Regionalumfrage 2017: Münsters City zieht Gäste an

 
 

 
 
 
Diese Meldung wurde am 10.12.2017 archiviert.
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Münster (sms) - Die Zahlen sprechen für sich: Bei der "Regionalumfrage 2017" bewerten 73 Prozent der Befragten Münster als attraktive Großstadt. Von den Befragten, die Münster im vergangenen Jahr besuchten, beurteilen sogar 85 Prozent die Innenstadt als attraktives Stadtzentrum.

"Die hohen Attraktivitätswerte unterstreichen die Bedeutung, die Münster für die Region hat", sagt Oberbürgermeister Markus Lewe. "Die Aufgabe der Zukunft ist es, die Innenstadt durch den Ausbau des Einzelhandelsstandortes, die sorgfältige Pflege des Stadtbildes, attraktive Veranstaltungen und gute Erreichbarkeit weiter zu stärken, besonders mit Blick auf die Herausforderungen durch den Online-Handel und die Konkurrenz-Standorte."

Für die Regionalumfrage wurden 3100 Personen im Münsterland und in den angrenzenden deutschen und niederländischen Gebieten sowie in den benachbarten Oberzentren Osnabrück, Bielefeld und Dortmund befragt zur Attraktivität Münsters als Oberzentrum, Einkaufsstadt und touristisches Ziel. Durchgeführt wurde die Umfrage vom Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung mit finanzieller Unterstützung der Wirtschaftsförderung Münster und der "Initiative Starke Innenstadt".

Als Gründe für einen Besuch in Münster nennen die Befragten: Einkaufen in der Innenstadt (83,2 %),  Essen gehen / Kaffee trinken in der Innenstadt (82,5 %), die Weihnachtsmärkte (72,3 %), die Sehenswürdigkeiten in der Innenstadt (46,5 %), der Wochenmarkt auf dem Domplatz (41,2 %) und die Feste und Events in der Innenstadt (41,1 %). Auffallend bei diesen Angaben ist der deutliche Innenstadtbezug. Eine wichtige Rolle spielen außerdem der Besuch von Freunden und Bekannten (43,1 %) sowie der Besuch des Allwetterzoos (42,1 %).

Über die positive Bewertung der Innenstadt freuen sich die Sprecher der "Initiative Starke Innenstadt" Matthias Lückertz und Tobias Viehoff. "Stolz sind wir besonders darauf, dass die Attraktivität der Innenstadt nach Meinung der Befragten in den letzten fünf Jahren sogar noch gestiegen ist." Die Befragungsergebnisse zeigen aber auch, dass bereits heute 17 Prozent der Befragten aus der Region die Innenstadt seltener besuchen, weil sie im Internet einkaufen.
Stadtbaurat Robin Denstorff sieht die Entwicklung der Innenstadt als eine Gemeinschaftaufgabe: "Die Stadt wird zusammen mit der Initiative Starke Innenstadt, Münster Marketing, der Wirtschaftsförderung Münster und allen Innenstadt-Akteuren Strategien entwickeln, damit die Innenstadt zukunftsfähig bleibt." Als gutes Beispiel führt er die in diesem Jahr geplante Verbesserung des Park-and-ride-Angebotes an den Adventswochenenden an. Die "Initiative Starke Innenstadt" hatte  den Anstoß der Nutzung des Parkhauses am Coesfelder Kreuz gegeben.

Sehr deutlich zeigt die Umfrage die besondere Bedeutung der Weihnachtsmärkte für Münsters Attraktivität. Die Weihnachtsmärkte liegen an der Spitze der regelmäßig besuchten Großveranstaltungen (52,5 %), gefolgt vom Send (14,7 %),  Stadtfest (12 %) und Hafenfest (10,2 %). Bei den befragten Niederländern erreichen die Weihnachtsmärkte sogar 74,2 %. Die größten touristischen Attraktionen sind Dom (28,4 %), Aasee (19,9 %), Allwetterzoo (19,7 %), Weihnachtsmarkt (17,1 %), Altstadt/Innenstadt (16,2 %), Prinzipalmarkt (12,4 %) und Schloss (10 %).  "Die Umfrage zeigt, welche Strahlkräfte die Weihnachtsmärkte weit über Münster hinaus haben", so Bernadette Spinnen, Leiterin von Münster-Marketing. "An der Attraktivität dieser wichtigen Veranstaltung müssen wir daher unbedingt weiter arbeiten. Dies gilt übrigens auch für unsere anderen profilbildenden Veranstaltungen."

Die "Regionalumfrage 2017" belegt auch die enge Verflechtung der Stadt Münster mit den direkt angrenzenden Gemeinden der Stadtregion und den Münsterlandkreisen Coesfeld, Warendorf, Steinfurt. Aus der Stadtregion fahren rund 80 Prozent der Befragten mindestens einmal pro Monat und häufiger nach Münster, rund 39 Prozent fahren sogar einmal pro Woche und häufiger nach Münster. Mit zunehmender Entfernung von Münster nehmen die Besucherfrequenzen ab. So waren beispielsweise aus den angrenzenden Landkreisen in Niedersachsen und aus den Niederlanden rund 50 Prozent der Befragten noch nie bzw. in den letzten zwölf Monaten nicht in Münster. "Hier gibt es noch Potenzial", stellt Oberbürgermeister Markus Lewe fest. "Die Kooperationen mit unseren Partnern in Enschede, Hengelo und Osnabrück werden weiter ausgebaut."

Es ist geplant, die Regionalumfrage in drei bis fünf Jahren zu wiederholen. Ab Ende November stehen die Auswertungen der aktuellen Umfrage unter www.stadt-muenster.de/stadtentwicklung zur Verfügung.


 
 

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