Der Geisterhund von Emsdetten

 
 

 
 
 

Ähnlich schaurig wie in Arthur Conan Doyles’ „Der Hund der Baskervilles“ um Meisterdetektiv Sherlock Holmes geht es in manchen Nächten in der Nähe vom Emsdetten zu, wenn hier der schauderhafte Geisterhund zum Leben erwacht. Die Geschichte, wie der Hund das erste Mal auftauchte, kennt man noch heute…

Ein Handwerker, der den Tag über in Mesum bei Rheine zu tun hatte und nach einem anstrengenden Tag noch auf ein Stündchen in einer Schänke in der Gegend eingekehrt war, machte sich zusammen mit seinem Jagdhund, den er bei sich hatte, nach Einbruch der Dämmerung auf den Weg nach Hause, nach Emsdetten.

Der Mond stand voll am pechschwarzen Nachthimmel als er durch den Albrock musste, worin auch der Fiskedieck liegt. Um die schaurigen Geschichten, die so mancher über diesen Landstrich im bereits in der Schänke erzählt hatte, kümmerte der Man sich wenig, war er sich doch sicher, dass sein treuer Jagdhund ihn stets vor allen Gefahren beschützen würde.

Als er in den Albrock kam, säumten dichte Tannen und dunkle Büsche seinen Weg und ihm war, als ob aus dem dichten Gestrüpp heraus ihn zwei leuchtende Augen verfolgten. Immer öfter blickte der Handwerker sich um und bekam es mit der Angst zu tun. Auch sein Hund wich kaum von seiner Seite und winselte mit jedem Schritt, den sie taten.

Ganz weit waren sie noch nicht gekommen als plötzlich ein riesenhafter schwarzer Hund mit leuchtend gelben Augen aus Gestrüpp sprang. In dieser Sekunde war auch der Jagdhund des Handwerkers verschwunden und für den Rest des Weges bis kurz vor Emsdetten folgte der riesige schwarze Hund mit grimmigen Blick und leisem Knurren dem verängstigten Handwerker auf Schritt und Tritt bis er plötzlich verschwand und an seiner Statt wieder der Jagdhund seinem Herrchen folgte.

Vor Angst ganz krank schleppte der Mann sich noch bis nach Hause, wo er jedoch nicht in den Schlaf fand. Auch in den nächsten Tagen blieb er schreckhaft und das leiseste Geräusch versetzte ihn in die schlimmsten Angstzustände und verursachte immer wieder neue Fieberausbrüche bei dem armen Mann. Von dem Schrecken, den er im Albrock erlebte, erholte er sich nie wieder und schon kurze Zeit später hat man ihn beerdigt.


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