Sagenhaftes Münsterland

 
 

 
 
 

Das Vennmütterchen von Emsdetten, der wilde Riese Grienkenschmid oder das Wasserweibchen von Ahaus: Sie alle sind Sagengestalten aus der sagenhaften Welt des Münsterlandes, die um ein Haar verloren gegangen wäre. Zusammen mit dem Westfälischen Heimatbund hat unsere Redaktion alte Sagen aus den Archiven gerettet und zu zeitgemäßen Erzählungen aufgearbeitet und bebildert!

Sagenhafte Podcasts

Durch die Zusammenarbeit der Bibliothek des Westfälischen Heimatbundes in Münster und der Redaktion von www.muensterland.de ist eine einzigartige Sagensammlung des Münsterlandes entstanden, die hier nachzulesen ist. Inzwischen stehen sogar eine Reihe Podcasts zur Verfügung, in denen die Sagen vertont wurden. Hören Sie hier doch mal rein!

 

Unheimliches Treiben in der Davert

Als Naturschutzgebiet ist die Davert, das größte Waldgebiet des Münsterlandes, heute durchaus für einen erholsamen Ausflug geeignet. Doch zu Zeiten unserer Vorfahren vermied ein jeder, wenn er eben konnte, die Davert zu durchqueren. Denn im dichten Unterholz wimmelte es von allerlei unheimlichen Gestalten!

 

Die geisterhafte Jagdgesellschaft

Die Davert, die noch heute eines der größten Waldgebiete in Nordrhein-Westfalen ist, hatte zu früheren Zeiten noch deutlich größere Ausmaße als heute und war Ausgangspunkt und Spielort unzähliger Geschichten und Legenden. Eine von ihnen rankt sich um eine mächtige Burg, die inmitten der Davert stand, die Davensburg.

 

Wie der Nebel nach Vreden kam

Wenn frühmorgens oder während der Dämmerung sich langsam herbstlicher Nebel über das Münsterland legt, ist es Zeit, den Kamin zu entzünden und es sich gemütlich zu machen. In Vreden erzählt man sich dann folgende Geschichte, die erklärt, wie der Neben einst nach Vreden kam.

 

Der böse Baumgeist

Die Davert hat die Menschen im Münsterland in allen Zeiten fasziniert. Doch nicht Jeder begegnete dem großen Waldgebiet mit ehrfürchtigem Respekt. Manch einer, so berichtet uns diese alte Geschichte, hat das bitter bereut.

 

Der unheimliche Wunderheiler

Kein Schloss ohne Schlossgespenst – auch nicht im Münsterland, wo es von Wasserschlössern und deren geisterhaften Bewohnern besonders viele gibt. Auch auf dem Schloss Raesfeld im Kreis Borken soll es nicht ganz geheuer zugehen, weshalb hier über hundert Jahre niemand wohnen mochte.

 

Ein todbringender Kuss

Zahlreiche Schlösser und Burgen zeugen im Münsterland von längst vergangenen Zeiten. Einige von ihnen erheben sich pompös und beeindruckend über die Landschaft, andere wiederum liegen hinter Wäldern und dichtem Grün gut versteckt am Wegesrand. Eines der schönsten Schlösser ist sicherlich das Schloss Velen - wenngleich es über einen seiner früheren Bewohner wenig Gutes zu berichten gibt.

 

Mörderischer Handel mit dem Teufel

Die alten, mächtigen Mauern der Burg Gemen bei Borken lassen erahnen, dass wer immer hier lebte, sicheren Schutz vor Gefahren von außen genoss. Doch alle Wassergräben und Mauern dieser Welt mochten den habgierigen und genusssüchtigen Grafen Styrum zu Gemen nicht helfen als er sich mit dem Teufel anlegte.

 

Die weiße Dame im Schloss zu Rhede

Eine besondere Sagengestalt hat das Schloss zu Rhede zu bieten. Vor langer Zeit soll dort ein auffallend schönes Edelfräulein gelebt haben, welches mit seiner Schönheit die jungen Männer in der Umgebung in seinen Bann zog und verzauberte. Und schenkt man der Sage Glauben, so ist sie auch heute noch zugegen…

 

Die spukende Jungfer von Freckenhorst

Die Gründung eines Klosters in Freckenhorst geht nach der Überlieferung auf den sächsischen Edelherren Everward und seine vermeintliche Gemahlin Geva zurück. Die Gründung erfolgte um 856. Dass sich mehrere Jahrhunderte später hier eine schauerliche Geistergeschichte ereignen würde, ahnten die Gründer seinerzeit sicher nicht.

