Motorradroute 5: Von Coesfeld zum Dreiländersee und Retour

 
 

 
 
 

Dieser 107 Kilometer lange Rundkurs durch den Kreis Coesfeld, Borken und Steinfurt führt uns von Coesfeld zum Dreiländersee bei Gronau und über Ahaus zurück nach Coesfeld. Nennenswerte Steigungen gibt es dabei kaum – sehen wir einmal von den Ausläufern der Baumberge ab, die wir passieren. Gesamtan- und abstieg: 333 Meter.

Schloss Varlar
Südlich des Dorfes Osterwick, auf dem Weg nach Coesfeld, liegt in der Bauernschaft Höven Schloss Varlar.

Wir starten in Coesfeld nahe der Berkel, verlassen die Stadt aber recht hurtig über B474 in Richtung Rosendahl-Osterwick, wo wir alsbald zu unserer Linken die Abzweigung zum Schloss Varlar sehen. Seit dem elften Jahrhundert ist urkundlich die Existenz dieser Anlage als Haupthof bezeugt. Das Schloss Varlar steht unter Denkmalschutz und wird von dem Eigentümer und seiner Familie bewohnt. Daher wird um Rücksichtnahme und Verständnis gebeten, dass die Schlossanlage nur von der Zufahrtsstraße aus besichtigt werden kann.

Von Rosendahl nach Ochtrup

Rapsfeld
Unser Tourstart durch das Rosendahler Umland ist ländlich geprägt.

Wir erreichen Osterwick, eines der drei Ortschaften, die zusammen Rosendahl bilden, und sehen hier im Ortskern unter anderem die schöne Pfarrkiche St. Fabian und Sabstian. Nachdem wir Osterwick verlassen haben, lehnen wir uns entspannt zurück, denn nun geht es in nördlicher Richtung erstmal ein paar Kilometer recht schnurstracks geradeaus. Erst ein Kreisverkehr ändert unsere Richtung etwas und schon bald sehen wir zur Rechten die Vechte und die von ihr versorgten Wiesen und Auen. Sie begleitet uns auf unserem Weg nach Metelen und auch noch während wir durch das Städtchen im Kreis Steinfurt fahren.

Wir durchqueren die Stadt und fahren weiter in nördlicher Richtung, wo uns nach einiger Zeit zur Linken der Bikertreff Felsenmühle erwartet (www.felsenmuehle-bikertreff.de). Nach einem kurzen Zwischenstopp kommt Ochtrup in unser Blickfeld. Wir winken aber nur einmal freundlich und kehren noch vor dem Bahnhof um, schließlich wollen wir ja eigentlich nach Gronau. Auf dem Weg dorthin passieren wir kleine Bauernschaften, die schon zu Heek gehören, überqueren einmal die A31 und sehen schließlich Gronau am Horizont.

Weiter zum Dreiländersee

Dreiländersee
Der Dreiländersee wird auch Drilandsee genannt und regelmäßig für seine Wasserqualität ausgezeichnet. Wir könnten also eine Runde schwimen gehen...

Die Stadt lassen wir zunächst links liegen, kommen durch den Ortsteil Epe und erreichen schließlich den Dreiländersee. Die Beliebtheit des Gronauer Drilandsees ist nicht nur auf die ausgezeichnete Wasserqualität, sondern auch auf das umfangreiche übrige Freizeitangebot zurückzuführen. Ob Tretbootfahren, Minigolf, Segeln, Surfen, Reiten, Wandern, Wohnen oder Relaxen: der Drilandsee ist für einen Wochenendausflug oder einen Kurzbesuch für Gäste aus nah und fern immer eine empfehlenswerte Adresse.

Nach unserem Besuch am Dreiländersee wenden wir uns wieder Gronau zu, zu unserer Linken sehen wir die Heidelandschaft des Rüenberger Venns. Vorbei am Gronauer Wasserturm führt uns unsere Route wieder gen Epe, wo wir an der schönen Kirche St. Agatha vorbei kommen, die unter anderem einen Taufbrunnen aus dem elften Jahrhundert ihr Eigen nennt. Wir überqueren die Dinkel und sehen auch Schepers Mühle, ehe wir die Ortsgrenze passieren.

Vorbei am Schloss Ahaus

Schloss Ahaus
Das Schloss hat seit seinem Wiederaufbau vielen Bestimmungen gedient: Berufsschule, Bibliothek; heute ist es Sitz der Technischen Akademie Ahaus. Foto: www.wehrbauten.de

Auf dem Weg in den Ahauser Ortsteil Graes säumen wieder Wiesen, Felder und goldgelbener Raps die Straßen. Nach nur achthundert Metern sind wir auch schon durch mit Graes und nähern uns einem weiteren Stadtteil von Ahaus, nämlich Wessum. Hier gerät auch mehrmals die Ahauser Aa in unser Blickfeld und unter unsere Räder. Wessum wie auch Ahaus streifen wir allerdings nur. Wer mag, der biegt vom Schumacherring in die Schorlemerstraße und schaut sich noch das Ahauser Schloss an.

Einen Abstecher ist das Schloss nämlich alle Male wert: Schloss Ahaus beeindruckt vor allem durch seine symmetrische Anordnung und sein prächtiges Portal. Das Geschlecht der Herren Ahaus ist älter als die Stadtrechte der Stadt Ahaus. Schon 1139 werden die Herren Ahaus erstmals urkundlich erwähnt. Zu dieser Zeit stand an dieser Stelle bereits eine Burg des Adelsgeschlechts... In Kriegen zerstört wurde Schloss Ahaus stets wiederaufgebaut. Anfang des 19. Jahrhunderts war sogar einmal eine Tabakfabrik im Schloss untergebracht. Heute beherbergt es die Technische Akademie, das Torhaus- und Schulmuseum und wird für Kulturveranstaltungen genutzt.

Über Legden zurück

Haus Egelborg
Ursprünglich befand sich die Anlage Haus Egelborg auf zwei Inseln. Heute stehen die Vorburg und das Haupthaus, von zwei Gräften umgeben, auf einem gemeinsamen Grundstück.

Die B474 führt uns aus Ahaus heraus und über die A31 und weiter nach Legden. Auch hier lohnt ein Abstecher über die Industriestraße rechterhand zum Haus Egelborg, abseits unserer Route. Die Anlage befindet sich etwa einen Kilometer westlich vom Stadtzentrum Legden entfernt. Sie wurde 1389 erstmals urkundlich erwähnt. Ursprünglich befand sich die Anlage auf zwei Inseln. Heute stehen die Vorburg und das Haupthaus, von zwei Gräften umgeben, auf einem gemeinsamen Grundstück, ist aber immer noch recht imposant.

Di B474 führt uns weiter nach Holtwick, einem weiteren Rosendahler Ortsteil und schließlich an der Großen Kapelle des Coesfelder Kreuzweg, die wir zu unserer Linken sehen, zurück zu unserem Ausgangspunkt in Coesfeld.

Achtung: Die GPS-basierte Tour folgt demselben Streckenverlauf jedoch in umgekehrter Richtung.

Kurzportrait


Startadresse

Coesfeld
Reiningstraße
48653 Coesfeld
Route berechnen
Auf Karte zeigen
 

Hier starten die Touren!

Anleitung: GPS-Nutzung

So einfach geht's: Unterwegs mit unseren GPS-Daten! Hier alle Infos

Loading...
Loading...
 
 
 

 
 

Lust auf Urlaub?

Hotels im Münsterland
Ferienwohnungen finden
Individuelle Angebote erstellen lassen