Impfung ist der wirkungsvollste Schutz vor Grippe

 
 

 
 
 
Diese Meldung wurde am 04.12.2016 archiviert.
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Kreis Borken - Es ist wieder soweit: Die kalte und nasse Jahreszeit ist angebrochen und langsam hat die Grippe Hochsaison. Der beste Schutz gegen die Grippe (Influenza) ist die Impfung. Deswegen empfiehlt das Kreisgesundheitsamt Borken, sich am besten jährlich gegen Grippe impfen zu lassen.

Viele Bürgerinnen und Bürger haben das bereits getan, wer sich noch impfen lassen will, sollte jetzt einen Termin beim Hausarzt vereinbaren. Insbesondere, so erläutert Dr. Francis Abele-Haupts vom Kreisgesundheitsamt, sollten sich sogenannte Risikogruppen durch eine Impfung schützen. Dazu zählen laut ständiger Impfkommission • Menschen, die über 60 Jahre und älter sind, • Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit erhöhter gesundheitlicher Gefährdung, • Schwangere, • Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Bewohnerinnen und Bewohner von Alten- und Pflegeheimen sowie • medizinisches Personal und/oder Personal in Einrichtungen mit umfenagreichem Publikumsverkehr.

Jedes Jahr wird die Zusammensetzung des Impfstoffes überprüft und gegebenenfalls verändert. „Es soll gezielt vor den Virusvarianten geschützt werden, die voraussichtlich im Umlauf sein werden“, erläutert Dr. Abele-Haupts.

In der vergangenen Grippesaison, im Winter 2015/16, hat es im Kreis Borken insgesamt 292 gemeldete Influenzafälle gegeben. Davon hatten 238 keine Impfung. Bei 42 konnte nicht ermittelt werden, ob sie geimpft wurden oder nicht. Nur bei 12 Menschen wurde trotz erfolgter Impfung eine Grippeerkrankung gemeldet.

Eine Grippe ist nicht, wie es umgangssprachlich oft heißt, mit einer Erkältung gleichzusetzen. Eine Grippe wird durch sogenannte Influenzaviren verursacht und ist eine viel ernstere Erkrankung als eine Erkältung. Die typischen Symptome sind ein plötzlicher Krankheitsbeginn mit Fieber, Halsschmerzen, trockenem Husten sowie heftigen Kopf- und Gliederschmerzen.

Die modernen Impfstoffe sind gut verträglich. Nur in seltenen Fällen treten Nebenwirkungen auf. So kommt es manchmal zur Schwellung oder Rötung der Einstichstelle oder leichtem Unwohlsein. Diese Beschwerden legen sich aber in der Regel schnell wieder. Weitere Informationen zur Grippeschutzimpfung gibt es im Internet zum Beispiel bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (www.bzga.de) und beim Robert-Koch-Institut (www.rki.de).


 
 

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