Veranstaltungsreihe zum Frieden im LWL-Museum für Kunst und Kultur

 
 

 
 
 
Diese Meldung wurde am 18.07.2018 archiviert.
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Münster (lwl) - Anlässlich der Ausstellung "Wege zum Frieden" (2.9.) lädt das LWL-Museum für Kunst und Kultur in Münster am Mittwoch (4.7. und 18.7.) um 19.30 Uhr zu einer literarisch-musikalischen Begegnung ein.

Yael Bartana, Tashlikh (Cast Off), 2017, video still, Courtesy of Capitain Petzel, Berlin; Annet Gelink Gallery, Amsterdam; Sommer Contemporary Art, Tel Aviv; Galleria Raffaella Cortese, Milano. Foto: Anne Neier
Yael Bartana, Tashlikh (Cast Off), 2017, video still, Courtesy of Capitain Petzel, Berlin; Annet Gelink Gallery, Amsterdam; Sommer Contemporary Art, Tel Aviv; Galleria Raffaella Cortese, Milano. Foto: Anne Neier

Der Fokus liegt an diesen Abenden auf der Video-Arbeit Tashlikh (Cast Off) der israelischen Künstlerin Yael Bartana, die als Satellit zur laufenden Sonderausstellung agiert. Die Reihe "Schlaglicht auf . . . den Frieden" findet zweimal pro Monat im Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) statt.

Viele der Exponate, mit deren Hilfe die Sehnsucht nach Frieden in der Ausstellung verhandelt wird, weisen zahlreiche Assoziationen zu anderen Kunstgattungen auf. Die Dramaturgin Christina Lahmann geht dem Beziehungsreichtum der Ausstellungsobjekte nach. Musik, Szenen und Geschichten von Schauspielerinnen, Musikern und Expertinnen laden dabei zur Entdeckung unerwarteter Details ein. 

An diesem Abend dreht sich alles um die Videoarbeit Tashlik (Cast Off), die im Lichthof des LWL-Museums zu sehen ist. Inspiriert durch den gleichnamigen jüdischen Brauch, bei dem Sünden in den Tiefen des Meeres versenkt werden, verwendet Bartana vor dem Hintergrund von Flucht und Vertreibung private Gegenstände, die als Träger persönlicher Geschichten, Gedanken und Gefühle dienen, aber ebenso das kollektive Gedächtnis ansprechen. Aktives Erinnern wie aktives Vergessen wird hier sowohl für Opfer als auch für Täter zu einer ambivalenten Selbstrettungsstrategie. Carolin Wirth und Inès von Patow führen durch den Abend. 

Die Teilnahme an den literarisch-musikalischen Begegnungen kostet 20 Euro und dauert 45 bis 60 Minuten. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, bis etwa 21 Uhr in der Ausstellung zu bleiben. Tickets sind zu den Öffnungszeiten an der Museumskasse erhältlich. Treffpunkt ist bereits um 19.15 Uhr im Foyer.


 
 

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