Kreis Warendorf gewinnt Bundeswettbewerb Breitband

 
 

 
 
 
Diese Meldung wurde am 26.03.2017 archiviert.
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Kreis Warendorf - Diese Nachricht sorgte am Donnerstagmittag für große Begeisterung bei Landrat Dr. Olaf Gericke. „Es hat geklappt, Berlin fördert den Breitbandausbau im Kreis Warendorf mit knapp 30 Millionen Euro - hinzu kommt eine Kofinanzierung durch das Land NRW von 24 Mio. Euro.

Im letzten Jahr fiel der gemeinsame Beschluss im Kreistag - jetzt sorgte der Förderbescheid für große Begeisterung.
Im letzten Jahr fiel der gemeinsame Beschluss im Kreistag - jetzt sorgte der Förderbescheid für große Begeisterung.

Das ist mit eine der größten Fördersummen, die bisher in den Kreis Warendorf geflossen ist“, sagte der Landrat. Damit werden der komplette Außenbereich und die unterversorgten Gewerbegebiete mit Hochgeschwindigkeitsinternet versorgt. Das Bundesministerium für Digitale Infrastruktur teilte mit, dass die entsprechenden Förderbescheide am 21. März in Berlin überreicht werden sollen.

Landrat Dr. Gericke und die Geschäftsführerin der Wirtschaftsförderung des Kreises (gfw), Petra Michalczak-Hülsmann, bedankten sich beim heimischen Bundestagsabgeordneten Reinhold Sendker für seine Unterstützung und Begleitung der Antragsstellung. „Wir haben heute einen herausragenden Meilenstein in der Kreisentwicklung erreicht. Der hohe Aufwand und gemeinschaftliche Einsatz haben sich gelohnt. Wir können zukünftig noch deutlicher von einer innovativen Region sprechen, die ihre Zukunftsfähigkeit in diesem Bereich gesichert hat“, unterstrichen der Landrat und die Geschäftsführerin der Wirtschaftsförderung des Kreises.

Als nächster Schritt steht nun eine europaweite Ausschreibung für den geplanten Breitbandausbau auf dem Programm. Diese wird von der GfW gemeinsam mit einem Beratungsunternehmen vorbereitet. Mit einer Vergabeentscheidung ist aufgrund des komplexen Vergabe- und Zuwendungsrechts Ende des Jahres zu rechnen. Petra Michalczak-Hülsmann: „Wir können in der Tat von einem vollen Erfolg auf ganzer Linie sprechen. Unser Ziel ist es, schon im Jahr 2019 mit dem Ausbau fertig zu sein und für die unterversorgten Gebiete schnelles Internet bereitzustellen.“

Der Fördersatz aus dem Bundesprogramm Breitband beträgt 50 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten. Der Höchstbetrag pro Projekt liegt bei 15 Millionen Euro. Vom Kreis Warendorf wurden deshalb zwei Anträge ins Rennen geschickt. Einer für die nördlichen Städte und Gemeinden und einer für die südlichen Kommunen. Das Bundesprogramm ist mit Förderprogrammen der Länder kombinierbar. So erhält der Kreis Warendorf zusätzlich eine 40-prozentige Förderung vom Land NRW - die Förderzusage dazu liegt ebenfalls vor. Die restlichen 10 Prozent werden selbst aufgebracht.

„Unsere Strategie ist aufgegangen. Das war nur möglich, weil die Bürgermeisterin und die Bürgermeister aller Städte und Gemeinden mit uns an einem Strang gezogen haben und uns mit der Antragstellung für alle Kommunen beauftragten. Hierzu mein Dank an alle Beteiligten, auch an den Kreistag, der die entsprechenden Beschlüsse gefasst hat. Ein großes Dankeschön auch an die Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Kreises für ihre kompetente und unermüdliche Arbeit an dem Förderantrag“, so der Landrat.

Der Kreis Warendorf wird nach dem Ausbau über eine komplette breitbandige Versorgung verfügen. „Es sind nicht nur die Weichen für die digitale Zukunft unseres ländlichen Raums gestellt, sondern wir werden sie leben“, so Petra Michalczak-Hülsmann, Geschäftsführerin der gfw.


 
 

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