Riesenwerk: Lehmhaufen vor der Haustüre

 
 

 
 
 

Die wenigen Erhebungen in der ansonsten eher flachen münsterländischen Parklandschaft stehen naturgemäß in einem kleinen Wettstreit. Mit einem Augenzwinkern erklärt eine alte Sage den kleinen, aber feinen Unterschied zwischen den Baumbergen und den „Altenberger Hügeln“.

Am Rösteberg in Altenberge und auch in der Gegend von Billerbeck hausten einst zwei Riesen, beide mächtig groß und gewaltig stark. Und beide waren gutmütig und halfen den Bauern, das Land nutzbar zu machen und zu bestellen. Auch bei vielen scheinbar unlösbaren Aufgaben standen sie den Bauern stets hilfreich zur Seite.

Wenn beide am Abend nach getaner Abend zurück in ihr jeweiliges Dorf kehrten, um sich dort von den Strapazen des Tages in ihrer Wohnstatt auszuruhen, pflegten sie beide, sich ihre riesigen Holzschuhe ordentlich abzuputzen. Und man kann sich vorstellen, dass ein Riesenschuh auch einen Riesenhaufen Dreck ansammelt. So entstanden im Laufe der Zeit vor beiden Dörfern fürchterlich große Lehmhaufen.
Sagenhaftes Münsterland

Doch waren die Füße des Billerbecker Riesen noch ein oder zwei Nummern größer als die des Altenberger Riesen und so kam es, dass die Lehmhaufen vor Billerbeck mit der Zeit über die der Altenberger Nachbarn hinaus wuchsen.

Und während die Billerbecker mit viel Stolz noch heute auf die großen Lehmhaufen blicken und sie liebevoll „die Baumberge“ nennen, bleiben die Altenberger bescheiden und sprechen nur von den „Altenberger Hügeln“, die noch heute an den Riesen vom Rösteberg erinnern.


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