 

Eine münsterländische Halsbandaffäre

Eine weitere - historische - Sage rankt sich ebenfalls um den Ritter Lanbert von Oer von der Burg Kakesbeck. Von der "münsterländischen Halsbandaffäre" berichtet uns unser Leser Heinrich-Josef von Gimpte

 

Die kopflosen Kälber von Kakesbeck

Bei Lüdinghausen liegt die Burg Kakesbeck. Und wie es sich für ein altes Gemäuer gehört – und erst recht im Münsterland – geht auch in den Hallen und Gewölben der Burg Kakesbeck ein Spuk um. Und wenn die Geschichte nicht so furchtbar schaurig wäre, hätte dem Spuk längst ein Ende gesetzt werden können.

 

Drei Käfige an der Lambertikirche in Münster

Eine echte Schauergeschichte rankt sich um die drei Käfige, die für Jedermann gut sichtbar am Turm der Lambertikirche in Münster hängen. Eine Geschichte um eine undurchsichtige Gruppierung, von Folter und einem Blutbad. Das schaurige an der Geschichte: Sie ist wahr.

 

Der Geist des verhassten Finanzverwalters

Noch heute wohnen und studieren auf Schloss Nordkirchen im Kreis Coesfeld die Studenten, die für den gehobenen Dienst der Finanzverwaltung des Landes ausgebildet werden. Ob ihnen die schaurige Geschichte eines ihrer Vorgänger, dem verhassten Finanzverwalter, wohl bekannt ist?

 

Der Tolle Bomberg

Fast schon ein münsterländischer Till Eulenspiegel muss der „Tolle Bomberg“ gewesen sein, glaubt man den Erzählungen aus der Region Dülmen-Buldern. In diesem Fall haben die Erzählungen allerdings zum Teil einen wahren Kern und sie alle drehen sich um den Freiherrn Gisbert von Romberg, der bis Ende des 19. Jahrhunderts auf Schloss Buldern lebte - und offensichtlich kein Kind von Traurigkeit war.

 

Todesangst im Mausoleum

Auch um das alte Rittergut Haus Marck bei Tecklenburg ranken sich so manche Geschichten. Dass dazu natürlich auch das unweit vom Schloss gelegene Mausoleum des Adelsgeschlechts Anlass gibt, liegt auf der Hand. Nicht zuletzt weil hier die Bewohner des Hauses bestattet wurden – und auch noch heute übrigens bestattet werden.

 

Herr Oberpräsident zum Küchendienst auf Schloss Crassenstein

Vom Oberpräsidenten der preußischen Provinz Westfalen, Ludwig Freiherr von Vincke, der sich in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts erfolgreich für das Prinzip der Selbstverwaltung eingesetzt hat und zu allen Schichten der Bevölkerung ein vertrautes Verhältnis hatte, werden manche Geschichten erzählt. Eine davon, die sich in Diestedde zugetragen haben soll, sei hier wiedergegeben.

 

De Nachtspook

Diese Erzählung unserer Serie „Sagenhaftes Münsterland“ ist ein besonderer Leckerbissen, denn Willi Kamp aus Emsdetten erzählt sie uns sowohl auf Plattdeutsch als auch auf Hochdeutsch. Sie ist seinem Band „Dat Twedde Gesicht un annere Spöökerien“ entnommen.

 

Di Spöökerie bi Schipphummerts

Diese Erzählung unserer Serie „Sagenhaftes Münsterland“ ist ein besonderer Leckerbissen, denn Willi Kamp aus Emsdetten erzählt sie uns sowohl auf Plattdeutsch wie auch auf Hochdeutsch. Sie ist seinem Band „Dat Twedde Gesicht un annere Spöökerien“ entnommen.

 

Dat Griese Föllen

Diese Erzählung unserer Serie „Sagenhaftes Münsterland“ ist ein besonderer Leckerbissen, denn Willi Kamp aus Emsdetten erzählt sie uns sowohl auf Plattdeutsch wie auch auf Hochdeutsch. Sie ist seinem Band „Dat Twedde Gesicht un annere Spöökerien“ entnommen.

