Medienscouts im Kreis Warendorf: „Always on“

 
 

 
 
 
Diese Meldung wurde am 10.12.2017 archiviert.
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Kreis Warendorf - Ein Leben ohne Smartphone und Internet ist für viele Kinder und Jugendliche nicht mehr vorstellbar. Die mobilen Endgeräte sind zum ständigen Begleiter geworden. Stundenlanges Zocken und Posten in Onlinewelten stellen einen wesentlichen Bestandteil der Freizeitbeschäftigung von Jugendlichen dar. Doch wie viel Mediennutzung ist gesund? Wann beginnt eine exzessive Mediennutzung und wann wird diese zur Onlinesucht?

Anlässlich der Suchtaktionstage in Warendorf setzten sich 21 Medienscouts-Schüler und Medienscouts-Lehrer aus dem Kreis Warendorf mit dem Thema „Mediensucht“ auseinander. Zunächst ging es darum das eigene Mediennutzungsverhalten zu reflektieren. Anhand eines Suchtverlaufes und der Zuordnung von Fallbeispiele und beliebten Apps wurde überlegt, wann Grenzen zwischen Konsum, verstärkter Nutzung und Missbrauch überschritten werden. Bei der Frage nach Schutzfaktoren vor Onlinesucht, waren sich alle einig, dass reale Freunde, Hobbies und Regeln wichtige Faktoren sind. Mit vielen praktischen Anregungen zur Umsetzung sind sie an ihre Schulen zurückgekehrt.  Referentinnen des Fortbildungstages waren Katrin Diekhoff und Rita Niemerg vom Amt für Kinder, Jugendliche und Familien des Kreises Warendorf.

Hintergrund: Medienscouts – Schüler helfen Schülern
Das 2012 initiierte Projekt „Medienscouts NRW“ der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM), zielt darauf ab, Schüler in der Sekundarstufe I für die Risiken medialer Angebote zu sensibilisieren und den selbstbestimmten, kritischen und kreativen Umgang mit Medien zu fördern. Das Besondere dabei: Schüler werden mit Unterstützung des Netzwerks Medien im Kreis Warendorf und der LfM zu Experten in Medienfragen ausgebildet und stehen dann ihren Mitschülern bei Schwierigkeiten im Alltag zur Seite.


 
 

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