Medienabhängigkeit und ihre Folgen: Veranstaltung am 14. Dezember

 
 

 
 
 

Borken - Online-Spiele, soziale Netzwerke, Surfen und Chatten – die Medien sind zum zentralen Bestandteil der Freizeitgestaltung von Jugendlichen geworden. Dass diese Mediennutzung auch zur Sucht werden kann, weiß Dr. Bert Theodor te Wildt.

Ute Isferding und Werner Rasch weisen auf die Veranstaltung "Gefahren der digitalen Revolution – Medienabhängigkeit und ihre Folgen" hin.
Ute Isferding und Werner Rasch weisen auf die Veranstaltung "Gefahren der digitalen Revolution – Medienabhängigkeit und ihre Folgen" hin.

Er ist Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie und leitet die Medienambulanz der LWL-Universitätsklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie an der Ruhr-Universität Bochum für Menschen mit Internet- und Computerspielabhängigkeit. Auf Einladung des Kreises Borken referiert er in Borken. Ausrichter sind die Abteilung Kinder- und Jugendförderung und die Fachstelle für Suchtvorbeugung der Kreisverwaltung, Die Veranstaltung „Gefahren der digitalen Revolution – Medienabhängigkeit und ihre Folgen“ findet am Mittwoch, 14. Dezember, um 15 Uhr im Kreishaus in Borken, Burloer Str. 93, statt. Sie richtet sich an Fachkräfte und Multiplikatoren aus den Bereichen der Jugendhilfe, Schule, der Gesundheits- und Suchtkrankenhilfe.

„Die Medien sind zum zentralen Bereich der Jugendlichen geworden. Diese Entwicklung ist noch verstärkt worden durch die Verlagerung der Mediennutzung vom klassischen PC hin zu der Nutzung des Smartphones mit einer 24-Stunden-Rund-um-die-Uhr-Erreichbarkeit“, sagt Ute Isferding, Abteilungsleiterin der Kinder- und Jugendförderung des Kreisjugendamtes Borken. Mit der digitalen Revolution tritt zunehmend eine Medienabhängigkeit in Erscheinung, die sowohl den Bereich der Jugendhilfe und Schule, aber auch den Bereich der psychotherapeutischen Medizin und der Suchtkrankenhilfe beschäftigt.

„Diese relativ neue Suchtproblematik stellt die Jugendhilfe, die Schule sowie die Suchtkrankenhilfe vor besondere Herausforderungen“, erläutert Werner Rasch von der Fachstelle für Suchtprävention. „Aus diesem Grund möchten wir von der Fachstelle für Suchtvorbeugung gemeinsam mit der Abteilung Kinder- und Jugendförderung mit der Veranstaltung Akteure aus den genannten Bereichen einladen, sich zu informieren und miteinander ins Gespräch zu kommen.“

Der Referent, Dr. Bert Theodor te Wildt, ist Experte der Thematik durch seine täglichen Praxiserfahrungen mit Betroffenen. Er ist Mitbegründer des Fachverbandes für Medienabhängigkeit und erregte im vergangenen Jahr mit seinem Buch „Digital Junkies – Internetabhängigkeit und ihre Folgen für uns und unsere Kinder“ große Aufmerksamkeit.

Die Teilnahme ist kostenlos, es wird aber um Anmeldung unter u.isferding@kreis-borken.de gebeten.


 
 

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