 

Zwei Kreuze im Steinbecker Esch

Im Steinbecker Esch in Steinbeck, einem Ortsteil von Recke, steht noch heute ein übermannshohes Steinkreuz und nur wenig entfernt davon ein zweites Kreuz, das nur etwa halb so hoch ist. Der Sage nach stehen diese beiden Kreuze in einem Zusammenhang. In einem tödlichen Zusammenhang.

 

Warum Heiden Heiden heißt

Der heilige Ludgerus, der erste Bischof von Münster und den Sagen nach unermüdlicher Missionar, hatte im Münsterland alle Hände voll zu tun. Er hinterließ viele Spuren, die noch heute von seinem Wirken zeugen. Selbst einen Ortsnamen soll er geprägt haben.

 

Tödlicher Hochmut: Das Dreisteenernkrüs

Glaube, Tugenden und Liebe sind auch bei den Sagen, Geschichten und Erzählungen aus dem Münsterland die wichtigsten Themen. Zumindest um Liebe und Tugend dreht sich auch die folgende Geschichte aus Emsdetten, die mit einer Figur neben weiteren im Emsdettener Sagenbrunnen verewigt wurde.

 

Das unheimliche Kartenspiel in Darfeld

Auch die Chroniken der Städte und Gemeinden wissen von einigen unheimliche Begegnungen und Ereignissen zu berichten. So erzählt uns die Chronik des Rosendahler Ortsteils Darfeld die folgende Geschichte um die Entstehung des Kreuzes bei der ehemaligen Gaststätte Wand, das noch heute zu sehen ist. Hier der Originaltext…

 

Gevatter Hein wartet schon

In vielen alten Sagen aus dem Münsterland wird uns von frommen Menschen berichtet, die durch ihren Glauben gute Werke taten. Doch nicht jeder brachte so viel Tapferkeit auf, wie der Pfarrer, von dem uns die folgende Legende erzählt, von der nicht mehr sicher ist, aus welchem Ort im Münsterland sie stammt.

 

Die Wolfsgrube im Hörsteler Wald

Wölfe gab es im Mittelalter noch zahlreich im Teutoburger Land. Vor rund dreihundert Jahren verpflichteten die edlen Herren sogar noch die normalen Bürger zur Teilnahme an Jagden auf die Wölfe. Aber auch mit Fallen wollte man der Wölfe Herr werden. Und von einer dieser sogenannten Wolfsgruben erzählt eine Geschichte aus dem Hörsteler Wald

 

Die unheimliche Reise durch die Saerbecker Heide

Eine Reise von Münster nach Bevergern bei Hörstel dauert heute im schlimmsten Falle eine knappe Stunde. Das war freilich nicht immer so und auch so komfortabel und sicher reisten unsere Vorfahren nicht durch das Münsterland. Die folgende Geschichte erzählt von einer solchen Reise und einer unheimlichen Begebenheit aus der Saerbecker Heide.

 

Die Hexenküche bei Tecklenburg

Das Örtchen Tecklenburg ist heute ein beliebtes Ziel für Erholungssuchende. Doch schon der Tecklenburger „Hexenpfad“ ebenso wie die Gesteinsformation, die noch heute den Namen „Hexenküche“ trägt, lassen ahnen, dass es hier nicht immer so beschaulich zuging.

 

Die alte Linde zu Laer

Viele der alten Geschichten, die sich unsere Vorfahren erzählten, dienten nicht zuletzt dazu, die Jugend von allzu törichten oder ungehörigen Taten abzuhalten. Kinder, die die Geschichte von der alten Linde zu Laer hörten, hatten sicherlich keine Sehnsucht mehr danach, einmal einem Geist zu begegnen.

 

Der unheimliche Heidemann

Die weiten Heideflächen des Münsterlandes, die in früheren Zeiten noch weit unüberschaubarer waren als heutzutage, haben so manche Sage hervorgebracht. Die Menschen fürchteten die einsamen Wege durch die Heide – aus gutem Grund, wenn man der Sage vom Heidemann, dem sogar die Dichterin Annette von Droste-Hülshoff ein gesicht widmete, Glauben schenkt.

 

Der unbarmherzige Stiefvater

Ein Wanderer, der heute von Hörstel nach Dreierwalde geht, entdeckt nur ab und an kleinere Waldbestände links und rechts des Weges. Das war bei weitem nicht immer so. In den ehemals dichten Wäldern dieser Gegend sollen sich furchtbare Dinge zugetragen haben. Wie die folgende Geschichte…

 

Der Sarg in der Küche

Spökenkieker – das ist der Begriff für Menschen, die die seltene Fähigkeit haben, Geister zu sehen. Heute wird er oft auch für notorische Schwarzseher verwendet. Ziemlich schwarz gesehen hat auch der Sohn eines Bauern aus Horstmar, schenkt man dieser Sage Glauben.

