rock’n’popmuseum: Großer Umbau startet Mitte November

 
 

 
 
 

Gronau - Hinter den Kulissen des Gronauer rock’n’popmuseums sind alle Zahnräder in Bewegung, das Museum plant eine umfangreiche Modernisierung seiner Dauerausstellung. Noch bis zum einschließlich 12. November ist das Museum für Besucher geöffnet, danach wird mit dem Umbau begonnen, Mitte 2018 ist er voraussichtlich abgeschlossen.

13 Jahre laufender Betrieb haben optisch und akustisch ihre Spuren hinterlassen, da waren sich letztlich Besucher und Museum einig. Die Maßnahmen zur Neugestaltung widmen sich sowohl den technischen und räumlichen Aspekten, als auch den wissenschaftlichen Inhalten der Ausstellung. Verantwortlich für die Architektur ist das „Studio Andreas Heller, Architects & Designers“ aus Hamburg. Zu den wesentlichen Änderungen zählt die Verlagerung der Dauerausstellung aus dem Untergeschoss ins Erdgeschoss. Somit rückt das Herzstück des Museums mehr ins Zentrum.

Für die weitere inhaltliche Ausrichtung der neuen Ausstellung tagte bereits einige Male der wissenschaftliche Beirat aus Designern, Wissenschaftlern und Museumspraktikern. Ein starker Fokus des Konzeptes liegt auf audiovisuellen Aspekten. Ein Highlight steht bereits fest, Udo Lindenberg begrüßt die Besucher persönlich und erfüllt damit einen häufig geäußerten Wunsch der Besucher. Auf den bisherigen chronologischen Aufbau wird verzichtet zu Gunsten von Dimensionen der Popmusik. In einer festen Wegeführung erfährt der Besucher alles über Themen wie Rebellion, Körperbezug (Tanz, Kleidung, Körperschmuck usw.), aber auch die Vermarktung von Popmusik.

Durch die Verlagerung der Dauerausstellung wird im Untergeschoss neuer Platz geschaffen für einen Clubbereich. Dieser bietet Platz für 300 Gäste und steht zur Verfügung für Livekonzerte, Wechselausstellungen und private Vermietungen. Dem angegliedert wird das „rock’n’popLabor“, in dem sich Besucher musikalisch erproben können. Auch ein Teil des „Can Studios“, welches bislang im zweiten Stockwerk untergebracht ist, soll im Untergeschoss seinen neuen Platz finden. Der Raum, der bislang das komplette Can Studio beherbergte, wird frei als Depotfläche.

Für die Modernisierung konnten rund 1,6 Mio. Euro akquiriert werden. Die Zuschüsse kommen vom Bund, dem Land NRW, dem Kreis Borken, der Stadt Gronau, der NRW-Stiftung, dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) und dem Freundeskreis rock’n’popmuseum e.V..

Weitere Informationen unter www.rock-popmuseum.de und bei Facebook unter http://www.facebook.com/rpm.gronau


 
 

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