„Haus der kleinen Forscher“ nun auch in Münster vertreten

 
 

 
 
 

Münster - Das bundesweite „Haus der kleinen Forscher“ ist nun auch in Münster vertreten. Die neue Einrichtung wird regelmäßige Fortbildungen für die pädagogischen Fach- und Lehrkräfte der Kindertagesstätten (Kita) in der Region anbieten. Ziel ist, durch einfache, anschauliche Experimente die Begeisterung von Kindern für Naturwissenschaften zu fördern.

Foto: Peter Leßmann

Das „Haus der kleinen Forscher Münster“ wird von der Westfälischen Wilhelms-Universität (WWU) koordiniert und ist ein lokaler Netzwerkpartner der bundesweit tätigen Stiftung „Haus der kleinen Forscher“. Die Handwerkskammer Münster unterstützt das Programm als Partner.

Die münstersche Einrichtung wurde am Mittwoch, 29. August, mit einer Feierstunde im Beisein von Bundesbildungsministerin Anja Karliczek im Bildungszentrum der Handwerkskammer Münster eröffnet.
Zu den Projektpartnern der münsterschen Einrichtung zählen neben der Handwerkskammer Münster die FH Münster sowie die Industrie- und Handelskammer Nord Westfalen - unterstützt wird die Initiative durch BASF, die Westfalen AG und die Firmengruppe Brück.

Das „Haus der kleinen Forscher“ in Münster ergänzt das Angebot für Kinder und Jugendliche an der WWU: Entlang der gesamten Bildungskette von der Kita bis zum Übergang von der Schule zur Hochschule bieten Formate wie das Schülerlabor „MExLab ExperiMINTe“ sowie die Kinder- und Jugend-Uni „Q.UNI“ Kurse und Workshops auf Grundlage der Methode des „forschenden Lernens“ an.

"Das ,forschende Lernen‘ ist eines der Lehr- und Lernformate, das wir verstärkt ausbauen wollen", unterstreicht Prof. Dr. Johannes Wessels, Rektor der WWU. „Der im ‚Haus der kleinen Forscher‘ verfolgte Ansatz, die Erzieher in der Methode des forschenden Lernens zu schulen, fügt sich daher wunderbar ein in unser Gesamtkonzept. Er schließt eine Lücke bis zur Schulzeit, für die wir bereits Formate wie Q.UNI anbieten. Ich hoffe, dass wir künftig noch viel mehr Erzieher auf diese Weise ermuntern werden, mit ihren Kita-Kindern kleine und große Forschungsaufgaben anzugehen.“

Die gemeinnützige Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ engagiert sich für gute frühe Bildung in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT). Gemeinsam mit ihren Partnern vor Ort bietet die Stiftung bundesweit ein Bildungsprogramm an, das pädagogische Fach- und Lehrkräfte dabei unterstützt, Kinder im Kita- und Grundschulalter qualifiziert beim Entdecken, Forschen und Lernen zu begleiten. Das „Haus der kleinen Forscher“ verbessert Bildungschancen, fördert Interesse am MINT-Bereich und professionalisiert pädagogisches Personal. Partner der Stiftung sind die Helmholtz-Gemeinschaft, die Siemens-Stiftung, die Dietmar-Hopp-Stiftung und die Deutsche-Telekom-Stiftung. Gefördert wird sie vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.


 
 

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