Zoo Osnabrück

 
 

 
 
 

Münsterland (mp) - In seinem mehr als 80jährigen Bestehen hat sich der Zoo Osnabrück vom Heimattiergarten zum Großzoo entwickelt. Doch eines hat sich zum Glück nicht verändert – die wunderschöne Waldkulisse des Schölerbergs. Besucher können sich ihren Weg durch das hügelige Terrain selbst suchen und dabei die knapp 3.000 Tiere des Zoos entdecken.

Zoo Osnabrück

Betritt man den Zoo Osnabrück liegt der Schölerberg mit seinem Buchenwald direkt vor einem. Der Weg schlängelt sich den Berg empor; Flamingos,
Klammeraffen und Präriehunde bilden das Empfangskomitee und schon geht es hinein in den Wald. Eine Wohltat im Sommer: Schatten, kühle Luft und ein laues Lüftchen erwarten die Besucher. Nun gilt es, die knapp 3.000 Tiere aus 297 Arten zu entdecken: Ob Blattschneiderameisen, Pinselohrschweine, Alpaka, Wölfe oder Elefanten – hier findet jeder Tierfreund sein Lieblingstier oder entdeckt gleich ein Neues.

Eine Reise durch die Welt der Tiere

Zoo Osnabrück" auf Seite

Wer einen Zoorundgang einplant, sollte Zeit mitbringen, denn der Weg durch den 23,5 Hektar großen Zoo ist lang und führt buchstäblich durch viele  Kontinente. Ein Schwerpunkt des Waldzoos ist Afrika: In „Samburu“ ziehen Giraffen mit Vogelstraußen, Zebras und Elenantilopen durch die Steppe, im „Tal der grauen Riesen“ planschen Elefanten im Wasser und nebenan suhlen sich Nashörn er im Matsch. Auf eine längere Safari geht es in „Takamanda“ (2010). Die Besucher betreten „Takamanda“ über eine Brücke und können entlang eines Rundweges über 130 Tiere aus 18 Arten in naturidentischen Anlagen entdecken. Neben dem 500 Quadratmeter großen Schimpansenhaus mit Illusionsmalerei ist das Baumhausdorf „Makatanda“, entworfen von Holzkünstler Jürgen Bergmann, ein weiterer Höhepunkt. Während Kinder durch Röhren von Baumhaus zu Baumhaus klettern oder über das daz wischen gespannte Höhennetz krabbeln, können Eltern in dem ebenfalls aufgestelzten Restaurant Kaffee und Kuchen genießen.

Asien im Zentrum des Zoos
Fernöstliche Atmosphäre herrscht in „Angkor Wat“ (2012). Die Tempelruine im Herzen des Zoos wird von einer Horde asiatischer Schweinsaffen regiert. Inspiriert von der berühmten Tempelanlage in Kambodscha, zieren das scheinbar uralte Osnabrücker Bauwerk zahlreiche Steinreliefs und -skulpturen. In dem circa 40 Meter langen, verwinkelten Tempelgang können Zoobesucher die Affenbande aus unmittelbarer Nähe beobachten. In den nächsten Jahren wird die asiatische Tempelwelt erweitert, denn das benachbarte Tigerhaus und auch das Menschenaffenhaus, mit Orang-Utan „Buschi“,  werden bis 2014 bzw. 2015 im Stile der Tempelruine umgebaut. „Buschi“ ist übrigens ein erklärter Publikumsliebling: Neben Geschicklichkeitsaufgaben widmet er sich hin und wieder auch der Malerei. Die Erlöse seiner Bilder gehen an Artenschutzprojekte für Tiere in freier Wildbahn.

Bereits im März 2013 wird für kleine Safariteilnehmer das NOZ-Streichelland neben dem Affentempel „Angkor Wat“ eröffnet. In dem asiatischen Bauerndorf laufen Ziegen, Kaninchen und Quessant-Schafe frei herum, sodass Kinder leicht Kontakt zu den Tieren knüpfen können. Außerdem wird es Spielmöglichkeiten für die ganz Kleinen geben.

Nordische Tierarten aus luftiger Höhe beobachten

Zoo Osnabrück

Weiter geht es gen Norden und hoch hinaus: In der nordeuropäischen Themenwelt „Kajanaland“ (2011) sind neben den beiden Hybridbären „Tips“ und „Taps“ noch sieben weitere Tierarten beheimatet: Europäische Wisente und Nerze, Rentiere, Karpaten Luchse, Silberfüchse und Vielfraße haben in der 1,5 Hektar großen Landschaft ein neues Zuhause gefunden. Das Besondere an der Erlebniswelt: Die Besucher können die Tiere in ihren waldigen und hügeligen Gehegen von einem Baumhöhenpfad aus beobachten. Aus bis zu sechs Metern Höhe ist ein Einblick von oben auf die Tiere ohne störende Gitter und Zäune möglich.

