Land NRW fördert "Mobiles Münsterland" mit 334.000 Euro

 
 

 
 
 
Diese Meldung wurde am 15.07.2018 archiviert.
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Münster / Düsseldorf - Verkehrsminister Hendrik Wüst hat gemeinsam mit Regierungspräsidentin Dorothee Feller dem Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Münsterland (ZVM) einen Förderbescheid über 334.000 Euro für das Vorhaben „Mobiles Münsterland“ übergeben.

Im Beisein der Landräte aus den Kreisen Borken, Coesfeld und Warendorf sowie dem Münsteraner Oberbürgermeister nahm der Landrat des Kreises Steinfurt, Dr. Klaus Effing, den Förderbescheid als Zweckverbandsvorsteher des ZVM dankend entgegen. 

Verkehrsminister Hendrik Wüst machte deutlich, dass die Stadt Münster und die Kreise des Münsterlandes nur gemeinsam gute Lösungen finden werden. "Ein modernes Mobilitätssystem für Stadt und Land wird das Münsterland voranbringen und den Menschen mehr Möglichkeiten für ihre individuelle Mobilität eröffnen.“ 

Schnelle Achsen und darauf abgestimmte Mobilitätsangebote in die Fläche sollen die Erreichbarkeit von Wohn- und Wirtschaftsstandorten im gesamten Münsterland sichern. Ein sogenanntes Reallabor „Mobiles Münsterland“ wird den Testbetrieb verschiedener Modellprojekte ermöglichen. „Der Fokus liegt auf der Erprobung eines integrierten ÖPNV-Gesamtsystems. Durch das gute Zusammenspiel einzelner Projektbausteine können wir Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger bestmöglich berücksichtigen und die größte Wirkung erzielen", sagte Regierungspräsidentin Dorothee Feller. 

Erste Ideen für das Vorhaben stammten aus der Münsterland Konferenz, die sich 2013 mit dem Thema „Mobilität im ländlichen Raum“ befasste. Bestärkt durch die Mobilitätskonferenz am 5. März 2018 in der Bezirksregierung Münster, haben die Landräte und der Oberbürgermeister der Stadt Münster den Antrag unterstützt. Nach weniger als drei Monaten kann das Vorhaben nun an den Start gehen. Die Förderung läuft über drei Jahre.

Gefördert wird die Entwicklung eines Konzepts für ein in den öffentlichen Personenverkehr integriertes Mobilitätssystems im Münsterland. Das Vorhaben baut auf den Ergebnissen der REGIONALE 2016, Projekt „Mobil durch die Region“ auf. In einem ersten Schritt werden Belange der Raumordnung auf die aktuellen gesellschaftlichen Anforderungen hin untersucht und in einem Rahmenkonzept für das Münsterland zusammengeführt. 

Der zweite Schritt ermöglicht die Neuentwicklung oder Weiterentwicklung von Einzelmaßnahmen zur besseren Vernetzung von Verkehrsmitteln im ÖPNV-System. Im Kern sollen ein individuelles, kundenorientiertes Zubringersystem zum ÖPNV geschaffen, innovative Verknüpfungspunkte eingerichtet oder auch automatisiertes Fahren im ÖPNV getestet werden. Digitale Informations- und Buchungsmöglichkeiten werden die Vermarktung der Angebote unterstützen. 


 
 

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