Schulpsychologie unterstützt Schulen im Umgang mit Flüchtlingskindern

 
 

 
 
 
Diese Meldung wurde am 23.10.2016 archiviert.
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Kreis Borken - Auf Einladung der Bezirksregierung Münster kamen jetzt die neuen schulpsychologischen Beauftragten und die Leitungskräfte der schulpsychologischen Beratungsstellen im Regierungsbezirk Münster im Borkener Kreishaus zu einer Tagung zusammen. Ziel dieser Veranstaltung war es, die Arbeit der Fachleute in den Kreisen und kreisfreien Städten des Bezirks zu koordinieren und hierzu gemeinsam ein Konzept zu erarbeiten.

Michael Maaßen, zuständiger Dezernent für Schulpsychologie der Bezirksregierung, hieß die Gäste willkommen. Dabei beleuchtete er kurz die aktuelle Entwicklung: Im Kontext des Programms „Integration durch Bildung" wurden landesweit 20 neue Stellen für Schulpsychologen geschaffen. Auf die Bezirksregierung Münster entfallen drei Stellen, die jeweils als halbe Stellen auf sechs Kreise und kreisfreie Städte zur Unterstützung der Schulen verteilt wurden. Sechs Fachleute können damit folglich auch die Aufgabe wahrnehmen:
· für den Kreis Borken Annemarie Vogt,
· für den Kreis Coesfeld Özkan Genc,
· für die Stadt Gelsenkirchen Jasmin Munske, · für den Kreis Recklinghausen Dr. Britta Naber, · für den Kreis Steinfurt Lisa Danisch und · für den Kreis Warendorf Antje Görges.

Dr. Sascha Borchers, Schulpsychologe im Kreis Borken und Fachbeauftragter Schulpsychologe der Bezirksregierung, übernahm anschließend die Tagungsleitung. Anhand bereits bestehender Aufgaben wie Krisenprävention und -intervention, Unterstützung bei Inklusion, Schulung und Weiterqualifikation von Beratungslehrerkräften skizzierte er, wo und wie die neu beauftragten Schulpsychologen an und mit den Schulen arbeiten können. Im Anschluss daran „feilten" die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gemeinsam an einem „Muster-Konzept", das die einzelnen Beratungsstellen künftig vor Ort weiter ausgestalten können. Bestandteile dieses Konzepts sind unter anderem Prozessbegleitung bei der schulischen Konzeptentwicklung, Fallberatungsgruppen für Lehrkräfte, Vernetzung und Zusammenarbeit mit bestehenden Strukturen wie den Kommunalen Integrationszentren und den Kompetenzteams für Lehrerfortbildung. Außerdem geht es um den Umgang mit kulturellen Unterschieden, diagnostische Aspekte bei Kindern mit schlechten Deutschkenntnissen und Hilfestellung für potentiell traumatisierte Schülerinnen und Schüler. Am Ende der Veranstaltung dankte Dezernent Maaßen dem Kreis Borken für die Ausrichtung des ersten Arbeitstreffens. In Zukunft werde es weitere Treffen „reihum" geben, kündigte er an.


 
 

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