Kirchen und Klöster im Münsterland

 
 

 
 
 

Unzählige mächtige Kirchen und Klöster im Münsterland beeindrucken mit ihren unterschiedlichen Baustilen, ebenso wie kleine, versteckte Kapellen. In alten Gemäuern wie denen der  Benediktinerabtei St. Joseph zu Gerleve bei Borken, dem Ludgerus-Dom in Billerbeck, dem Dom in Münster oder der Pfarrkirche St. Otger in Stadtlohn wartet Geschichtliches und Geheimnisvolles auf neugierige Besucher.

Ahaus: Kath. Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt

Ahaus - Nachdem eine ursprünglich einschiffige Kirche im Jahre 1400 durch einen Brand völlig zerstört wurde, begannen die Bürger von Ahaus mit dem Bau einer dreischiffigen Kirche.

 

Altenberge: St. Johannes Baptist

Altenberge - Städtebaulicher Mittelpunkt ist die schon um 1040 gegründete Kirche mit interessanter Geschichte. Wegen ihrer Lage auf einem Hügelsporn prägt die Kirche mit ihrem beachtenswerten Kirchturm von 1882 den Ort und die weitere Umgebung.

 

Altenberge: St. Johannes Nepomuk

Altenberge - St. Johannes Nepomuk in Altenberge-Hansell ist eine ursprünglich kleine, barocke, rechteckige Kapelle mit je zwei Rechteckfenstern auf der Seite.

 

Beckum: Propsteikirche St. Stephanus und Sebastian

Die Kirche St. Stephanus in Beckum ist in früheren Kirchenbauten bereits um 785 belegt. Im Jahr 1188 wird St. Stephanus erstmals als Pfarre genannt.

 

Billerbeck: Abtei Gerleve

Etwa 30 Kilometer westlich von Münster erheben sich die Baumberge, eine bis zu 186 m hohe Hügelkette, über das flache Münsterland.

 

Billerbeck: Ludgerus-Dom

Die hochragenden Türme des Ludgerus-Domes sind für Billerbeck zu einem Wahrzeichen geworden. Das Gotteshaus wurde von 1892 bis 1898 an der Stelle erbaut, wo zuvor eine ältere, im Kern romanische Ludgerikirche (11. Jh.) stand, die ursprünglich ein Nikolaus-Patrozinium gehabt haben soll.

 

Billerbeck: St.-Johannis-Kirche

Billerbeck - Die St.-Johannis-Kirche in Billerbeck als alte Stadt- und Archidiakonatskirche St. Johann ist auch heute noch die Pfarrkirche der Münsterländer Gemeinde.

 

Borken-Weseke: Pfarrkirche St. Ludgerus

Alles überragender Mittelpunkt des Stadtteiles Weseke ist die 1893/94 im neugotischen Stil von A. Hertel erbaute Ludgeruskirche. Schon von Weitem erkennbar prägt sie das Stadtbild von Weseke.

 

Borken: Johanneskirche

Die 1703 als reformierte Kirche gebaute Anlage ist der einzige erhaltene barocke evangelische Kirchenbau im Münsterland. Er gehört zu dem historisch wie kunstgeschichtlich hochbedeutenden Komplex von Burg u. Freiheit Gemen.

 

Borken: St. Remigius

Die St.-Remigius-Kirche in Borken hat eine 1200 Jahre währende Geschichte. Allein der steinerne Taufbrunnen im Chorraum ist über 800 Jahre alt und dient bis heute zur feierlichen Aufnahme in die Gemeinde.

 

Coesfeld: St. Lamberti

Von vielen Stellen der Stadt aus kann man schon den Turm der Lambertikirche in Coesfeld sehen, der wie selbstverständlich zum Bild der Stadt gehört.

 

Drensteinfurt: Kirche St. Regina

Drensteinfurt - Nördlich der Mühlenstraße, zwischen der Altstadt in Drensteinfurt und dem Haus Steinfurt, liegt die katholische Kirche St. Regina. Wenn auch die alte romanisch-gotische Dorfkirche aus dem Ortsbild verschwunden ist, so hat sich als ältester steinerner Zeuge der Stadtgeschichte der romanische Taufstein aus dem ersten Viertel des 13. Jahrhunderts in der Kirche in Drensteinfurt erhalten.

 

Drensteinfurt: Loretokapelle

Drensteinfurt - An der ehemaligen Straßengabelung, dort, wo sich die Wege von Drensteinfurt nach Sendenhorst und von Drensteinfurt nach Albersloh teilen, steht hinter einer Baumgruppe, von dieser z.T. verdeckt, die Loretokapelle - für Pilger ebenso ein Ziel wie für Sonntagsausflügler.