 

 

Der Riese Wahrmann

Nicht alle Riesen waren, so wie der Riese Grienkenschmid, der am Rösteberg bei Altenberge hauste, friedliche und hilfsbereite Zeitgenossen. So erzählen uns alte Geschichten auch von dem Riesen Wahrmann, der ein echter Tyrann, ja gar ein Menschenfresser gewesen sein soll. An welchem Galgen auf welchem Hügel er schließlich sein Ende fand, ist heute nicht mehr bekannt. Es heißt aber, der Hügel liege irgendwo im Kreise Borken.

 

Der Kirchturmbau zu Ochtrup

Die Stadt Ochtrup und der Ortsteil Gildehaus der Stadt Bad Bentheim liegen kaum mehr als zehn Kilometer auseinander. Doch der Weg zwischen den beiden Orten ist nicht das Einzige, was sie verbindet. Um ein Haar hätte der Teufel selbst den Kirchturm aus Gildehaus nach Ochtrup fortgeschafft.

 

Hille Feicken – Die Judith der Wiedertäufer

Im Jahre 1534 wurde auf dem Galgenberge zu Bevergern eine Frau enthauptet, die in törichter Verblendung ein Werk wie die biblische Judith hatte verrichten wollen: Hille Feicken. Das Schaurige an dieser Geschichte: Sie ist wahr.

 

Der Heidenkönig Rabke

Zwischen Recke und Mettingen liegt eine Heidefläche, die zugleich die Grenze zwischen den beiden Orten bildet, der sogenannte Sandbrink. Auf dieser Fläche findet sich auch eine kleine Erhebung, der „Rabkenhügel“, der seinen Namen angeblich einem König aus grauer Vorzeit verdankt.

 

Der grausame Ritter von Heek

Auch im Münsterland ist die dunkle Zeit der Hexenverbrennungen nicht ohne Gräueltaten geblieben. Das grauenvolle Handeln eines Ritters aus der Gegend von Heek jedoch war besonders schrecklich – und es blieb nicht ungesühnt.

 

Das versunkene Bocholt

Die beiden bekanntesten Missionare, die neben dem heiligen Ludgerus im Münsterland wirkten und viel zur Bekehrung der Region beitrugen, waren die beiden Gebrüder Ewaldi, nach ihrer Haarfarbe weißer und schwarzer Ewaldi genannt. In ihre Zeit fällt der Sage nach der Untergang einer ganzen Ortschaft, des ersten Bocholts.

 

Das Gelübde der Geister

In den meisten Fällen, in denen Menschen als Geister auf Erden wandeln müssen und zum Umgehen verflucht sind, gibt es keine Möglichkeit zu ihrer Rettung. Doch eine Legende aus der Gegend von Haltern zeigt uns, dass nicht immer alle Hoffnung verloren ist.

 

„Dat iserne Krüs“

Dass die im Borkener Land bekannten Sagen nicht in Vergessenheit geraten sind, ist in erster Linie der Sammelleidenschaft von Hermann Büscher zu verdanken, der von 1903 bis 1935 Lehrer in Westenborken war und leidenschaftlich die alten Überlieferungen, die selbst ihm nur in Teilen vorlagen, sammelte. Eine davon erklärt den Hintergrund des eisernen Kreuzes an der Weseler Landstraße in Borken.

 

Der Mann ohne Kopf

Dass der ein oder andere mal den Kopf verliert, kommt selbst in den besten Familien vor. So wörtlich wie in dieser Sage aus Emsdetten, die neben weiteren im Emsdettener Sagenbrunnen verewigt ist, ist es jedoch selten. Anders als in den meisten Erzählungen ist hier übrigens nicht überliefert, welches Schicksal die Erscheinung zuvor erleiden musste.

 

Die Pieta in Krommert

Im Ortsteil Krommert der Stadt Rhede steht eine imposante Pieta, ein Marienbildnis, das im Jahr 2000 sogar eine Überdachung erhielt. Der Legende zufolge geht diese Stätte auf ein gebrochenes Versprechen zurück…

 

Die Teufelsschlucht bei Alstedde

Im nördlichen Teil der Bauernschaft Alstedde bei Ibbenbüren befindet sich am Abhang des Schafberges eine Schlucht, die von den Menschen hier die „Düvelsliet“, also die Teufelsschlucht genannt wird. Ein wahrhaft unheimlicher Ort, schenkt man den Erzählungen als alter Zeit Glauben.

