Kolvenburg widmet Julian Schnabel ab dem 1. Juni zwei Ausstellungen

 
 

 
 
 

Billerbeck - In den USA zählt der gebürtige New Yorker Julian Schnabel (Jahrgang 1951) zu den gefragtesten und namhaftesten Künstlern der Gegenwart: Ein Visionär, rastloser Erfinder und Suchender, der Drucktechniken und Materialien auf raffinierte Weise ausprobiert und zu beeindruckenden Ergebnissen führt.

Werk aus dem Bilderzyklus „Childhood“ (Courtesy: Geuer & Geuer)
Werk aus dem Bilderzyklus „Childhood“ (Courtesy: Geuer & Geuer)

Die Kolvenburg in Billerbeck widmet Schnabel von Donnerstagabend (01. Juni 2017) an eine Ausstellung, die Schnabels Experimentierfreudigkeit und Kreativität im druckgraphischen Bereich in den Vordergrund stellt.

Neben seinen neuen graphischen Arbeiten zeigt die Sonderausstellung unter dem Titel „Unknown“ auch Arbeiten jener Künstlerinnen und Künstler, mit denen sich Schnabel nicht nur freundschaftlich verbunden fühlt, sondern deren Werke er auch als Sammler ankauft. In Zusammenarbeit mit der Düsseldorfer Galerie Geuer & Geuer, die das Werk des Künstler exklusiv in Deutschland vertritt, darf vor allem der 2016 entstandene Bilderzyklus „Childhood“ als Kernstück der Ausstellung betrachtet werden.

Kulturamtsleiterin Christine Sörries zeigt sich begeistert beim Anblick der großformatigen Drucke: Die Mappe ‚Childhood‘ ist eine Art Manifest, ein Bekenntnis zu der seit über 240 Jahren bestehenden Freundschaft zwischen Deutschland und Amerika. Dies sei eine Verbindung, die angesichts politischer und gesellschaftlicher Veränderungen gerade in diesen Zeiten auf ihre Verlässlichkeit und Beständigkeit geprüft wird. Julian Schnabel ist eine Persönlichkeit, die sich selbstbewusst und voller Neugier, dabei unabhängig von Sparten und Klassifizierungen in der Kunst bewegt, betont Sörries. So hat er sich nicht nur das Feld der Malerei erobert, in der er beispielsweise Kunststoffplanen oder unebene Oberflächen wie Samt, Porzellan oder Glas als Trägermaterial verwendet. Er gestaltet auch Plattencover und arbeitet höchst erfolgreich als Regisseur – unter anderem hat er den Film "Schmetterling und Taucherglocke" gedreht.

Schnabels  „Magnificent 10” sind: Denis Pavlovich Adushkin (Ukraine), Chuck Manion (USA), Wayne Magrin (Australien), Alejandro Garmendia (Spanien), Vahakn Arslanian (USA), Nick Mead (England), Lola Montes (USA), Dave Perry (Wales), Thomas Chapman (USA) und Michael Chow (China). Alle Interessierten sind herzlich zur Ausstellungseröffnung am Donnerstag (01. Juni 2017) um 19:00 Uhr eingeladen; der Eintritt ist an diesem Abend frei. Zur Begrüßung spricht die stellvertretende Landrätin Anneliese Haselkamp. Die Einführung in das Werk übernimmt Kunsthistorikerin Dr. Gabriele Hovestadt. Die Ausstellung ist dann bis zum 20. August 2017 zu den üblichen Öffnungszeiten der Kolvenburg zu sehen. 

 

 


 
 

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