 

Dülmen: Die Heilig-Kreuz-Kirche

Die Heilig-Kreuz-Kirche in Dülmen beherbergt das Grab der seligen Mystikerin Anna Katharina Emmerick. Gegen viele Widerstände wurde die Heilig-Kreuz-Kirche in Dülmen in den Jahren 1936 bis 1938 von dem Kirchenbaumeister Dominikus Böhm als zweite katholische Pfarrkirche der Stadt erbaut.

 

Emsdetten: St. Pankratius

Die St.-Pankratius-Kirche in der Stadtmitte Emsdettens war viele Jahrhunderte ein Wahrzeichen der Stadt. Viele nennenswerte Künstler wie Johann Wilhelm Gröninger waren an ihrer Gestaltung beteiligt.

 

Greven: St. Martinus

Greven - Die Stadt- und Marktkirche St. Martinus wurde vom heiligen Liudger gegründet, den Karl der Große im 8. Jahrhundert mit der Missionierung des Münsterlandes beauftragt hatte. Der Grund für den Bau einer Kirche zu dieser frühen Zeit war, dass das Urspiel Greven sehr groß war.

 

Gronau-Epe: St. Agatha

St. Agatha zu Epe ist mit ihrem Kirchturm mit der hohen, dunklen Spitze, die an den Ecken mit vier kleineren Türmchen verziert ist, eines der Wahrzeichen Epes. Mit ihren Filialkirchen St. Georg und St. Antonius gehört sie zum Bistum Münster.

 

Hopsten: Wallfahrtskapelle St. Anna

Die Geschichte der Wallfahrtskapelle beginnt mit der Erzählung von dem in einer Eiche versteckten Gnadenbild der heiligen Anna. Im Jahr 1677 fällte ein Knecht die Eiche und entdeckte die Figur dabei.

 

Hörstel: Kloster Gravenhorst mit bewegter Geschichte

Hörstel - Das idyllisch gelegene Kloster Gravenhorst wurde 1256 vom Ritter Konrad von Brochterbeck und seiner Frau Amalgarde von Budde als Zisterzienserinnen-Abtei gegründet.

 

Ibbenbüren: Die Christuskirche

Die Christuskirche in Ibbenbüren, eine spätgotische dreischiffige Hallenkirche, bildet heute wie vor Jahrhunderten den Kern der Stadt Ibbenbüren. Sie ist von einer großzügigen Platzanlage umgeben. Das Kirchengebäude bietet sich heute dem Betrachter in drei verschiedene Bauphasen dar.

 

Laer: St. Bartholomäus

Die Pfarrei Laer wird erstmals im Jahre 1181 in einer Urkunde erwähnt. Sicherlich gehört sie aber zu denen, die von hl. Ludgerus im 9. Jahrhundert gegründet wurden.

 

Laer: St. Marien

Die 1265 erstmals erwähnte Kirche steht im Mittelpunkt des Ortsteils Holthausen. Das sehr bescheidene Bauwerk entstand in drei Abschnitten.

 

Legden: Die Pfarrkirche St. Brigida

Legden - Zwei mächtige kupfergedeckte Türme (37 m hoch) und ein gewaltiges Satteldach überragen weithin sichtbar das Dorf Legden, sie markieren die an der höchsten Stelle des Dorfkerns errichtete Pfarrkirche St. Brigida.

 

Legden: Stift Asbeck

Das Stift Asbeck in Legden-Asbeck, gegründet im 12. Jahrhundert, war zunächst ein Doppelkloster der Prämonstratenser. Später dann war es ein reines Nonnenkloster, ehe es im 16. Jahrhundert in ein Damenstift umgewandelt wurde. Die Einrichtung bestand bis 1805.

 

Lengerich: Evangelische Stadtkirche

Die evangelische Stadtkirche in Lengerich zählt zweifellos zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt. Die Südseite der Kirche wird durch alte und neue Gestaltungselemente harmonisch untergliedert.

 

Lüdinghausen: St. Dionysius in Seppenrade

Seppenrade - St. Dionysius in Seppenrade blickt zwar nicht auf eine lange Geschichte bis ins Mittelalter zurück, wie viele andere der Kirchen im Münsterland. Dennoch lohnt ein Besuch der dreischiffigen Hallenkirche in gotischen Formen ebenso wie ein Blick auf ihren "Werdegang".