 

Teuflische Namensgebung: Das Holtwicker Ei

Im Ort Holtwick im Kreis Coesfeld liegt ein Findling aus Urgestein, der im Volksmund aufgrund seiner Form auch liebevoll das „Holtwicker Ei“ genannt wird. Die Einen sagen, er sei ein Relikt aus der Eiszeit, Andere jedoch haben eine viel spannendere Erklärung für den Findling und den Ortsnamen.

 

Des Teufels Spur im Kirchhof

Fast tausend Jahre alt ist die Liebfrauen-Kirche in Münster, auch Überwasser-Kirche genannt, und hat vieles schon gesehen. Als sie erbaut wurde, soll der Teufel persönlich auf dem Kirchplatz aufgetaucht sein. Seine Spur, so sagt man, ist hier noch heute zu finden.

 

Der Dreierwalder Grenzstreit

Benachbarte Dorfgemeinschaften sind nicht selten schlecht aufeinander zu sprechen. Nicht immer jedoch gibt es dafür wirklich einen Grund. Einer alten Erzählung zufolge hätten zumindest die Menschen in Altenrheine guten Grund, ihre Nachbarn in Dreierwalde misstrauisch zu beäugen.

 

Mord für eine Handvoll Nägel

Ein Mord für eine Handvoll Nägel. An diese schaurige Tat erinnert heute noch das Mordkreuz zwischen Tilbeck und Schapdetten in den Baumbergen. Es weist die Wanderer auf die "Vermordung der Mersche von Tilbeck" hin und wurde im Jahre 1764 dort aufgestellt. So viel ist sicher. Doch wie weit stimmt die Sage?

 

Der Goldene Hahn im Friedenssaal zu Münster

Im Friedenssaal des Rathauses zu Münster befinden sich allerlei merkwürdiger Gegenstände. Einer davon ist der Goldene Hahn der Stadt, ein Trinkgefäß aus vergoldetem Silber. Heute wird er vor allen Dingen für den Begrüßungstrunk für Ehrengäste eingesetzt. Doch woher stammt der Goldene Hahn?

 

Wie die Zwerge wohnen

In so manchem Dorf im Münsterland erzählt man sich die eine oder andere Geschichte über stille kleine Mitbewohner – Zwerge. Man sieht sie nur selten, jedoch weiß so manch einer eine Geschichte, wie folgende, über die Münsterländer Zwerge zu erzählen.

 

Die Teufelsteine bei Heiden

In der Bauernschaft Nordick, etwa 3,5 Kilometer von Heiden entfernt, haben uns die Ureinwohner unseres Landes ein merkwürdiges Denkmal hinterlassen: ein altheidnisches Steinkammergrab, die Teufelsteine.

 

Das Mäusegeld

Seine Grausamkeit und Unerbittlichkeit waren es, die einst der Sage nach, den Zorn Gottes auf einen Gutsherren bei Nordwalde lenkten. Erst durch eine Heimsuchung der besonderen Art ward der Adelige zur Vernunft gebracht.

 

Das Dümelchen und die faule Bäuerin

Dümelchen sind kleine, Glück bringende Hausgeister, die für Wohlstand und Zufriedenheit in jedem Haushalt sorgen. Vorausgesetzt die Menschen sind gut zu ihnen…

 

Des Riesen Grienkenschmieds Wintersport

Der Riese Grienkenschmied, der am Rösteberg in Altenberge im Kreis Steinfurt gehaust haben soll, war nicht nur ein kräftiger Mann, sondern auch einer, der Spaß am Wintersport hatte…

 

Die rastlosen Moorteufel

"Oh schaurig ists übers Moor zu gehn," dichtete schon Annette von Droste Hülshoff. Und tatsächlich: Über die Münsterländer Heiden und Moore werden zahlreiche Sagen und Märchen erzählt, in denen dämonische und bösartige Nachtwesen ihr Unwesen treiben.

