Borken: Johanneskirche

 
 

 
 
 

Die 1703 als reformierte Kirche gebaute Anlage ist der einzige erhaltene barocke evangelische Kirchenbau im Münsterland. Er gehört zu dem historisch wie kunstgeschichtlich hochbedeutenden Komplex von Burg u. Freiheit Gemen.

Die Kirchenfenster mit ihren Wappenscheiben (Anfang 18. Jh.) stellen den bedeutendsten Glasfensterzyklus des Barock in Westfalen dar. Der Verzicht auf religiöse Darstellungen entspricht reformierter Kirchenauffassung, die sparsame Farbigkeit ist Kennzeichen der Epoche.

Hervorzuheben sind die beiden Fenster neben der Kanzel, gestiftet vom preußischen Königspaar Friedrich I. (1712) und Sophie Luise (1708), die an die seit 1250 bestehende Lehnshoheit Kleves über Gemen erinnern, denn Rechtsnachfolger der Grafen von Kleve waren die Kurfürsten von Brandenburg, die späteren Könige von Preußen.

Daher ließ Wilhelm II. 1897 diese Fenster restaurieren. Auf der Nord- und Südseite gehen weitere Fenster auf Stiftungen zurück, so auf die der Fürstin Maria von Hessen aus dem Hause Wisch-Bronkhorst (1730), des Weseler Bierbrauer- und Bäckeramtes und der Schiffergilde (1710).

 
 

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Weitere Informationen

Johanneskirche
Coesfelder Straße 1
46325, Borken
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