Salvus Mineralbrunnen baut modernstes Hochregallager in Emsdetten

 
 

 
 
 

Emsdetten - Das Absatzziel der Salvus Mineralbrunnen GmbH für das Jahr 2020 ist ein gewaltiges: 200 Millionen Flaschen sollen dann das Lager des Emsdettener Familienbetriebs verlassen.

Beim ersten Spatenstich (v.l.): die Geschäftsführer Hermann, Heike und Guido Schürkötter. Foto: Münsterland e.V./Lethmate
Beim ersten Spatenstich (v.l.): die Geschäftsführer Hermann, Heike und Guido Schürkötter. Foto: Münsterland e.V./Lethmate

Um die logistischen Voraussetzungen dafür zu erreichen, wird nun im Produktions- und Logistikbereich an der Hollefeldstraße ein vollautomatisiertes Hochregallager gebaut.  Am Dienstag fand der symbolische erste Spatenstich statt, im Frühjahr 2018 soll das Regalsystem in Betrieb gehen.

Die aktuelle jährliche Gesamtfüllung der Mineralwässer und alkoholfreien Erfrischungsgetränke (Glas und PET) liegt bei knapp 136 Mio. Flaschen. Täglich werden rund 48.000 Kisten auf 50 LKW verladen. Mit dem neuen Hochregallager investiert Salvus somit in Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit, erklärte Geschäftsführer Guido Schürkötter beim Pressetermin anlässlich des Baubeginns. Dauert das Be- und Entladen zurzeit noch eine Stunde, wird dies im modernen Regallager nur noch 20 Minuten in Anspruch nehmen. Es wird CO2 eingespart, die Lärmemission reduziert und auch das Verkehrsaufkommen gedrosselt. Die Stärkung der heimischen Wirtschaft geht somit mit dem Umweltschutz einher - ein Credo, das Salvus auch als Gründungsmitglied des Münsterland-Siegels umsetzt. Dieses Qualitäts-Siegel zeichnet Lebensmittel aus, die nachweislich im Münsterland gewachsen, geerntet, erzeugt oder veredelt worden sind.

Das Hochregallager ist im Getränkesektor übrigens auch ein Alleinstellungsmerkmal im Münsterland: Lediglich sechs Unternehmen der Branche verfügen bundesweit über solch ein Lager, das nächstgelegene befindet sich in Duisburg.

Doch was macht solch ein Logistikzentrum eigentlich aus?

Dazu lieferte Guido Schürkötter spannende Zahlen: In dem 34 Meter hohen und 62 Meter langen Gebäude, das auch mit den Produktionsanlagen verbunden sein wird, können 15.260 Europaletten untergebracht werden, das entspricht ca. 7,5 Mio. Flaschen. Über eine so genannte Hängebahn werden die Paletten quasi auf dem Luftweg durchs Lager gefahren, Regalbediengeräte verfrachten sie dann in die Regale. Vor dem Hochregallager wird es eine überdachte Verladezone geben, in der 170 Europaletten pro Stunde für die LKW bereitgestellt werden. Zudem können stündlich 130 Paletten aus der Produktion in den Regalen eingelagert werden.

Wenn das Mammutprojekt gestemmt sein wird, hat sich Familie Schürkötter übrigens ein weiteres Ziel gesteckt: der Bau einer neuen Glasabfüllanlage. Dies sei dem „exorbitanten Zuwachs“ im Glasflaschengeschäft zu verdanken, so Guido Schürkötter. Der Verbraucher sehne sich nach ursprünglichen Lebensmitteln, die regional und nachhaltig hergestellt werden, sagte Geschäftsführerin Heike Schürkötter. Und auch beim Thema Unternehmenstransparenz kann Salvus punkten: Auf der Großbaustelle wird zuerst das Regalsystem errichtet, danach erst folgen die Außenwände – der Kunde hat also von der ersten Stunde an Einblick


 
 

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