VR-Bank stellt künftiges Filial- und Servicekonzept vor

 
 

 
 
 
Diese Meldung wurde am 18.02.2018 archiviert.
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Velen - „Wenn wir nur nach den Umfragen und den Empfehlungen der Beratungsgesellschaften gingen, die häufig nur eigene Interessen verfolgen, dann hätten wir längst alle Filialen schließen müssen. Wir werden das Gegenteil machen!“

Der Vorstand der VR-Bank Westmünsterland stellte beim Jahrespressegespräch in Velen das künftige Filial- und Servicekonzept vor: (v.l.)Matthias Entrup, Dr. Wolfgang Baecker und Berthold te Vrügt
Der Vorstand der VR-Bank Westmünsterland stellte beim Jahrespressegespräch in Velen das künftige Filial- und Servicekonzept vor: (v.l.)Matthias Entrup, Dr. Wolfgang Baecker und Berthold te Vrügt

Klare Worte fand Dr. Wolfgang Baecker, Vorstandsvorsitzender der VR-Bank Westmünsterland, beim Jahrespressegespräch der Bank im Sportschloss in Velen. „Wir richten uns ausschließlich nach dem, was unsere Mitglieder und Kunden wirklich wollen und auch nutzen. Diese Vorgehensweise hat Genossenschaftsbanken groß gemacht, und es ist auch nach über 150 Jahren ihre Stärke.“

Heutzutage stünden den Kunden viele Wege der Kommunikation mit der VR-Bank zur Verfügung, neben der Filiale vor Ort auch die digitalen Wege der Internetfiliale oder der Banking-App. Strategie der VR-Bank sei es deshalb, die verschiedenen Optionen dem jeweiligen tatsächlichen Nutzungsverhalten durch die Kunden stetig anzupassen. Dem Kunden werde die Wahlfreiheit über den Zugangsweg zu Service- oder Beratungsleistungen überlassen: „Der Kunde entscheidet.“

Filialschließungen „ohne Sinn und Verstand“ würden dem Kunden diese Wahlfreiheit nehmen. Die VR-Bank wählt kreative und intelligente Lösungen. Filialen vor Ort, Internetfiliale und betriebswirtschaftliche Notwendigkeiten könnten sich im Sinne des Kunden ergänzen.

„So bietet die VR-Bank mit bereits guter Resonanz im Bereich der Geldanlage einen digitalen Anlageassistenten ‚MeinInvest‘ an, der durch einen ausgefeilten Prozess den Kunden in seiner Anlageentscheidung unterstützt. Der Kunde kann ‚MeinInvest‘ bequem unterwegs, zuhause oder auf Wunsch mit Unterstützung der kompetenten Mitarbeiter natürlich auch vor Ort in unseren Filialen nutzen.“

Die Internetfiliale erfahre hohe Beliebtheit beim Kunden. Nur noch 20 Prozent der Kontakte zur Bank erfolgen in der Filiale vor Ort – mit abnehmender Tendenz. In der Internetfiliale würde daher der persönliche Service verbessert. „Wir werden den Kunden in Kürze eine persönliche digitale Assistentin zur Seite stellen: Sie heißt „VRanzi“ und kann schon eine Menge, auch wenn sie noch sehr jung ist“, freut sich Baecker über die Eigenentwicklung, die die Mitarbeiter der VR-Bank im „eigenen Labor“ kreiert haben und die im Rahmen des Pressegesprächs vorgestellt wurde. Sie unterstützt den Besucher unserer Internetfiliale, gibt Antworten auf Serviceanfragen und leitet bei Bedarf auch an den persönlichen Service weiter im Live- oder Videochat! Für die Zukunft stellt Baecker weitere Investitionen in den Ausbau der Service- und Beratungsleistungen in Aussicht. „Wir sind mit unseren Ideen noch lange nicht am Ende!“

Anfang des zweiten Quartals wird die Bank in Dülmen-Merfeld in der Tankstelle der Westfalen AG einen neuen Standort beziehen und die Entwicklungen dort erstmals präsentieren. „Die Filialen sind unsere DNA“, sagt der Vorstandskollege Matthias Entrup. „Sie sind und bleiben die Ankerpunkte für eine Regionalbank. Wir werden auch in Merfeld vor Ort bleiben und unsere Kunden können sich hier auch persönlich weiter beraten lassen. Wir freuen uns, mit der Westfalen AG und der Pächterfamilie Hölker verlässliche Partner für unsere VR-Bank gefunden zu haben.“


 
 

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