„Flächenfraß“: Anteil der Siedlungs- und Verkehrsflächen steigt in Westfalen

 
 

 
 
 
Diese Meldung wurde am 23.10.2016 archiviert.
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Westfalen (wh) - Baugebiete, Straßen und Freizeitgelände beanspruchen einen steigenden Anteil der Landschaft Westfalens. Die Siedlungs- und Verkehrsfläche ist in der Region zwischen 2004 und 2014 gestiegen, zeigt eine Erhebung des Statistischen Landesamtes. Hierzu zählen unter anderem Neubaugebiete, Straßen und Friedhöfe. Knapp 424.000 Hektar weisen die Katasterämter im Jahr 2014 für diesen Bereich aus, das entspricht einem Anteil von knapp 20 Prozent an der Gesamtfläche; 2004 waren es noch 18,5 Prozent.

Landesweit hat sich die Siedlungs- und Verkehrsfläche zwischen 2004 und 2014 ebenfalls vergrößert, jedoch verläuft der Anstieg mittlerweile langsamer, berichten die Statistiker. Ziel von Bundes- und NRW-Umweltministerium ist es jedoch, den sogenannten "Flächenfraß" auf "Netto-Null" zu reduzieren, um landwirtschaftliche und freie Flächen zu schützen. Denn der Landschaftsverbrauch, zum Beispiel durch Neubaugebiete im ländlichen Raum, verringert unter anderem Frischluftbereiche und trägt durch ausufernde Siedlungen zum Klimawandel bei.

Städte wie Emsdetten, Porta-Westfalica, Recklinghausen und Münster wollen dem entgegenwirken und wurden bereits mit dem "Meilenstein"-Zertifikat als "flächensparende Kommune" ausgezeichnet. Sie setzen beispielsweise auf eine innerstädtische Verdichtung und auf die Sanierung von Altbauten.


 
 

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