 

Tödlicher Bruderstreit in Dörenthe

Zahlreiche alte Steinkreuze im Münsterland sind stumme Zeugen von rätselhaften oder besonders ungewöhnlichen Todesfällen im Laufe der Geschichte. Auch in Dörenthe stehen an der Straße von Ibbenbüren nach Münster zwei dieser Kreuze und erinnern an den brutalen Streit zweier Brüder.

 

Die Raubritter von Tecklenburg

Wer in herbstlicher Nacht zwischen Tecklenburg und Osnabrück unterwegs ist, dem kann es passieren, dass ihm zwei finstere Gestalten begegnen, die schwer zu tragen haben und ohne Orientierung umherirren. So zumindest will es die Sage von den beiden Tecklenburger Raubrittern.

 

Des Riesen Grienkenschmieds Fluthilfe

Der Teich am Bahnhof in Altenberge, so die Sage, verdankt seine Entstehung den riesengroßen Holzschuhen des Riesen Grienkenschmied. Und alles nur, weil der Riese einmal geholfen hatte, so gut er konnte…

 

Münsteraner Bäckergesellen retten Wien

Der „Gute Montag“ wird noch heute in Münster begangen und geht auf eine wahrhaft ehrenvolle Tat zurück, die drei Bäckergesellen aus Münster zugeschrieben wird. Denn diese Drei entschieden angeblich den türkisch-österreichischen Kampf um das kaiserliche Wien im Jahre 1683!

 

Der Nobiskrug in Handorf: Spiel um Dein Leben

Von Zwischenwelten, die den Übergang vom Leben zum Tod bilden, berichten uns viele alte Sagen und Legenden. Dass eine dieser Welt möglicherweise einst in einer Kneipe nahe Münster lag – das wird den Meisten bislang unbekannt gewesen sein. Auch in dieser Geschichte spielen die Münsteraner Wiedertäufer eine zentrale Rolle.

 

Die letzten Zwerge

Viele sagenhafte Wesen bevölkerten einst das Münsterland, bösartige ebenso wie freundliche und dem Menschen wohlgesinnte Helfer. Zu ihnen gehörten auch die Erdmännekes, die jedoch schon lange nicht mehr in unserer Region leben. Einzig und allein ein Missverständnis ist daran Schuld…

 

Das Hohomänneken

In vielen Gegenden des Münsterlandes sind die Moorlandschaften und Venns seit jeher der Tummelplatz zahlreicher Sagengestalten und deren Machenschaften. Zu diesen Sagengestalten gehört auch das Hohomänneken, das in den Mooren und Wäldern sein Unwesen treibt.

 

Riesenwerk: Lehmhaufen vor der Haustüre

Die wenigen Erhebungen in der ansonsten eher flachen münsterländischen Parklandschaft stehen naturgemäß in einem kleinen Wettstreit. Mit einem Augenzwinkern erklärt eine alte Sage den kleinen, aber feinen Unterschied zwischen den Baumbergen und den „Altenberger Hügeln“.

 

Der Ludgerusbrunnen zu Billerbeck

Mehrere Erzählungen ranken sich um den Heiligen Ludgerus, der eine besondere Beziehung zum Münsterland hatte. Der Ludgerusbrunnen in Billerbeck zeugt noch heute von dem Wirken des Heiligen in unserer Region. Auch wenn diese Geschichte ganz besonders abenteuerlich anmutet…

 

Der Geisterhund von Emsdetten

Ähnlich schaurig wie in Arthur Conan Doyles’ „Der Hund der Baskervilles“ um Meisterdetektiv Sherlock Holmes geht es in manchen Nächten in der Nähe vom Emsdetten zu, wenn hier der schauderhafte Geisterhund zum Leben erwacht. Die Geschichte, wie der Hund das erste Mal auftauchte, kennt man noch heute…

 

Das Bergmännlein von Schöppingen

Nicht immer muss es in Sagen und Legenden brutal und mörderisch zugehen und nicht immer gehen die Sagengestalten einen schweren Leidensweg. Eine nicht gar so düstere Geschichte wie so manch andere kennen wir aus der Gegend von Schöppingen, wo man sich noch heute das Folgende erzählt…

 

Des Riesen Grienkenschmieds Bauhilfe

Bei vielen Gelegenheiten soll der Riesen Grienkenschmied, der am Rösteberg bei Altenberge der Überlieferung nach hauste, den Bauern in der Region helfend unter die Arme gegriffen haben. Auch beim Bau der ersten Altenberger Kirchen sollen seinen Riesenpranken im Spiel gewesen sein.

