Radtour: Geschichte und Gegenwart auf der Zement-Radroute (E-Bike-Tipp)

 
 

 
 
 

Durch die fahrradfreundliche münsterländische Parklandschaft führt diese knapp 23 Kilometer lange Rundtour ab Ennigerloh. Der ebene Streckenverlauf ermöglicht ein gemütliches Vorwärtskommen und lässt sich auch von untrainierten Radfahrern problemlos bewältigen. Die Route führt über meist asphaltierte Wirtschaftswege.

Der historische Stadtkern von Ennigerloh
Der historische Stadtkern von Ennigerloh besticht mit seinen alten Fachwerkhäusern. Foto: Verkehrsverein Ennigerloh

Stadtkern und Drubbelhaus

Das Drubbelhaus in Ennigerloh
Das Drubbelhaus in Ennigerloh trägt folgende Inschrift: Am 25.12.1776 wurde dieses Haus errichtet von den Eheleuten Gerhard Reinke und Antonette Püntmann. Foto: Christa Möllenhoff

Entlang der Zement-Radroute sind Gegenwart und Geschichte des Zementabbaus in Ennigerloh lebendig. Vorbei an Werksstandorten und Steinbrüchen im Ennigerloher Umfeld lässt sich abseits Neues entdecken und Interessantes erfahren.

Startpunkt ist die Stadttouristik im Zentrum an der Liebfrauenstraße 6. Der historische Stadtkern zeichnet sich durch seine enge Bebauung aus. Markante Gebäude sind unter anderen die St. Jakobuskirche (hier liegt der Dorfursprung) und das Kleine Drubbelhaus.

Industrie und Natur

Die Alte Brennerei Schwake in Ennigerloh
Die Alte Brennerei Schwake in Ennigerloh dient heute als Veranstaltungsraum. Foto: Christa Möllenhoff

Erwähnenswert ist auch das angrenzende Haus Groyen sowie die Alte Brennerei Schwake, in welcher das heutige Kulturzentrum mit dem kleinsten Kino Deutschlands beheimatet ist. Weiter geht es zum stillgelegten Steinbruch des Zementwerks Germania, entlang der Bahntrasse der WLE. Die 1899 in Betrieb genommene Bahnstrecke, die maßgeblich für die Industrialisierung Ennigerlohs verantwortlich war, dient heute nur noch dem Schienengüterverkehr.

Von der Aussichtsplattform an der Wulfsbergstraße haben sie einen wundervollen Blick in das Naturschutzgebiet des alten Steinbruchs. Diese 43 Hektar große Fläche ist zu einem Kleinod für die Natur geworden, welches seinen Ursprung in einem ehemaligen Kalksteinbruch hat. Zahlreiche vom Aussterben bedrohte Tier- und Pflanzenarten haben sich auf den Flächen und Felspartien angesiedelt.

Steinbrüche und Windmühle

Windmühle in Ennigerloh
Die Windmühle auf dem „Mühlengeist“ in Ennigerloh ist heute wieder ein echtes Schmuckstück. Foto: Margret Beste

Bei der Weiterfahrt passiert der Radfahrer typische und sehenswerte Wahrzeichen der Ennigerloher Zementindustrie: mehrere ehemalige Steinbrüche, eine typische Arbeitersiedlung - die Kolonie Germania und die Heidelberg Cement AG, die zu den international führenden Unternehmen in der Zementbranche gehört.

Wieder im Zentrum Ennigerlohs angekommen fällt der Blick auf die Ennigerloher Mühle. Sie wurde in den letzten Jahren von den Mühlenfreunden und vielen ehrenamtlichen Helfern liebevoll und detailreich saniert und renoviert. Nach 22,5 km haben sie den Ausgangspunkt wieder erreicht und können sich in einem der Cafes oder Gaststätten eine kleine Stärkung gönnen.

Links
Kartenausschnitt und GPS-Datei

Hintergrund E-Bike-Tipps

Immer mehr Fahrradfreunde setzen sich aufs E-Bike und radeln mit elektrischer Unterstützung. So lassen sich die Schönheiten der Region bequem vom Sattel aus entdecken. Die örtlichen Verkehrsvereine und Tourismusbüros der Touristische Arbeitsgemeinschaft Parklandschaft Kreis Warendorf haben Touren-Tipps zusammengestellt, die besonders für E-Bike-Fahren geeignet sind.


Startadresse

Stadttouristik Ennigerloh
Liebfrauenstraße 6
59320 Ennigerloh
Route berechnen
Auf Karte zeigen
 

Info & Kontakt

Touristische Arbeitsgemeinschaft "Parklandschaft Kreis Warendorf"
Ansprechpartnerin: Christine Schneider
Waldenburger Straße 2
48231 Warendorf
Telefon: 02581/53-6142
Telefax: 02581/53-6199
 

Empfehlungen für Ennigerloh!

Loading...
Loading...
 
 
 

 
 
 
 

Mehr Tipps für Ennigerloh