Bürgerhaus Ibbenbüren künftig mit offiziellen Plätzen für Rollstuhlfahrer und Begleitung

 
 

 
 
 

Ibbenbüren - Kultur ist für alle da. Also auch für Menschen mit Behinderung. Und wenn diesbezüglich die Bedingungen noch nicht so sind, dass man mit ihnen zufrieden sein könnte, dann muss man eben nachlegen.

Barrierefreier Fluchtweg inklusive: Zehn Rollstuhlfahrer und Begleiter finden ab der neuen Spielzeit im Bürgerhaus Ibbenbüren einen leicht zugänglichen Platz ganz vorne. (Foto: Stadt Ibbenbüren / Lena Konermann)

So wie jetzt das Bürgerhaus Ibbenbüren: Künftig wartet der städtische Musentempel in seinem Saal mit offiziellen Sitzplätzen für Rollstuhlfahrer und ihre Begleitung auf.

Bereits vor einiger Zeit schon haben Lena Konermann, Kulturmanagerin der Stadt Ibbenbüren, und Cornelia Baumann als Leiterin des städtischen Fachdienstes VHS und Kultur einen Blick auf den Saalplan des Bürgerhauses Ibbenbüren geworfen. Adäquate Plätze für Rollstuhlfahrer waren dabei schnell als verbesserungswürdiger Punkt ausgemacht. „Das tat mir in der Seele weh“, schildert Lena Konermann. „Denn wir wollen barrierefreie Theatergenüsse bieten können.“

Gesagt, geplant, verbessert: Ab der kommenden Spielzeit 2017 / 2018 verfügt das Bürgerhaus Ibbenbüren über insgesamt zehn Sitzplätze für Rollstuhlfahrer und Begleitung. Nicht etwa irgendwo hinten am Rand, sondern im linken Block vorne, ganz vorne. Dort gelangen Kulturfreunde, die auf den Rollstuhl angewiesen sind, zukünftig denkbar einfach an ihren Platz, denn die vorhandenen Sessel werden eigens herausgenommen. „Für drei Rollstuhlfahrer in den ersten drei Reihen ist hierbei der direkte Nachbarplatz derjenige für den Begleiter, bei den anderen der Platz dahinter“, erläutert Konermann. „Das war leider platztechnisch nicht anders zu regeln.“

Eine Umorganisation von Plätzen im Bürgerhaussaal ist keine Sache, die sich mal eben so mit links bewerkstelligen lässt. Die Sicherheitsexperten der Feuerwehr galt es hinzuzuziehen, um zu einer Lösung zu kommen, die verschiedenen Aspekten Rechnung trägt. Umso zufriedener ist Lena Konermann, dass eine solche Lösung gefunden werden konnte – „inklusive barrierefreier Fluchtwege“. Denn, daran lässt sie keinen Zweifel: „Das war für mich eine Herzenssache.


 
 

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