Kampagne zum Westfälischer-Friede-Weg

 
 

 
 
 

Münster (whb) - Im Europäischen Kulturerbejahr 2018 widmet sich der Westfälische Heimatbund e. V. (WHB) in besonderer Weise einem der von ihm betreuten Wanderwege im Münsterland, dem X 1648. Dieser ist auch als Westfälischer-Friede-Weg bekannt. Auf ihm pendelten die Boten der am Friedensschluss beteiligten Gesandten mit Nachrichten zwischen den beiden Hauptverhandlungsorten Münster und Osnabrück.

Die Friedenssäle in den Rathäusern der Städte, auf Pferdewechselstationen oder Gasthäuser zurückgehende Hofstellen, Landwehrreste und Hohlwegrelikte säumen den Wanderweg und berichten auf lebendige Weise von seiner Geschichte. "Die Verbindung zu einem historischen Ereignis von europaweiter Bedeutung und zu einer historisch nachgewiesenen Wegstrecke macht den Weg besonders. Mit dem Projekt wird die aktive Erkundung der Heimat und eine niedrigschwellige historisch-politische Bildungsarbeit befördert", so der Vorsitzende des WHB Matthias Löb. 

Der WHB beherbergt unter seinem Dach den Fachbereich Wandern, der im Münsterland zeichnungsberechtigt ist für ca. 3.000 km Wanderwege. Diese werden von ehrenamtlichen Wegezeichnerinnen und Wegezeichnern fachkundig betreut. Der WHB bietet mit einer Wander-App und Wanderbroschüren attraktive und moderne Zugänge zur Erwanderung der Region an. Finanziert wird die Arbeit des Fachbereichs maßgeblich von der Kurt und Lilly Ernsting Stiftung.

Teil der Aktivitäten des WHB rund um das Europäische Kulturerbejahr und den X 1648 sind eine neu aufgelegte Broschüre der Autoren Hans-Günther Fascies und Dr. Gunnar Teske sowie ein Wanderpass mit Stempelstellen an der Route. Wanderführer und Wanderpass werden am 27. Juni der Öffentlichkeit vorgestellt. 

"Wir freuen uns über das vielfältige ehrenamtliche Engagement rund um den Westfälischer-Friede-Weg" betont Ulrike Steinkrüger, Leiterin des Fachbereichs Wandern im WHB. "Besonders hervorzuheben ist hier neben Heimatvereinen und Wegezeichnern insbesondere die Arbeit des Arbeitskreises X 1648 im WHB." Seit Jahren setzt sich der Arbeitskreis mit seinem Sprecher Hans-Günther Fascies für den Weg ein, u. a. mittels umfänglicher Baumpflanzaktionen und der Platzierung von thematisch passenden Stelen. Fascies hat für den Tag der Heimattour noch eine besondere Überraschung vorbereitet. 

Informationen zum Wanderweg und zu den Begleitmaterialien sind über den Westfälischen Heimatbund erhältlich (http://www.whb.nrw).


 
 

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