Motorradroute 2: Rund 200 Kilometer rund um Münster

 
 

 
 
 

Bei dieser Motorradroute ist ein bisschen Kondition gefragt, denn wir werden auf den 200 Kilometern Rundkurs gut und gerne drei Stunden unterwegs sein. Dafür gibt es aber auch eine Menge zu sehen, denn wir passieren viele Städte und Dörfer rund um Münster. Bergauf und bergab geht es ebenfalls: Der Gesamtan- und abstieg beträgt fast 3500 Meter.

Renaissance-Burg Havixbeck
Am Rande der Baumbergegemeinde liegt die Renaissance-Burg Havixbeck, die wir auf unserer Route ebenfalls passieren. Foto: www.wehrbauten.de

Wir starten in Telgte am Orkotten Kreisverkehr und fahren zunächst in nordöstlicher Richtung durch die schöne Innenstadt, wo wir hier und da einen Blick auf die malerischen Fachwerkhäuser erhaschen, ehe wir den Emsarm in Telgte queren und links und rechts einen Blick auf den schönen Emspark werfen können.

Durch die Beverauen

Fachwerkhäuser
Die schönen Fachwerkhäuser Telgtes lassen wir alsbald hinter uns.

Telgte verlassen wir dann in westlicher Richtung und fahren unter anderem am imposanten Telgter Kreuzweg vorbei. An Wiesen, Feldern und Waldstücken geht es für uns weiter bis nach Ostbevern, wo wir auf die B 51 treffen, die wir ein Stück begleiten.

Unsere Route führt uns über die Bever und schließlich durch die naturbelassenen Beverauen zu unserer Rechten. Unser Weg führt uns weiter in das Örtchen Schwege und dort vorbei an der kleinen aber schmucken Marienkirche. Über die Kattenvenner Straße, die uns unter anderem linksseitig am Mühlenteich vorbei führt, geht es für uns weiter Richtung Lienen.

Auf Serpentinen nach Tecklenburg

Kalksteinbruch
Vorbei am Kalksteinbruch zwischen Lienen und Lengerich führt uns unser Weg. Foto: Stefan Herringslack

Hinter Lienen beginnen dann die berühmten Serpentinen, die uns vorbei am Kalkwerk und dem Lienener Kalksteinbruch führen, den wir links sehen können. Auf schmalen Straßen geht es für uns weiter durch die Wiesen vor dem Westerbecker Berg und die Felder von Holperdorp. Das folgende Routenteilstück hält vor allem viel Natur für uns bereit – auf von Bäumen gesäumten, kleinen Straßen geht es durch Felder und Wiesen und schließlich haben wir zur Linken wie zur Rechten den Teutoburger Wald.

Schließlich durchqueren wir das Örtchen Natrup-Hagen und kommen nach Tecklenburg-Leeden, linksseitig immer entlang des Teutoburger Waldes. Hinter Leeden überqueren wir die A1 und halten uns wieder westlich, wo uns auf dem Weg nach Tecklenburg weitere Serpentinen und lang gezogene Kurven erwarten. In Tecklenburg passieren wir die sagenbehaftete Hexenküche, die wir zur Linken sehen und können wenig später eine kurze Rast auf dem Parkplatz Münsterlandblick machen, der seinem Namen bei klaren Sichtverhältnissen wahrlich alle Ehre macht und ein echter Bikertreff ist.

Von Tecklenburg nach Ibbenbüren

Bismarckturm in Tecklenburg
Dem Bismarckturm in Tecklenburg winken wir noch schnell zu, bevor wir das malerische Örtchen wieder verlassen. Foto: Ingmar Bojes

Wenn wir uns an der tollen Aussicht satt gesehen haben, geht es für uns weiter Richtung Ortsausgang Tecklenburg. Zuvor sehen wir aber noch zur Linken den 1909 erbauten Bismarckturm. Jetzt entspannen wir uns ein wenig, denn nun geht es erstmal eine ganze Weile schnurstracks geradeaus durch Brochterbeck und das schöne Bocketal, ehe wir schließlich die A30 überqueren und die ersten Ausläufer Ibbenbürens erreichen.

