VR-Bank Westmünsterland zieht Bilanz nach Rekordjahr

 
 

 
 
 

Diese Meldung wurde am 18.02.2018 archiviert.
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Velen - „Unser Fazit für das sehr erfolgreiche Jahr 2017 lautet: Wir haben Lust auf die Zukunft!“. Mit diesem klaren Statement eröffnete der Vorstandsvorsitzende der VR-Bank, Dr. Wolfgang Baecker, das Jahrespressegespräch im Sportschloss Velen.

Dr. Wolfgang Baecker, Vorstandsvorsitzender VR-Bank Westmünsterland eG
Dr. Wolfgang Baecker, Vorstandsvorsitzender VR-Bank Westmünsterland eG

„Wenn uns die Menschen in der Region allein im abgelaufenen Jahr 2017 zusätzliche fast 270 Millionen Euro an Krediten und Geldanlagen anvertrauten und fast 1.600 neue Mitglieder sich bei uns einbrachten, dann motiviert uns das sehr“, freut sich der Bankchef gemeinsam mit seinen Vorstandskollegen Matthias Entrup und Berthold te Vrügt. „Das ist ein Auftrag, weiterhin Bankgeschäft mit Nutzen für die Mitglieder und Kunden bereitzustellen. Diesen Auftrag nehmen wir mit allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gern an!“

Kundengeschäftsvolumen erreicht 5 Milliarden Euro

Das betreute Kundenvolumen stieg in 2017 um 270 Mio. Euro oder 5,7 Prozent auf fast 5 Mrd. Euro an. Es setzt sich zusammen aus 2,4 Mrd. Euro an Krediten und 2,6 Mrd. Euro an Geldanlagen der Kunden. „Dieses nahezu ausgewogene Verhältnis verdeutlicht abermals die Bedeutung der VR-Bank als genossenschaftliche Regionalbank: Das uns anvertraute Geld investieren wir wieder in die Region, für Unternehmen und Privatkunden. Nachhaltiger geht es nicht“, verweist Baecker auf die Bedeutung des hinter dem Erfolg stehenden genossenschaftlichen Geschäftsmodells, dessen Basis weiter die persönliche ganzheitliche Genossenschaftliche Beratung der rd. 115.000 Kunden sei.

Starkes Kreditgeschäft: Neue Kredite steigen um 20 Prozent

„Unsere Kunden investieren kräftig - ein gutes Zeichen. Der Rekordwert von 618 Millionen Euro an neu vergebenen Krediten, 20 Prozent mehr als im schon starken Vorjahr, spricht für sich“, betont Bankvorstand Matthias Entrup. „Unternehmens- und Privatkunden haben unsere Kreditpotenziale wieder intensiv genutzt, um ihre Investitionen und Vorhaben mit der VR-Bank zu planen und zu finanzieren.“ Im Ergebnis wuchsen die Kredite sowohl an die regionale Wirtschaft wie auch an die Privatkunden in der Bilanz jeweils um 7,3 Prozent. Die VR-Bank und ihre genossenschaftlichen Partner haben am Bilanzstichtag 2,4 Mrd. Euro an Krediten vergeben. „Unsere Position als Marktführer und strategischer Partner im Geschäft mit den regionalen Unternehmern, Mittelständlern, Handwerkern und Landwirten konnten wir somit erneut ausbauen“, ergänzt der Vorstandsvorsitzende Dr. Baecker. „Auch das Baufinanzierungsgeschäft verlief positiv. Angesichts der günstigen Finanzierungszinsen sehen viele unserer Kunden Immobilienbesitz als ideale Form der Vermögensbildung an.“

Geldanlagen: Kunden setzen zunehmend auf breite Streuung

In der Folge der ganzheitlichen Beratungsgespräche im Niedrigzinsumfeld stellt die VR-Bank einen weiteren Trend in Richtung Diversifikation bei den Anlageentscheidungen der Kunden fest. Baecker hierzu: „Fast um 10 Prozent auf deutlich über 700 Mio. Euro stiegen allein die Kundenbestände in Wertpapieren und Fonds. Die VR-Bank begrüßt das, weil die Kunden so dem „treuen Begleiter EZB-Nullzins“ entgehen können. Es zahlt sich für unsere Mitglieder und Kunden aus, dass wir hier seit vielen Jahren eine große Beratungskompetenz aufgebaut haben, trotz der immens gestiegenen regulatorischen Anforderungen!“. In der Summe stiegen die gesamten Kundenanlagen um 4,8 Prozent auf 2,6 Mrd. Euro.

„Lust auf Zukunft“: Investitionen in die Region

„Wir wissen: Nachhaltiger Erfolg ist nur erzielbar, wenn der Gewinn sofort wieder in die Zukunft investiert wird“, stellt Baecker das „urgenossenschaftliche Prinzip“ dar und nennt seine Handlungsfelder: Erstens werde der Rekordgewinn in Höhe von 21 Millionen Euro wieder in „Mitglieder, Region und Eigenkapital“ investiert. Er kündigte eine abermals über dem Markt liegende Dividende von 5,5 Prozent für die 46.869 Bankteilhaber an. „Dieses Geld fließt also ebenso in die Region wie über 5 Mio. Euro an Steuerzahlungen, auf die sich auch die kommunalen Käm-merer freuen dürfen.“ Vorstandskollege Berthold te Vrügt ergänzt: „Das schon überdurchschnittliche Eigenkapital wird durch die kräftige Dotierung der Rücklagen weiter gestärkt. Damit bauen wir unsere Kreditmöglichkeiten weiter aus.“

„Der Kunde nutzt, was ihm nutzt!“

Baecker kündigte darüber hinaus „namhafte Investitionen“ in die Weiterentwicklung des Filialnetzes und der weiteren Betreuungs- und Serviceangebote an. „Der Kunde nutzt, was ihm nutzt! Wir müssen Mehrwerte schaffen, dann bleibt er uns weiter treu!“

Das Filialnetz bleibe unverzichtbarer Bestandteil der Beratungs- und Serviceangebote. „Wir machen keine unüberlegten Schließungsaktionen über die Fläche. Da, wo der Kunde die Angebote nutzt, bleiben sie auch erhalten. Der Kunde ändert aber sein Verhalten und wählte immer häufiger die digitalen Zugangswege zu uns, weil es ihm nützt.“

Nur noch einer von fünf Kontakten erfolgt persönlich in der Filiale. Die Bank reagiert mit neuen Angeboten, etwa mit dem digitalen Anlage-Assistenten „MeinInvest“. „‚VRanzi‘, die persönliche digitale Assistentin im Internet der VR-Bank, steht den Kunden bei Besuchen in unserer Internet-Filiale zur Seite. Eine Eigenentwicklung der VR-Bank.“

Ein unverzichtbares Erfolgskriterium sind die 367 qualifizierten und motivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter 36 Azubis. In 2017 wurden 1.600 Schulungstage durchgeführt. „Da werden wir in 2018 wohl noch was draufsetzen, auch wieder in die Ausbildung junger Leute. Das lohnt sich – für die jungen Menschen und für unsere Kunden. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ermöglichen den Erfolg der VR-Bank, ganz klar“, bedankt sich der Bankchef.


 
 
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