Ausstellung in der Volkshochschule Beckum-Wadersloh zur Gewaltmigration im 20. und 21. Jahrhundert

 
 

 
 
 

Beckum - In den Fluren der Volkshochschule Beckum-Wadersloh zieht die neue Ausstellung über Flucht und Vertreibung die Besucher in ihren Bann.

Während der Pause schauen sich die Schüler Ahmad Al-Sabawi (links) und Hawar Swar (rechts) des Deutschsprachkurses die aktuelle Ausstellung an.
Während der Pause schauen sich die Schüler Ahmad Al-Sabawi (links) und Hawar Swar (rechts) des Deutschsprachkurses die aktuelle Ausstellung an.

Immer wieder stehen in den Pausen Kursteilnehmer, Flüchtlinge oder auch Gäste in der Antoniusschule kommentierend und diskutierend vor den Bildern der neuen Ausstellung „geflohen, vertrieben – angekommen?” über Flucht vor Gewalt im 20. und 21. Jahrhundert, die seit dem 1. September dort zu sehen ist. Manche kennen diese Bilder aus eigener Erfahrung in der jüngsten Vergangenheit oder auch aus der Zeit vor 70 Jahren. Diese Zeitspanne nimmt die Ausstellung auf.

Tausende Flüchtlinge aus den Kriegsgebieten im Nahen Osten, aber auch aus sogenannten „failing states” (scheiternden Staaten) des afrikanischen und asiatischen Kontinents haben sich auf den Weg gemacht, um in der Europäischen Union Schutz und menschenwürdige Lebensperspektiven zu finden. Die Bilder der aktuell Flüchtenden in den Medien erinnern dabei teilweise an die Flüchtlinge und Vertriebenen, die nach dem Zweiten Weltkrieg ihre Heimat aus Angst vor Krieg, Gewalt und Terror verlassen haben bzw. zwangsweise verlassen mussten. Vergleicht man die aktuellen Herausforderungen dabei mit denen der Flüchtlingskrise vor 70 Jahren, so stellt man Parallelen sowie Unterschiede fest.

Und genau darum geht es in der Ausstellung des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. Ausgehend von den Fluchterfahrungen nach dem Zweiten Weltkrieg präsentiert der Volksbund die Themen Flucht und Gewaltmigration aus verschiedenen geografischen und zeitlichen Perspektiven. Das Ziel ist eine differenzierte Betrachtung des Phänomens Flucht in der Geschichte, Gegenwart und Zukunft. Die Ausstellung soll auch Anregungen geben, die Frage zu diskutieren, was oder sogar ob man etwas aus der Vergangenheit für die Bewältigung der aktuellen Flüchtlingskrise lernen kann.

Die Ausstellung kann während der Öffnungszeiten der Volkshochschule bis Ende des Jahres besucht werden.


 
 

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