Hinab in die Bodenwelt
Weltweit einmalig ist der „Unterirdische Zoo“ (2009): Hier steigt der Besucher hinab in ein Stollenlabyrinth und kann Bodentiere in ihren unterirdischen Höhlen, Gängen und Stollen beobachten. Präriehunde, Graumulle oder Coruros flitzen durch ihre dunklen Gänge, kuscheln in ihren Nestern oder knabbern am Obst in ihrer unterirdischen Speisekammer. Der Star des unterirdischen Zoos ist der Nacktmull – der Beweis, dass auch Tiere ohne „Kuschelfaktor“ begeistern können.

Südamerikanisches Temperament
Im Südamerika-Areal warten neben flinken, kleinen Affenarten die Flachland-Tapire – eine eigentümlich aussehende, aber sehr friedliche Tierart. Diese erhalten im Frühjahr 2013 eine neue Außenanlage, die sie sich dann mit Wasserschweinen, Guanakos und Nandus teilen werden. Eine spannende Wohngemeinschaft! Nebenan entsteht eine trocken-kühle Savannenhalle nach dem Vorbild der Mendoza-Hochebene Nordargentiniens. Auf circa 500 Quadratmetern werden unter anderem Schopfwachteln, Sonnensittiche und Wildmeerschweinchen leben.

Spielen, toben und feiern

Zoo Osnabrück

Auch Maritimes hat der Zoo zu bieten: Seelöwen, Seehunde, Pinguine und das Tetra-Aquarium begeistern Freunde des nassen Elements. Besonders beliebt sind die Seelöwenfütterungen mit jeder Menge Action. Genaue Zeitpläne für kommentierte Fütterungen sind an der Kasse erhältlich.

Klimaschutz erleben ab April 2013
Doch die Welt der Tiere ist bedroht – unter anderem durch den Klimawandel. Deswegen eröffnete am 11. April 2013 in der nordischen Themenwelt Kajanaland „Klimatopia“, eine interaktive Dauerausstellung rund um das Thema Klimaschutz. Hier erfahren kleine und große Besucher, wie sich der Klimawandel auf die Tiere der Arktis auswirkt, und was die Besucher selbst tun können, um dem Klimawandel entgegenzuwirken. Die höhlenartigen Ausstellungsräume bieten einmalige Blicke in die benachbarte Bärenanlage, wo die Klimabotschafter, die Mischlingsbären „Tips“ und „Taps“, leben. Das Projekt wird unterstützt von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, den Stadtwerken Osnabrück und der Bingo Umweltstiftung.

Wer genug durch die Welt der Tiere gereist ist, auf den warten mehrere Gastronomieplätze und drei Abenteuerspielplätze. Giraffenrutsche mit Klettergarten oder Matsch-Ecke mit Tunnelsystem – beide Spielplätze sind so beliebt, dass viele Familien mit Jahreskarten nur deswegen kommen. Auch das Baumhausdorf Makatanda mit seinen sechs verschiedenen Schaukeln und Höhennetz lädt zum Klettern, Toben und Spielen ein. So wird aus dem Zoobesuch schnell ein Tagesausflug mit vielen schönen Erinnerungen.


Adresse

Zoo Osnabrück
Klaus-Strick-Weg 12
49082 Osnabrück
Tel.: 0541-95105-0
Route berechnen
Auf Karte zeigen
Website besuchen
Öffungszeiten
Sommer: 08:00-18:30 Uhr (Kassenschluss 17:30 Uhr); Winter: 09:00-17:30 Uhr (Kassenschluss 16:30 Uhr)

Eintritt
Erwachsene: 19 EUR
Ermäßigt: 15,50 EUR
Kinder: 12,00 EUR
 
Loading...
 
 

Weitere Familien-Angebote

 

 
 
 
 

Veranstaltungen für Familien

Ob Kindertheater, Hoffest mit Kinderprogramm, Kirmes oder Mitmachaktionen für die Kleinen – aus der Vielzahl der Veranstaltungen in unserem Kalender haben wir an dieser Stelle eine Auswahl der schönsten Veranstaltungen für Kinder und Familien im Münsterland getroffen. Damit wir der Familienausflug auf jeden Fall zum Erfolg!

Zum Veranstaltungskalender

 
 
 
 

 
 
 

 
 
 
 
 
 

Ihre persönlichen Tipps für Familien

Senden Sie uns Ihre Freizeittipps, damit diese Rubrik weiter wachsen kann!