Ibbenbüren durchqueren wir, an warmen, sonnigen Tagen empfiehlt sich aber ein kurzer Zwischenstopp am Aasee, wo wir uns ein wenig die Beine vertreten können. Wer gut zu Fuß ist, wagt sich an die Umrundung, die in etwa einer Stunde locker gemacht ist. Unsere Tour jedoch führt uns nun weiter direkt hinein in den Teutoburger Wald, wo wir sogar einmal kurz dem Hermannsweg begegnen.

Der Kanal und Hörstel

Surenburg
Die Surenburg liegt in Riesenbeck, einem Stadtteil von Hörstel. Es ist das bekannteste Wasserschloss im Tecklenburger Land. Foto: www.wehrbauten.de

Nachdem wir den Teuto hinter uns gelassen haben, erreichen wir Hörstels Ortsteil Riesenbeck, nachdem wir den Dortmund-Ems-Kanal überquert haben. Das heimelige Örtchen verlassen wir über die Emsdettener Straße. Wer nun kurz Zeit hat, der biegt rechts ab und wirft einen Blick auf die Surenburg.

Das Haus Surenburg gehört zu den kleineren Wasserburgen Westfalens, ist aber heute das bedeutendste weltliche Bauwerk des Tecklenburger Landes und gehört zu den besonders malerischen Schlössern des Münsterlandes. Dazu tragen die zahlreichen hohen Alleen ebenso bei, wie der abwechslungsreiche, weitgedehnte Forst, der mit einheimischen und exotischen Baumarten das Schloss mit seinen Wirtschaftsgebäuden und Gärten eng umschließt.

Unsere Tour selbst führt uns aber weiter Richtung Hörstel. Zur Rechten liegt auf unserem Weg nun der Hermeler See, ein alter Baggersee, in dem inzwischen geangelt wird und der ganz in der Nähe von einem Emsarm passiert wird – Natur pur, so weit das Auge reicht.

Saerbeck und Reckenfeld

Sinninger Mühle
Die 22 Meter hohe ehemalige Windmühle Eilers in Sinningen wurde 1866 errichtet. Foto: Agnes Schulte (www.agnes-welt.de)

Weithin sichtbar ist die zum Hof Eilers in Saerbeck-Sinningen gehörende Windmühle, auf die wir wenig später treffen. Die Mühle hat übrigens auch heute noch eine durchaus wichtige Rolle – sie dient der Feuerwehr Saerbeck als Fahrzeug- und Gerätehaus...

Wir erreichen schließlich die Ortsgrenze von Saerbeck, dessen Innenstadt wir heute aber keinen Besuch abstatten. Stattdessen geht es für uns weiter in nördlicher Richtung, wo wir nun auch auf die Ems treffen – und sie überqueren. Auf den nächsten Kilometern gerät sie immer wieder in unser Blickfeld. Ebenso übrigens wie die St.-Servatius-Kirche in Hembergen, die wir wenig später passieren.

Über Reckenfeld, das wir für einen kurzen Tankstopp nutzen können, geht es weiter Richtung Greven. Zu unserer Linken liegen nun die wunderschönen Emsauen, die im Sommer regelmäßig Teil des Kulturprogramms der Stadt Greven sind. Die Stadt streifen wir nur kurz und fahren durch kleinere Bauernschaften weiter in nordwestlicher Richtung auf Nordwalde zu.

Altenberge und Havixbeck

Burg Havixbeck
Die Außenanlagen der Burg Havixbeck, die auch heute noch von der Familie von Twickel bewohnt wird, sind nach Anmeldung beim Verkehrsverein zu besichtigen. Foto: Kreis Coesfeld

In dem beschaulichen Örtchen, das wir durchqueren, überrascht uns der imposante Bau der St. Dionysius-Kirche aus dem 15. Jahrhundert, der die Häuser des Städtchens überragt. Doch es dauert nicht lange, dann kommt schon der nächste Kirchturm in Sicht: St. Johannes Baptiste aus Altenberge winkt uns schon von Weitem. Auch die Altenberger Innenstadt sehen wir uns etwas genauer an, bevor wir die Stadtgrenzen wieder verlassen und weiter fahren nach Havixbeck.

