Arbeitsmarktkonferenz in Beckum stieß auf große Resonanz

 
 

 
 
 
Diese Meldung wurde am 04.12.2016 archiviert.
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Beckum / Kreis Warendorf - Groß war das Interesse bei der ersten regionalen Arbeitsmarktkonferenz in Beckum. Rund 40 Vertreterinnen und Vertreter von Unternehmen waren der gemeinsamen Einladung der Stadt und des Kreises Warendorf gefolgt, um ihre Fragen zu den Themen Arbeit und Ausbildung mit Mitarbeitern des Jobcenters Kreis Warendorf zu diskutieren. Landrat Dr. Olaf Gericke und Bürgermeister Dr. Karl-Uwe Strothmann begrüßten die Teilnehmer im Berufskolleg Beckum.

Bürgermeister Dr. Karl-Uwe Strothmann und Landrat Dr. Olaf Gericke freuten sich über das große Interesse der heimischen Unternehmen an der ersten Beckumer Arbeitsmarktkonferenz, zu der das Jobcenter Kreis Warendorf und die Stadt eingeladen hatten.
Bürgermeister Dr. Karl-Uwe Strothmann und Landrat Dr. Olaf Gericke freuten sich über das große Interesse der heimischen Unternehmen an der ersten Beckumer Arbeitsmarktkonferenz, zu der das Jobcenter Kreis Warendorf und die Stadt eingeladen hatten.

Die Konferenz drehte sich um Fragen wie „Wie gewinne ich neue Fachkräfte? „Wer hilft, wenn es mit dem neuen Auszubildenden nicht richtig klappt? „Welche Fördermöglichkeiten gibt es, wenn ich einen Langzeitarbeitslosen oder Flüchtling einstelle?“ sowie um andere Themen. Neben dem Arbeitgeberservice und Mitarbeitern aus dem Team Beckum nahm fürs Jobcenter auch Amtsleiterin Brigitte Klausmeier teil. Die städtische Wirtschaftsförderin Anja Voigt und der Schulleiter des Berufskollegs, Erwin Wekeiser, waren ebenfalls vertreten.

Bürgermeister Dr. Karl-Uwe Strothmann hob die Bedeutung der Fachkräftegewinnung hervor: „Dabei sind auch die Potenziale der langzeitarbeitslosen Menschen und gemeinsames Handeln wichtig.“ Landrat Dr. Olaf Gericke beschrieb, warum der Kreis Warendorf die alleinige Verantwortung für die Betreuung der Langzeitarbeitslosen übernommen habe und stellte das Potenzial vieler Menschen im Jobcenter heraus. „Wir haben die sozialpolitische Kompetenz und wollten Verantwortung übernehmen“, so Gericke. Die Veranstaltung diene auch dazu, Vorurteile abzubauen.

Silke Smotzok, Teamleiterin im Jobcenter, führte durch die Konferenz und bekräftigte die Aussagen des Landrates: „Wir betreuen im Jobcenter auch Akademiker, ehemalige Selbstständige oder Alleinerziehende, sofern sie keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld I haben. Im Jobcenter betreuen wir etwa zwei Drittel aller Arbeitslosen im Kreis.“ Brigitte Klausmeier stellte den Arbeitgeberservice und die Ausbildungsstellenvermittlung des Jobcenters vor und versprach den Arbeitgebern eine schnelle, kompetente und persönliche Dienstleistung.

An sieben Tischen, die nach Branchen aufgeteilt waren, folgten Gesprächsrunden der Unternehmerinnen und Unternehmer mit den Vertretern des Jobcenters. Dabei betonten Unternehmen, wie schwer es sei, gute Fachkräfte zu finden und zu halten. Im Pflegebereich sei dies ein gravierendes Problem, das durch das zweite Pflegestärkungsgesetz noch verschärft werde. Viele Unternehmen haben große Schwierigkeiten, junge Menschen für eine Ausbildung zu gewinnen. Hier  gilt es frühzeitig durch Praktika, Einblicke in die Berufswelt zu ermöglichen. Ein wichtiges Thema war auch die berufliche Integration der geflüchteten Menschen, die eine wachsende Herausforderung für das Jobcenter werde. Einige Unternehmen berichteten über erste positive Erfahrungen mit der Beschäftigung bzw. Ausbildung von Flüchtlingen.

Das Jobcenter stellte seine Fördermöglichkeiten für Langzeitarbeitslose, Flüchtlinge und Ausbildungssuchende vor. Diese reichen von Langzeitpraktika über Qualifizierungsmöglichkeiten bis hin zu Eingliederungszuschüssen für Unternehmen. Eine Betreuung und intensive Unterstützung während der Beschäftigung oder der Ausbildung sicherte das Jobcenter den Unternehmen zu.
 Landrat Dr. Olaf Gericke zog ein positives Fazit der Veranstaltung, merkte aber an, dass noch eine Menge zu tun sei, damit das Jobcenter bei allen Firmen als Chance zur Personalrekrutierung wahrgenommen werde. Die Veranstaltung sei dazu ein guter Auftakt. Und bereits im Laufe des Abends gab es erste konkrete Ergebnisse: Der  Arbeitgeberservice des Jobcenters konnte 18 Ausbildungsplätze und rund 50 Arbeitsstellen einwerben. Darüber hinaus bekundeten einige Unternehmensvertreter ihr Interesse, stärker mit dem Jobcenter zusammenzuarbeiten.

www.jobcenter-warendorf.de 


 
 

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