und bildet einen großen Laubwaldkomplex. Hier gibt es naturnahe Flecken, die reges Leben beherbergen.

 

Naturgenussführungen: Spiel & Spaß für Kinder und Familien

Warendorf / Münsterland Das Münsterland von einer anderen Seite und vor allem von seiner natürlichsten Seite erfahrbar zu machen – das ist das Ziel der Naturgenussführungen, die vom NABU Münsterland und der Natur- und Umweltakademie ins Leben gerufen wurden.

 

Olfen: Die Steveraue

Über zehn Jahre ist es jetzt her, dass mit dem nüchternen Namen „Beweidungsprojekt Steveraue“ alles begann. Es wurden Flächen ausgewiesen, Zäune gesetzt, mit der Renaturierung des Steververlaufs begonnen.

 

Raesfeld: Das Naturerlebnisgelände

Das Naturerlebnisgelände am Tiergarten Schloss Raesfeld lädt auf einem 5.000 m² großen Areal mit Kletter- und Balancierpfaden, Niedrigseilgarten, Zapfenweitwurfanlage, Astbaustelle und vielem mehr zum Spielen in der Natur und mit der Natur ein. In einer immer lauter werdenden Umwelt ist dieses natürliche Spielparadies wie geschaffen für das gemeinsame Spiel von Eltern und Kinder.

 

Raesfeld: Die 1000-jährige Femeiche

Raesfeld - Nicht weit von der Erler Pfarrkirche steht heute ein lebender Zeitgenosse Karls des Großen, die über 1000jährige Femeiche. Im Jahre 1441 wurden unter dieser Eiche die Gebrüder Diepenbrock wegen Schöffenmord verfemt.

 

Recke: Das Heilige Meer

Das Naturschutzgebiet „Heiliges Meer“ befindet sich an der Nordwestgrenze von Westfalen zu Niedersachsen, 30 km nordwestlich von Osnabrück, zwischen den Orten Obersteinbeck und Hopsten an der Landstraße L 504. Politisch ist das „Heilige Meer“ den Nachbargemeinden Hopsten und Recke im Kreis Steinfurt zuzuordnen.

 

Recke: Naturschutzgebiet Recker Moor

Das Recker Moor ist eines der am besten erhaltenen Moore in Nordrhein-Westfalen. Es ist Teil des FFH-Gebietes "Mettinger und Recker Moor" und des EU-Vogelschutzgebietes "Düsterdieker Niederung". Das Moor mit seinem einzigartigen Artenspektrum und seiner geheimnisvollen Weite ist ein unvergleichbarer Ort.

 

Rhede: Naturschutzgebiet Büngernsche-Dingdener Heide

Das Naturschutzgebiet Büngernsche/Dingdener Heide liegt nordöstlich des Hamminkelner Stadtteils Dingden und südlich des Rheder Stadtteils Büngern. Noch im letzten Jahrhundert erstreckte sich hier eine fast 500 ha große Heidelandschaft mit anmoorigen bis moorigen Teilflächen.

 

Rheine: Naturmosaik Waldhügel

Der Waldhügel in Rheine lädt ein zu einem Naturerlebnis der besonderen Art: Entdecken Sie den natürlichen Zauber dieser Landschaft vor unserer Tür: Seltene Rosen, weidende Schafe, steile Hänge, blaue Seen und eine herrliche Rundumsicht in die schöne münsterländische Parklandschaft.

 

Saerbeck: Feuchtwiesen im nördlichen Münsterland

Natur spielt im Freizeitangebot der Gemeinde Saerbeck eine große Rolle - sie liegt sozusagen „gleich um die Ecke“. In wenigen Minuten erreichen Sie zu Fuß die südlich des Dorfes gelegene Emsaue - ein idyllisches Gebiet zum Wandern entlang der Ems, des größtes Flusses im Münsterland.

 

Senden: Naturschutzgebiet Venner Moor

Senden - Vor rund 200 Jahren sah die Landschaft des Münsterlandes an vielen Stellen anders aus als heute. Sumpfige, unwegsame Gegenden prägten das Bild und inspirierten Annette von Droste-Hülshoff zu ihrem Gedicht „Der Knabe im Moor“.

 

Steinfurt: Der Bagno-Park

Steinfurt - Östlich des Steinfurter Schlosses entstand ab dem Jahr 1765 eine liebevoll und kunstvoll gestaltete Parkanlage - das Steinfurter Bagno.

 

Steinfurter Land: Drei Flüsse - eine Region

Steinfurter Land - Drei Flüsse durchziehen das Steinfurter Land von Süden nach Norden. Die Vechte im Westen, die Ems im Osten und mittendrin die Steinfurter Aa. Flüsse sind wichtige Lebensadern. Für die Natur, aber auch für den Menschen.

 

Tecklenburg: Der Habichtswald

Die Geschichte des Habichtswaldes reicht weit in die Vergangenheit zurück. Bereits im Mittelalter war er ein Bannwald. Den Bauern war es streng untersagt, ihre Tiere zum Weiden in den Wald zu treiben oder Holz zu schlagen.

 

Tecklenburg: Naturerlebnis in der Talaue Haus Marck

Durch eine Vielzahl naturnaher Lebensräume für die heimische Tier- und Pflanzenwelt zeigt sich die Talaue des Wechter Mühlenbachs um Haus Marck in der Nähe von Tecklenburg als besonders naturschutzwürdiges Gebiet. Von der nassen Aue bis hin zur trockenen Bergkuppe können Besucher hier die heimische Natur erleben.

 

Telgte: Frühling im Naturparadies

Emsauen – Auerochsen und Wildpferde grasen friedlich nebeneinander, ein Eisvogel überfliegt die naturbelassene Sandbank, an deren Rand seltene Gräser und Pflanzen blühen. Das Naturschutzgebiet Emsaue ist ein kleines Naturparadies - mitten im Münsterland.

 

Teutoburger Wald – "Toskana des Nordens"

Bekannt durch die berühmte Schlacht zwischen Römern und Germanen im Jahre 9 nach Christus, erstreckt sich der Teutoburger Wald von Hörstel im Nordwesten, südlich an Ibbenbühren und Osnabrück vorbei, über Bielefeld zum Eggebirge, als Faltengebirge zusammen mit dem Wiehengebirge bis hinein in die Norddeutsche Tiefebene.

 

Westerkappeln: Düsterdieker Niederung

Das Vogelschutzgebiet Düsterdieker Niederung befindet sich im Norden des Kreises Steinfurt und zählt mit fast 2.700 ha zu den größten Schutzgebietskomplexen in Nordrhein-Westfalen.