 

Lüdinghausen: St. Felizitas

Lüdinghausen - St. Felizitas ist eine typisch westfälische, spätgotische Hallenkirche und aus hellem, etwas gelblichem Baumberger Sandstein erbaut.

 

Metelen: SS. Cornelius und Cyprianus

Die ehemalige Stiftskirche des Stiftes Metelen steht auf einem baumumstandenen Kirchplatz. Die zweijochige, romanische Stufenhalle mit gerade geschlossenem Chor ist mit einem durchgehenden Satteldach gedeckt. Der breite Westbau war ursprünglich als Doppelturmanlage geplant, allerdings wurde nur der Südturm ausgeführt. Über den Gründungsbau liegen bisher keine Erkenntnisse vor. Der bestehende Bau wurde zum Ende des 12. Jahrhunderts im Westen begonnen.

 

Münster: Die Apostelkirche

Münster - Wer die Apostelkirche zu Münster – nördlich des Ringmarkts an der Neubrückenstraße gelegen – betritt, ist beeindruckt von dem ebenmäßig gegliederten, harmonisch gestalteten Raum.

 

Münster: Die Clemenskirche

Münster - Die Clemenskirche gilt als das Hauptwerk von Johann Conrad Schlaun im Bereich kirchlicher Architektur. 1745 bis 1753 wurde der prächtig ausgestattete Sakralbau nach den Plänen des westfälischen Spätbarockmeisters gebaut.

 

Münster: St. Lamberti

Die Lamberti-Kirche in Münster ist der bedeutendste sakrale Bau der westfälischen Spätgotik und bildet den nördlichen Abschluss des Prinzipalmarktes. Pfarrer der Gemeinde von St. Lamberti war von 1929 bis 1933 Clemens August Graf von Galen, der spätere Bischof von Münster und Kardinal.

 

Münster: St. Mauritz

Die katholische Stifts- und Pfarrkirche St. Mauritz wurde ca. 1064 gegründet und ist der älteste Sakralbau im westfälischen Münster. 1529 war das Stift St. Mauritz Ausgangspunkt der Täuferbewegung.

 

Münster: St.-Paulus-Dom

Neben dem historischen Rathaus Münsters ist der St-Paulus-Dom das zweite Wahrzeichen der Westfalenmetropole und eines der imposantesten Bauwerke der Stadt. Der heutige St.-Paulus-Dom ist bereits der dritte Dom des Bistums Münster und entstand in der Zeit zwischen 1225 und 1264.

 

Neuenkirchen: St. Anna

Das jetzt weithin dominierende Wahrzeichen von Neuenkirchen, die 1896 - 1899 unter der Leitung des bekannten Architekten Wilhelm Rincklake aus Münster erbaute doppeltürmige Werksteinkirche ist ein in Anlehnung an die Bauten der Spätromanik entstandener mächtiger Basilikabau.

 

Ochtrup: St. Lamberti

Die St.-Lamberti-Kirche in Ochtrup ist eine katholische Pfarrkirche der Pfarrgemeinde St. Lambertus im Bistum Münster. Ihre Ursprünge gehen bis ins 13. Jahrhundert zurück.

 

Oelde: Die Evangelische Stadtkirche

Oelde - Die in gotischen Formen errichtete Evangelische Stadtkirche in Oelde bildet mit ihrem schlanken Glockenturm den Abschluss eines Platzes und hat als städtebaulicher Akzent im Ortsbild ihre besondere Bedutung.

 

Oelde: St. Vitus

Oelde/Lette - Alte und moderne Bauformen prägen das Bild der heutigen Letter Pfarrkirche. Nach Plänen des Kölner Architekten Alfons Leitl wurde 1970/72 der erhaltene romanische Teil von St. Vitus um einen großen, in Nord-Süd-Richtung angelegten Neubau erweitert.

 

Recke: Die evangelische Kirche in Recke

Recke - Zwar kommt die evangelische Kirche in Recke auf den ersten Blick recht schmucklos daher, doch blickt das Gotteshaus auf eine möglicherweise knapp 100jährige Geschichte zurück und ist somit ein beeindruckender Zeitzeuge, auf den ein näherer Blick lohnt.

 

Reken: Wehrkirche

Die ehemalige katholische Pfarrkirche St. Simon und Judas in Groß Reken gehört zu den wenigen Kirchen im Kreis Borken, die nicht durch neuere Veränderungen in ihrem ursprünglichen Charakter beeinträchtigt worden ist.