 

Das Vennmütterchen von Emsdetten

Das Emsdettener Venn mit seinem Hochmoor ist nicht nur wegen seiner schönen Landschaft als Naturschutzgebiet weit über das Münsterland hinaus bekannt. Neben den eindrucksvollen Landschaft, werden schon seit langer Zeit zahlreiche Spuk- und Schauermärchen über dieses Landstrich erzählt.

 

Das Wasserweibchen von Ahaus

„Buttje, Buttje in der See…“. Nein, sprechende Fische wie in jener Geschichte von dem Fischer und seiner Frau, hat es im Münsterland wohl nie gegeben. Doch in der Aa bei Ahaus, so erzählt man sich, gingen nicht minder wunderliche Dinge vor. Hier soll einst ein Wasserweibchen gelebt haben…

 

Als Laer den heidnischen Göttern abschwor

Der Heiligenkamp, der Ewaldibach und viele heute kaum noch bekannte Hinweise sind in Laer versteckt und erzählen leise wispernd noch die Geschichte davon, wie die Menschen in Laer einst den heidnischen Göttern ein für alle Mal den Rücken kehrten.

 

Die Mädchen von „Doktors Lock“

Noch heute staunen Wanderer Riesenbeck bei Hörstel über die Höhle „Doktors Lock“ und werfen vorsichtig einen Blick hinein. Vor langer Zeit soll sich hier eine traurige Geschichte um zwei arme Schwestern ereignet haben. Und die Höhle ist angeblich nicht das Einzige, was noch heute von dieser Legende zeugt.

 

Des Riesen Grienkenschmieds Rache

Der Riese Grienkenschmied ist eine der bekanntesten Sagengestalten aus dem Münsterland. Etliche Erzählungen ranken sich um den gutmütigen Riesen, der den ein oder anderen an einen wohlbekannten langbärtigen Mann aus dem Erzgebirge erinnern mag. Zumindest in der wohl bekanntesten Erzählung geht der Riese Grienkenschmied ähnlich robust zu Werke.

 

Das „Hockende Weib“ in den Dörenther Klippen

Die bizarre Felslandschaft "Dörenther Klippen" mit dem sagenumwobenen "Hockenden Weib" liegt südlich der Stadt Ibbenbüren im Wander- und Kletterparadies Teutoburger Wald. Und auch hinter dem „Hockenden Weib“ verbirgt sich eine Legende aus alter Zeit.

 

Der tollkühne Jäger

Die Geschichte eines tollkühnen Jägers aus alten Tagen ist lange Zeit im Raum Münster überliefert worden. Auch im Raum Paderborn kennt man ähnliche Überlieferungen. Hat sich dieser Jäger möglicherweise wahrhaftig in mehreren Regionen umher getrieben?

 

Wie das „Heilige Meer“ zu seinem Namen kam

Etwa fünfzig Kilometer von Münster liegt bei Recke im Kreis Steinfurt ein kleines Seengebiet, das allgemein als das „Heilige Meer“ bekannt ist. Um das „Heilige Meer“ und seine Entstehung rankt sich eine schaurige Geschichte schändlicher Mönche aus dem Mittelalter.

 

Die Geisterfahrt St. Rendels

Eine wirkliche Geistergeschichte rief seinerzeit den Ort Riesenbeck ins Leben – wenn man der Legende Glauben schenken möchte. Von Liebe, Mord, Rache und einer unheimlichen Leichenwanderung handelt die Geschichte rund um die Entstehung des Ortes bei Hörstel. In ihrem Zentrum steht ein frommes und braves Mädchen: St. Rendel.

 

Die vier Prinzessinnen

Heute erzählt Dr. Klaus Offenberg die Geschichte der drei Prinzessinnen. Anders als die bisherigen Beiträge beruht diese Erzählung nicht auf alten Berichten oder einer Legende aus dem Münsterland. Denn die Legende verfasste er selbst und die vier Schwestern sind die vier Ortsteile der Stadt Hörstel. Die Parabel erzählt deren Schwierigkeiten, nach der Gebietsreform von 1975 zueinander zu finden.

 

Die weiße Frau von Tecklenburg

Diese Geschichte aus unserer Reihe „Sagenhaftes Münsterland“ stammt von unserem User Christof Spannhoff aus Lienen, der damit 50 Euro gewann. Die Geschichte berichtet von Mord, Eitelkeit und einem Geist, der noch heute sein Unwesen treiben soll.