Münsterland Festival part 9 lädt zu Exkursionen und Dialogen ein

 
 

 
 
 
Diese Meldung wurde am 19.10.2017 archiviert.
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Münsterland / Ibbenbüren - Das Münsterland Festival part 9 blickt mit einer Abendveranstaltung und einer besonderen Exkursion im diesjährigen Festivalprogramm weit zurück: Fast 500 Jahre dauerte die Geschichte der Steinkohlenförderung im Münsterland. Mehr als 2400 Jahre ist es her, dass sich die freien Bürger in der Agora Athens als Gegenpol zum Machtzentrum in der Akropolis versammelten – die Wiege der Demokratie.

„Wer Griechenland neben Island als Partnerland des Festivals in den Fokus rückt, kann die immense Bedeutung des Mittelmeerstaats für unsere Demokratie und somit für unsere Kultur nicht außen vor lassen“, erklärt Christine Sörries, Künstlerische Leiterin des Münsterland Festivals. Als Partner dafür ist wie in den vergangenen Jahren die Expedition Münsterland, ein Projekt der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, dabei – dieses Mal in Kooperation mit dem Archäologischen Museum in Münster.

Die Abendveranstaltung „Griechenland – Wiege der Demokratie“ (Donnerstag, 19. Oktober, 19.30 Uhr) ermöglicht bisher nie dagewesene Einblicke in die Sammlung des Museums. Unter anderem anhand der zahlreichen Korfsmeyer-Modelle im seltenen Maßstab 1:100 erklärt das Museumsteam die Geschichte der Agora als zentraler, hochpolitischer Ort der Stadt Athen. Das Modell des Dionysos-Theaters und die Statue des Sophokles, eines glühenden Demokraten und Verfasser einer der wichtigsten Tragödien, der „Antigone“, bilden den zweiten Schwerpunkt. Ihn stellen Horst-Dieter Blume und Schauspieler des Theaters Münster in einer szenischen Lesung vor. 

Eine Wendemarke, die noch in der Zukunft liegt, ist das Ende der Steinkohlenproduktion in der Kohleregion Ibbenbüren im nächsten Jahr. Welche neuen Möglichkeiten sich daraus ergeben, zeigt die Exkursion „Gute Aussichten: Mit Blick zurück nach vorn“ in Kooperation mit der RAG Anthrazit Ibbenbüren GmbH, der Stadt Ibbenbüren, der Kohleregion Ibbenbüren und dem Kreis Steinfurt. „Wir wollen mit dem Münsterland Festival nicht nur die Partnerländer, sondern auch die eigene Region vorstellen“, erklärt Lars Krolik, Leiter des Festivalbüros das Angebot. „Im Fokus stehen dabei in die Zukunft gerichtete Projekte.“ Nachdem die Exkursions-Teilnehmer am Samstag, 14. Oktober, von 14 bis 22 Uhr zunächst gemeinsam das Zechengelände mit der Bergwerksgeschichte als Schwerpunkt erkunden, steht anschließend im Bergwerksmuseum bei einer offenen Diskussions- und Fragerunde die mögliche zukünftige Nutzung des Geländes und die Rolle der Kultur dabei im Mittelpunkt. Dort spielt als Ausklang der Exkursion und als Brücke zu den Partnerländern des Festivals die griechische Singer-Songwriterin MONIKA. Ihr Metier ist die Folkmusik gemischt mit Disco- und Funksound.

Karten für das Münsterland Festival gibt es ab dem 21. August. Über die Homepage können aber bereits Gutscheine erworben werden. Die Abendveranstaltung im Archäologischen Museum ist kostenfrei, eine Anmeldung aber erforderlich. Die Exkursion in die Kohleregion Ibbenbüren kostet 30 Euro inklusive Führung, Konzert und Verpflegung.

Das Münsterland Festival part 9 mit den Gastländern Island und Griechenland bietet vom 6. Oktober bis 11. November 2017 mehr als 40 Veranstaltungen – Konzerte, Ausstellungen und Exkursionen ­– in der gesamten Region. Veranstalter ist der Münsterland e.V. Die Künstlerische Leitung obliegt Christine Sörries (Kreis Coesfeld).


 
 

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