 

Rhede: St. Gudula

Die St. Gudula Pfarrkirche ist eine neugotische Hallenkirche, die den Stadtkern Rhedes entscheidend prägt. Sie beherbergt u. a einen Taufstein aus der Zeit um 1100.

 

Rheine: Kloster Bentlage lockt Kunstinteressierte

Das 1437 gegründete ehemalige Kreuzherrenkloster liegt inmitten des Erholungsgebietes Bentlage in direkter Nachbarschaft zu NaturZoo und der Saline Gottesgabe in einer noch weitgehend intakten historisch gewachsenen Kulturlandschaft, am linken Ufer der Ems.

 

Rosendahl: Ss. Fabian und Sebastian

Rosendahl - Am östlichen Ortsrand gelegen, erhebt sich die Pfarrkirche ca. 30 Meter hoch. Der warme Ton des Baumberger Sandsteins kontrastiert reizvoll mit der seegrünen Patina der Kuppel und der Turmdächer.

 

 

Schöppingen: Gnadenkapelle in Eggerode

Neben der Pfarrkirche St. Mariä Geburt in Eggerode bei Schöppingen steht die Gnadenkapelle. Anstelle zweier Vorgängerbauten wurde sie in den Jahren 1843/44 als sechseckiger Bau mit Haubendach und Laterne errichtet.

 

Stadtlohn: St. Otger

Die Pfarrei St. Otger in Stadtlohn gehört zu einer der vier Urpfarreien im Bistum Münster. Der heilige Ludger, der erste Bischof von Münster, gründete sie im Jahr 800, noch bevor vier Jahre später das Bistum Münster gegründet wurde. Der Namenspatron der Pfarrei, der heilige Otger, war Diakon und Sohn eines angelsächsischen Grafen.

 

Steinfurt-Borghorst: St. Nikomedes

Steinfurt-Borghorst - Die dreischiffige, 2200 Quadratmeter große Hallenkirche wurde am Ende des 19. Jahrhunderts von Hilger Hertel dem Älteren an der Stelle des Damenstiftes Borghorst errichtet. Sie ist eine der größten Kirchen im Bistum Münster, erbaut im hochgotischen Baustil. Der 95 Meter hohe Kirchturm der Pfarrkirche beherrscht das Borghorster Stadtbild.

 

Südlohn: Ev. Johannes-Kirche im Ortsteil Oeding

Malerisch am 'Schlinge-Bach' liegt dieser kleine klassizistische Saalbau von 1825 mit zierlichem Glockenturm. Die Kirche ist ein kunstgeschichtliches Kleinod, da sich an den Kirchenfenstern erstmalig in Westfalen die von den benachbarten Niederlanden beeinflusste Neugotik zeigt.

 

Südlohn: St. Vitus

Südlohn - Die Pfarrkirche St. Vitus bestimmt als historischer und städtebaulicher Mittelpunkt das Bild des Ortes Südlohn. Durch die Neugestaltung des Ortskerns und damit des Kirchplatzes 1987/88 ist das älteste und bedeutendste Baudenkmal der Gemeinde in einen Rahmen gesetzt worden, der seine Ausstrahlung und Mittelpunktfunktion für den Ort unterstreicht.

 

Telgte: Wallfahrtskapelle Beatae Mariae Virginis

Im Jahr 1654 vollzog der mächtige Fürstbischof von Münster, Christoph Bernhard von Galen, die feierliche Grundsteinlegung einer neuen barocken Wallfahrtskapelle in Telgte. Pater Jodokus Lüke schuf in seinem Auftrag einen achteckigen Zentralbau, ein Oktogon, überwölbt von einer Kuppel.

 

Vreden: St. Felicitas

Die Geschichte der Stiftskirche St. Felicitas ist von der Stadtgeschichte Vredens nicht zu trennen. Es wird überliefert, dass ein sächsischer Graf Walbert zu Beginn des 9. Jahrhunderts das hochadelige Damenstift Vreden gründete und seine Klosterstiftung unter den Schutz der Hl. Felicitas stellte.

 

Warendorf: St. Bonifatius in Freckenhorst

St. Bonifatius ist ein ehemaliges freiweltliches Damenstift mit einer Stiftskirche gleichen Namens in Freckenhorst bei Warendorf. Sie beherbergt eines der umfangreichsten Glockengeläute in ganz NRW. Die fünf Türme der Freckenhorster Stiftskirche leuchten dem Anreisenden schon von weitem.