Bus und Bahn für die Hosentasche

 
 

 
 
 
Diese Meldung wurde am 29.07.2018 archiviert.
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Münsterland - Der Verbandsvorsteher des Zweckverbands SPNV Münsterland (ZVM), Dr. Klaus Effing, ist begeistert von der neuen Mobilitäts-App. Sie ist Routenplaner, Fahrplanauskunft und sprachgesteuerte Navigation in Einem.

Präsentieren die neue BuBiM-App für das Münsterland (v. li.): RVM-Aufsichtsratsvorsitzender Joachim L. Gilbeau, Landrat Dr. Klaus Effing (Kreis Steinfurt) und RVM Bereichsleiter Verkehrsmanagement Uwe Rennspieß. Foto: ZVM Bus
Präsentieren die neue BuBiM-App für das Münsterland (v. li.): RVM-Aufsichtsratsvorsitzender Joachim L. Gilbeau, Landrat Dr. Klaus Effing (Kreis Steinfurt) und RVM Bereichsleiter Verkehrsmanagement Uwe Rennspieß. Foto: ZVM Bus

Dabei kombiniert sie clever und umweltfreundlich Bus- und Bahnverbindungen mit Rad- oder Fußwegen, informiert über Tickets sowie über örtliche CarSharing-Optionen und bietet einen schnellen Zugang zu den Abfahrtsmonitoren mit Echtzeit-Angaben. "Die BuBiM-App ist nicht nur unternehmens- sondern auch verkehrsmittelübergreifend", sagt Landrat Dr. Effing (Kreis Steinfurt). 

Die bei Geomobile beauftragte App wird von ZVM und RVM (Regionalverkehr Münsterland GmbH) Mitte Juni veröffentlicht. Joachim L. Gilbeau ist Aufsichtsratsvorsitzender des kommunalen Verkehrsunternehmens und betont: "Es kam uns darauf an, dass die Kunden alle Informationen zur PKW-unabhängigen Mobilität in einer App finden und sich diese nicht aufwändig zusammensuchen müssen." Dr. Uwe Rennspieß, Bereichsleiter Verkehrsmanagement RVM ergänzt: "Wer von A nach B will, gibt Haltestellen oder Adressen ein und bekommt dann – je nach individueller Fahrtwunscheinstellung – einen Geh- oder Fahrradweg und das Bus- und Bahnangebot angezeigt. Außerdem wird er auf die Möglichkeit hingewiesen, ein CarSharing-Fahrzeug auszuleihen, so zum Beispiel in Everswinkel." 

Aus der Übersichtskarte der App kann man den eigenen Standort und die Haltestellen von Bus und Bahn finden und sie direkt in die Verbindungssuche – als Start oder Ziel und selbst als Zwischenhalt – einfügen. Wenn gewünscht, begleitet einen die App sogar auf seinem Weg. Dabei lässt sich die sprachgesteuerte Navigation durch Vibration beziehungsweise akustische Signale erweitern, was besonders für sehbehinderte Menschen nützlich ist.

Die BuBiM-App soll Schritt für Schritt weiter ausgebaut werden. Auf Hochtouren arbeiten alle Beteiligten daran, die App noch innovativer zu gestalten. Zukünftig sollen weitere Car- und auch RadSharing-Anbieter mit eingebunden werden, Verkehrsstörungen auf den Favoritenlinien per Push-Nachrichten angezeigt werden und natürlich gibt es auch bald einen hinterlegten Ticketshop, der den Nutzern den direkten Fahrkartenkauf ermöglichen wird.


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