Im Sommer übrigens ein besonders schöner Anblick: Kurz vor Havixbeck erwarten uns dann hier nämlich fröhlich blühende Sonnenblumenfelder auf der rechten Seite. Wir fahren durch die Straße des ehemaligen Wohnortes der Dichterin Annette von Droste-Hülshoff und sehen unter anderem zu unserer Linken das imposante Haus Havixbeck aus dem 16. Jahrhundert.

Durch die Baumberge

Der Longinusturm in den Baumbergen - von der höchsten Erhebung des Münsterlandes haben wir herrliche Weitsicht in die Parklandschaft.

Von dort geht es für uns weiter durch die Baumberge Richtung Nottuln. Etwa auf halber Strecke sehen wir zu unserer Rechten den riesigen Longinusturm, der höchste seiner Art im Münsterland. Wer noch etwas Zeit und Lust auf eine tolle Weitsicht hat, der macht hier noch schnell einen Abstecher, denn im Turm erwartet uns ein kleines Cafe und auf dem Turm die Gelegenheit, den Ausblick genießen zu können. (Der Longinusturm ist nur nach telefonischer Vereinbarung für Gruppen zugänglich - Kontakt aufnehmen können Sie über die Website www.longinusturm.de.)

Durch kleine Bauernschaften erreichen wir Nottuln, das wir durchqueren und uns hier an den schönen Fachwerkhäusern im Ortskern erfreuen. Auf unserem weiteren Weg, der uns zum Geburtsort des Tollen Bomberg, nach Buldern führt, geht es recht kurvig zu. Schließlich aber sehen wir zu unserer Rechten den früheren Wohnsitz des Tollen Bombergs, Schloss Buldern und den dazu gehörigen Schlosspark.

Über Senden nach Münster

Drostenhof
Der Drostenhof erwartet uns am Ende unserer Tour in Münster

Unser Weg führt uns weiter über Hiddingsel nach Senden. Wir treffen abermals den Dortmund-Ems-Kanal; ehe wir ihn queren durchqueren wir aber zunächst noch die Innenstadt. Über knapp zwei Kilometer führt uns unsere Route anschließend entlang des Venner Moors zu unserer Linken, ehe wir dann innerhalb von nicht mal drei Kilometer weitere zweimal unseren lieb gewonnenen Freund, den Dortmund-Ems-Kanal überqueren.

Nachdem wir auch die A1 abermals überquert haben, werfen wir zunächst einen Blick auf Münsters Stadtteil Amelsbüren und anschließend, nach abermaliger Überquerung des Kanals, einen Blick auf Münster-Hiltrup. Hinter Hiltrup wartet die Prinzenbrücke auf uns die uns – wer ahnt es nicht – ein weiteres Mal über den Dortmund-Ems-Kanal hilft.

Bevor wir danach Münster-Wolbeck erreichen, queren der Abwechslung halber nun einmal ein andere Flüsschen, nämlich die Werse. In Wolbeck gehen wir gehörig vom Gas, um keinesfalls den Anblick des Drostenhofes zu versäumen. Mindestens seit 1389 sind die Herren von Merveldt als Burgmänner in Wolbeck nachgewiesen. Der Drostenhof wurde zwischen 1554 und 1557 im Ortskern von Wolbeck im Renaissancestil errichtet und imponiert noch heute. Über die lang gezogene Wolbecker Straße geht es schließlich und endlich nach langer Fahrt zurück nach Telgte zu unserem Ausgangspunkt.

Achtung: Die GPS-basierte Tour folgt demselben Streckenverlauf jedoch in umgekehrter Richtung.

Kurzportrait


Startadresse

Telgte
Orkotten
48291 Telgte
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